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World War Z – Kinokritik

World-War-Z-NewPoster-654x1024Regie: Marc Forster
Darsteller: Brad Pitt, Mireille Enos, James Badge Dale, Daniella Kertesz, Matthew Fox
USA/2013; Start: 27.6.2013

Ein ehemaliger UN-Mann (Brad Pitt) erlebt den weltweiten Ausbruch einer Zombie-Pandemie und begibt sich daraufhin auf die Suche nach der Ursache.

Können Zombies einen 200 Millionen Dollar teuren Blockbuster-Film tragen? Allerdings – was die Ausweitung der Bedrohung angeht, die weltweite Infizierung und das geradezu erdrückende Gefühl der nahenden Apokalypse. In WORLD WAR Z sind Untote überall, die Pandemie erfasst die ganze Welt und rennen können die Biester zu allem Überfluss auch noch. (Fast) egal wo man hinflieht – der Feind ist bereits da.

Die Verbindung aus Zombies und sehr viel Geld ist eine durchaus glückliche, die besonders Genrefans eine ganz neue Sichtweise erschließt. Nicht mehr eine kleine Gruppe bahnt sich ihren Weg durch überschaubares Terrain, sondern ein einzelner Mann bereist den ganzen Globus, immer auf der Suche nach „patient zero“. Die sonst auf Fernsehschirmen flackernden Nachrichtenbilder sind hier tatsächlich im Film. CONTAGION als Horrorfilm.

World_War_Z_SetDass WORLD WAR Z eine gebeutelte Produktionsgeschichte vorweist, ist ja bereits hinlänglich dokumentiert worden. Und zumindest während der ersten 30 Minuten können die ganzen Horrormeldungen um wochenlange Reshoots, PG-13 Blut und Damon Lindelof eine gar erstaunliche Sogwirkung nach vorne auslösen – wenn nämlich die weitgehend abwesende Erwartungshaltung auf absolutes Chaos trifft, auf den wuchtigen Ausbruch der Pandemie. Der hier so intensiv, unmittelbar und brutal geschildert wird, dass man einfach nur die Luft anhält.

Regisseur Marc Forster startet schon nach fünf Minuten das Schreien und Rennen, WORLD WAR Z überrollt förmlich seine negative Presse und gehört zumindest in der ersten halben Stunde mit zum Besten, was das Zombie-Genre bisher hervorgebracht hat. Man ist umgehend drin in dem Film…und kann zum Glück so viel investieren, dass die danach folgende Odysee, die Brad Pitt nach Israel, Südkorea und Wales führt, immer noch gerne mitgenommen wird – bevor dann das Ende eine eher enttäuschende Biege macht.

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Hier ist der einzige Punkt, an dem die Rewrites deutlich sichtbar werden, denn eigentlich sollte so ein Film schon ein Krachpengschepper-Finale bieten. Und eben keinen Bruch zu einem ruhigen Kammerspiel, das ja gerne den Mut hat, sein Publikum vor den Kopf zu stoßen, doch trotzdem ein dräuendes Gefühl unerfüllter Größe zurücklässt. Kann denn der ursprüngliche Rübe-ab-Showdown in Moskau wirklich so furchtbar gewesen sein? Dieses eigentlich gekonnt geschürte Gefühl von Getriebenheit und Rastlosigkeit wird auf einmal völlig aufgegeben – selbst wenn die Auflösung des Geschehens der Reshoot-Not noch eine clevere Tugend abringen kann.

Was soll man nur anfangen mit WORLD WAR Z? Ein bereits mausetot geschriebener Blockbuster-Flop entpuppt sich als durchaus sehenswerte Multiplex-Alternative, die angenehm erwachsen erscheint, eben doch ziemlich ansehliche Effekte vorweist und über weite Strecken sogar intensiv und spannend ist. Durch die „hättekönntesollte“-Brille dürfen natürlich die eindimensionale Aufarbeitung des Buches und eben das Ende angeprangert werden, doch unter den Umständen der filmischen Entstehung ist hier wesentlich mehr anwesend, als man es der Produktion und vor allem Marc EIN QUANTUM WACKELKAMERA Forster jemals zugetraut hätte. Mit Reservierungen: ein unterhaltsamer Erfolg!

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Weiterklicken:
Das Original-Ende und die Änderungen von Lindelof und Goddard
Die offizielle Seite des Films
WORLD WAR Z – Brad Pitt jodelt mit Jimmy Fallon
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2 Antworten zu “World War Z – Kinokritik”

  1. Mulle sagt:

    War für mich auch eine sehr positive Überraschung, da ich schlimmes befürchtet habe. Auch in der Boxoffice siehts ja nicht ganz so schlecht aus, dass freut mich besonders weil ja Brad Pitt selbst mitproduziert hat und eben um viele Millionen kein typisches – gefällt ja jeden- Frandchise oder eine -X-te Fortsetzung – produziert wurde, weiter so.

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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