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FFF // Yellowbrickroad: Kritik

Regie: Jesse Holland, Andy Mitton
Darsteller: Michael Laurino, Cassidy Freeman, Lee Wilkof, Laura Heisler, Anessa Ramsey, Clark Freeman, Alex Draper, Tara Giordano, Sam Elmore u.a.
USA/2010

Wer diesen Weg geht, der schreitet ins Verderben. Ein ganzes Dorf lief ihn entlang und verschwand spurlos. Knapp 70 Jahre später macht sich ein junges Team abenteuerlustiger Forscher auf, um diesem Mysterium auf die Spur zu kommen – und muss sich bald seinen schlimmsten Albträumen stellen.

Es sind ungeklärte Ereignisse, die den jungen Schriftsteller Teddy Barnes (Michael Laurino) in diese Geschichte ziehen. Im Jahr 1940 verschwand die gesamte Bevölkerung Friar, ohne auch nur eine einzige Spur zu hinterlassen. Für Barnes ist es der ideale Aufhänger für ein Buch und so scharrt er eine kleine Gruppe Freunde um sich, um sich in die Wälder New Hampshires zur YELLOWBRICKROAD zu begeben. Dort, wo alles begann.

Beließe man es bei diesem Ansatz, es wäre eine verquere Mischung aus BLAIR WITCH PROJECT und einem Teilplot aus Stehpen Kings DER STURM DES JAHRHUNDERTS, als ebenfalls eine ganze Ortschaft unter mysteriösen Umständen verschwand. Da sich das Genre der Backwood-Slasher in der Entwicklung seiner Storylines aber immer wiederholt, verliert YELLOWBRICKROAD schnell an Anziehungskraft. Man kann sich von Beginn an denken, dass es dem jungen Team nicht anders ergehen wird wie dem verschwundenen Dorf und jeder von ihnen auf mehr oder weniger brutale Weise umkommen wird.

So trotten die Neugierigen um Barnes gefühlte Ewigkeiten durch den Wald, geführt von einem – Überraschung – alsbald funktionsunfähigen GPS-Gerät und einer Ortskundigen und vertreiben sich auf der Suche nach der YELLOWBRICKROAD die Zeit mit Geschichten, gegenseitigem Erschrecken und lauter 40er Jahre Musik, die sie begleitet. Jedoch wird diese Musik, als einzig mysteriöser Aspekt des Films, nicht von den Protagonisten selbst abgespielt, sondern ertönt varriierend in Lautstärke, Geschwindigkeit und verzerrt von irgendwoher aus dem Wald und verändert die Abenteurer. In Folge dessen verliert, trotz psychologischer Begleitung, einer nach dem anderen den Verstand, was Eifersucht, Wahnsinn, Suizide und – zum Teil lächerlich wirkende – Morde mit sich bringt.

Mit einer besseren Umsetzung, etwa der Morde, hätte YELLOWBRICKROAD durchaus das Zeug zu einem richtig guten Backwood-Slasher gehabt. Doch bis man zum sehr frei interpretierbaren Ende gelangt, ertappt man sich doch mehrfach beim Gedanken, dass man zwei großen BLAIR WITCH PROJECT-Fans bei einer ganz eigenen Interpretation des DER ZAUBERER VON OZ-Stoffes zusieht. Und so hofft man ob der Anspielungen noch auf einen Twist, der dem Plot die nötige Würze verleiht. Doch Fehlanzeige.

YELLOWBRICKROAD ist definitiv ein Film, der polarisiert. Man muss sich auf den Versuch der Macher einlassen, mit dem Ende eine ansatzweise vernünftige Auflösung präsentieren zu wollen. Allerdings muss man dafür eine Menge Geduld mitbringen, die durch bis dahin fehlenden Suspense sehr strapaziert wird. Und so finden die einen YELLOWBRICKROAD nicht sonderlich empfehlenswert, während die anderen einen tieferen Sinn zu erkennen versuchen. Trotz allem, nach dem Abspann hinterlässt der Film mehr Fragezeichen, als dass er Antworten geliefert hat.




2 Antworten zu “FFF // Yellowbrickroad: Kritik”

  1. Bartel sagt:

    Sieht eher aus als ob sich Dorothy beim Spaziergang das Knie aufgeschlagen hätte…und jetzt weint sie!

  2. Sylvio sagt:

    Dafür sieht das Poster schick aus. Ist doch auch was.

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Autor:
Mario Schattner



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