best business loans SBA Loans Small Business Loans Short Term Loads Big Lines of Creditbusiness loans Long Term Loans Working Capital Equipment Financing Merchant Cash Advances

FFF // Viva Berlin!: Interview mit den Machern

Die Zombiefilm-Tradition ist in Deutschland nicht sehr ausgeprägt und wird selten ernst genommen: Rammbock, Die Nacht der lebenden Loser, Infekt, Unrated: The Movie , Graveyard of the Living Dead, Zombie Commando sind zum Beispiel in den letzten Jahren enstanden.

VIVA BERLIN!, von den Absolventen der Filmhochschule Ludwigsburg kreiert, bricht aber nicht nur durch seine offensive Gewaltdarstellung aus der Trash-Ecke aus. Der Stoff von Autor Benjamin Karalic erzählt in kurzen vier- bis neunminütigen Episoden das Schicksal fünf unterschiedlicher Protagonisten vier Wochen nach Ausbrechen einer Zombieseuche in Berlin. So weit nichts Neues … Doch die Produktion zeichnet sich für den kleinen Rahmen durch viel Liebe zum Detail und qualitativ extrem hochwertige Arbeit aus.

Regisseur Moritz Mohr und Produzent Benjamin Munz haben mir dazu einige Fragen beantwortet:

Warum wüten die Zombies gerade in Berlin?

Den Schauplatz Berlin haben wir ausgewählt, da Berlin immer mehr zur internationalen Stadt wird. Außerdem ist das Symbol der Mauer unweigerlich mit Berlin verbunden, die Stadt ist einfach geschichtsträchtig.

Welche Filme haben Euch inspiriert?

Prinzipiell folgen wir der Spur von altbekannten Zombiefilmen aus den letzten zehn bis 20 Jahren. Wir wollten etwas machen, das darauf aufbaut und die Zuschauer mögen, da sie ja auch die alten Werke mochten. Aber gleichzeitig wollten wir auch neue Sachen integrieren, Kleinigkeiten, die es zu entdecken gilt und die man vorher noch nicht so gesehen hat.

Wie zum Beispiel?

Es gibt eine Szene, in der ein Überlebender seine ehemalige Mitarbeiterin, die zum Zombie mutierte, in einem Hinterzimmer auf einen Tisch schnallt und regelmäßig missbraucht. Eigentlich eine total naheliegende Sache. Zombies werden normalerweise immer so dargestellt als seien sie keine Menschen mehr, sie werden bereitwillig über den Haufen geschossen und umgebracht. Aber gerade hier ist die Frage nach der Menschlichkeit sehr interessant: eigentlich sind Zombies keine Menschen mehr, eigentlich aber doch, sie sind „Untote“. Hier wird dann die Frage aufgeworfen, ob es okay ist, eine Untote zu vergewaltigen oder nicht. Und es wird dann in VIVA BERLIN! ziemlich klar, dass sie noch etwas dagegen hat.

Wir beginnen bei VIVA BERLIN! auch erstmal damit, die Zombies niederzumetzeln. Aber im Laufe kristallisiert sich dann immer mehr der Hauptaspekt der „Menschlichkeit“ heraus und die damit einhergehenden Fragen: Was darf man als Mensch tun und was nicht? Was ist, wenn ich mich selbst verwandle? Bin ich dann auch nur einer, den man sofort abknallen muss/darf oder bin ich noch ein Mensch? Gibt es ein Heilmittel? Wo fängt Menschlichkeit an und wo hört sie auf?


Wieso hat VIVA BERLIN! diesen Episodencharakter?

Das war ein Abschlussprojekt unseres Studiengangs „Serienproducing“ und anstatt einer langen Einzelfolge wollten wir eine Webserie machen mit drei bis vier kleineren Folgen, die weniger Zeit und Budget in Anspruch nehmen. Auch ist das einfach ein spannenderes Format für den Regisseur und den Autor, da man mehrere kürzere Geschichten anstatt einer großen langen erzählen kann.

Außerdem war für uns klar: wenn wir einen Zombiefilm machen, dann muss das mit der Konsequenz, Härte und Brutalität passieren, wie wir das aus spanischen, französischen und amerikanischen Produktionen kennen. Das ist ein einzigartiges Projekt, das wurde in Deutschland noch nie so gemacht – es gab mal einen Film, der für’s ZDF produziert wurde, der war schon hart, aber den Sprung zur richtigen Brutalität in der Manier des Splattergenre hat er nicht geschafft. Für uns war klar, wenn wir das machen, dann machen es wir es so hart wie es nur geht! Aber für’s Fernsehen funktioniert das eben überhaupt nicht, deswegen war uns gleich bewusst, dass es nur eine Produktion für das Internet werden kann, also eine Webserie.

Welche Schwierigkeiten kamen bei der Produktion auf Euch zu? Wie lief die Produktion ab?

Für mich (Benjamin Munz) war das die schwerste und härteste Produktion. Insgesamt kamen wir etwa auf zwölf bis dreizehn Drehtage. Hier kam uns das Webserien-Konzept entgegen, da wir die Schauspieler nie über einen längeren Zeitraum gebraucht haben, sondern immer nur für durchschnittlich einen Tag. Zusätzlich waren wir vor Ort in Berlin, wo viele der Schauspieler auch wohnen und ihnen gefiel das Projekt, weil es mal etwas Anderes ist. Sponsoren für einen Zombiefilm zu bekommen ist unglaublich schwer und bei den Sponsorenanfragen taucht teilweise nie das Wort „Zombie“ auf, sondern immer nur „Monster“. Aus der Filmbranche bekamen wir sehr schnell sehr viel Rückendeckung: wir bekamen tolle Schauspieler, einen tollen Special Effect Artisten, das Fantays Filmfest hat uns angefragt; aber alles außerhalb der Branche (Locations, Sponsoren) war richtig schwierig.





Das Fantasy Filmfest zeigt VIVA BERLIN! als Vorfilm der Programmreihe „Midnight Madness“.

4 Antworten zu “FFF // Viva Berlin!: Interview mit den Machern”

  1. thanks for the posts,it’right! get free now

  2. it’s good article haha!download free now

  3. good posts,the good article haha!download free now

  4. Sylvio sagt:

    Ich bin schon sehr gespannt auf den Stoff. Kann echt was werden!

Hinterlasse eine Antwort

Autor:
Filiz Schulz



Neueste Kommentare:
"Set your FURTHER HOLLAND LS180/LS190 o78..."
Bei: In Time: Erste Bilder, wie Justin Timberlake rennt
"зоофилы смотреть проститутки индивидуа..."
Bei: In Time: Erste Bilder, wie Justin Timberlake rennt
"ostaminen mikkeli, http://sawyerhealth.c..."
Bei: In Time: Erste Bilder, wie Justin Timberlake rennt
"Danmark Sverige, http://polleyny.com/wp-..."
Bei: In Time: Erste Bilder, wie Justin Timberlake rennt