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Vanishing on 7th Street: Kritik

Regie: Brad Anderson
Darsteller: Hayden Christensen, Thandie Newton, John Leguizamo, Jordan Trovillion, Jacob Latimore
USA/2011; nur auf DVD & BD (noch ohne Termin)

Als ein umfassender Stromausfall ganz Detroit in Dunkelheit taucht, verschwinden zugleich alle Menschen, von denen nur ihre Kleidung liegen bleibt. Vier einzelne Überlebende – TV-Reporter Luke (Hayden Christensen), Filmvorführer Paul (John Leguizamo), Krankenschwester Rose (Thandie Newton) und der 12-jährige James (Jacob Latimore) – finden in einer verlassenen Schenke Zuflucht und stellen fest, dass die Düsternis das Tageslicht aufgefressen hat und nun sie dran sind.

Vanishing on 7th street

Warte, bis es dunkel ist: QUIET EARTH trifft auf THE MIST in Brad Andersons übernatürlichem Suspense-Mystery-Trip in die ewige Finsternis. Nun ist der 46-jährige Anderson ein Regisseur, der stets überzeugende Settings und Ausgangssituationen findet, um sie dann zwar atmosphärisch, aber stereotyp weiterzuentwickeln. Das war schon so bei SESSION 9, zuletzt TRANSSIBERIAN und selbst bei seinem Durchbruch, dem Industrial-Psychothriller THE MACHINIST – auch wenn das sicher viele anders sehen.

Diesmal ist es schlimmer. Nach dem vielversprechenden TWILIGHT-ZONE-Auftakt fällt ihm buchstäblich nichts mehr ein, die Handlung irrt sinn- und ziellos umher. Schattenwerk eben, visuell wie inhaltlich. Das ist furchtbar billig – und damit meine ich nicht das Budget (10 Mio. Dollar). Statt einem kompetenten Endzeit-Horror muss man sich mit einem holperigen Kammerspiel in besagter Kneipe begnügen, wo der Generator eine nervtötende Jukebox am Laufen hält.

Vanishing on 7th streetDabei dirigiert Anderson doch einen Tanz der Schatten, bei dem ihm die gesamte Gothic-Filmgeschichte zu Füßen liegen müsste. Geisterhafte Schemen wachsen. Sie verzehren alle Lichtquellen und saugen (Auto)Batterien aus, lassen Glühbirnen erlöschen und Taschenlampen versagen. Das Jenseits hat die Welt übernommen. Ein übernatürliches Schauerkondensat an der Grenze zwischen Alptraum und Realität, immerhin angemessen creepy.

Doch die Figuren verhalten sich so hirnverbrannt, dass es weh tut. „Darth Vader“ Christensen, Newton (2012) und Leguizamo (THE HAPPENING), die drei Stars aus der zweiten Hollywood-Reihe, sollten sich langsam ernsthaft Sorgen um ihre Berufsaussichten machen, so ratlos treten sie in dem konfusen Werk auf. Das zitiert die Bar-Szene aus THE SHINING und bemüht Rückblenden, ergeht sich aber nur in unklaren Andeutungen (eine ungewöhnliche Sturmfront zieht auf) und sakral-esoterischen Anwandlungen, die im schummrigen Nichts verlaufen. Und das flackernde Licht wackelt schlimmer als die Kamera bei BLAIR WITCH PROJECT.



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Eine Antwort zu “Vanishing on 7th Street: Kritik”

  1. noyse sagt:

    hmm deine kritik kann ich irgendwo schon nachvollziehen…vollkommen unlogisch warum die protagonisten überhaupt überlebt haben, während alle um sie herum wegschwurbelt worden sind.

    Auch dass die solarlampen grundsätzlich länger in der dunkelheit leuchten als die batterien (woher diese stammen wenn alle elektrosachen ausgesaugt worden sind??) die keller-tunnel szene war irgendwie daneben…hat nicht reingepasst usw. viele einzelpunkte für sich genommen schon doof, aber ich muss trotzdem sagen so als film gesamt hat er mich doch unterhalten.

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Autor:
Thorsten Krüger



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