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Wake Wood: Kritik

Wake WoodRegie: David Keating
Darsteller: Ella Connolly, Eva Birthistle, Aidan Gillen
IR,GB/2011; Start: 8.4.2011 (BD & DVD)

Ein Hund hat die kleine Alice (Ella Connolly) totgebissen und ihre Eltern Patrick (Aidan Gillen) und Louise (Eva Birthistle) in tiefe Trauer gestürzt. Als sie in die entlegene Gemeinde Wakewood ziehen, wo er als Veterinär zu arbeiten beginnt, erfahren sie von einem heidnischen Ritual, mit dem Arthur (Timothy Spall) alle Verstorbenen für drei Tage wiederbeleben kann. Das ungläubige Pärchen zögert nicht lange, begeht aber einen katastrophalen Fehler.

Wenn Stephen Kings FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE richtig verfilmt worden wäre, dann hieße er WAKE WOOD. David Keating, bisher eher durch Dokus bekannt (LAST OF THE HIGH KINGS), gelingt eine berührende Abhandlung über Trauer und Verlust. Er ermisst das menschliche Drama und den Schmerz, sein Kind ein zweites Mal beerdigen zu müssen. Das ungeheure Angebot, dem die Eltern nur zu gerne folgen, geht unter die Haut.

Das liegt auch an der dunklen, naturalistischen Atmosphäre eines dem Jenseits verbundenen Dorfes, das modern ist und zugleich mysteriös. Die reanimierten Hammer-Studios wandeln ganz in der Tradition des Klassikers THE WICKER MAN und etablieren ohne jeden Gothic-Stil eine schaurig-nokturne (Sound)Kulisse. Zugleich verbinden sie das kleine Heidentum-Revival (vgl. OUTCAST) mit dem aktuellen Trend von Killer-Kindern.

Wake WoodAlice ist ein unschuldiges Monster mit schlechten Träumen und Angst vor der Einsamkeit – sie könnte glatt aus SO FINSTER DIE NACHT oder LES REVENANTS stammen. Mehr aber geht es um ihre Erzeuger, die ungewöhnliche Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen. Für das Ritual der Rückkehr, das sie für immer an den Ort binden wird, braucht es eine frische Leiche, die für die Transformation drastisch gefleddert wird. Diese durch Runen-Magie erwirkte Blut-Geburt ist zärtlich und krude zugleich – so wie das gesamte B-Movie.

Es ist die Schilderung von Patricks blutigem und unfallreichem Alltag als Tierarzt und im Anschluss daran diverse Slasher-Szenen, wo mit der groben Splatter-Kelle aufgetragen wird. Ganz im Kontrast zu den feinfühligen Impressionen aus dem Gefühlshaushalt des seelisch vernarbten Paares und den windigen Nächten jenes seltsamen Ortes. Das beschwört eine mit Schocks aufgeladene WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN-Hommage als blutiges Horror-Familiendrama herbei, bei dem nicht nur ein Kind aus dem Jenseits geboren wird.



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Neulich bei Reihe Sieben: erste Infos zu dem Film

2 Antworten zu “Wake Wood: Kritik”

  1. Martin Beck sagt:

    Habs ausgebessert und die Frage an Thorsten weitergeleitet:-)

  2. JJJ sagt:

    …dir ist aber schon klar, dass der Original-WICKER MAN nicht von Hammer stammt?!

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Autor:
Thorsten Krüger



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