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Vamp: BD-Kritik

Regie: Richard Wenk
Darsteller: Grace Jones, Sandy Baron, Robert Rusler
USA/1986; Start: 21.2.2011 (GB)

Vamp Grace JonesDrei Studenten wollen in eine coole Studentenverbindung und sollen deshalb eine Party inklusive Stripperin organisieren. Fündig werden sie ausgerechnet im Nachtclub „After Dark“ – einem Hort für Vampire.

VAMP ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie das Gras der Zeit aus einem billigen Heuler einen kultigen achtziger Jahre Klassiker machen kann. Als VAMP herauskam, hatten gerade FRIGHT NIGHT und THE LOST BOYS ein Mini-Vampir-Revival losgetreten, so dass ein weiterer Horrorfilm mit Langzähnen gerade recht kam. Die nächtlichen Erlebnisse der Studenten erinnern stark an Martin Scorseses DIE ZEIT NACH MITTERNACHT, nur dass hier eben auch Blut fließt…und der absolut furchtbare Geschmack der damaligen Zeit die gnadenlose Keule schwingt.

VampWer aus der heutigen Warte die achtziger Jahre für cool und schrill hält, der wird spätestens mit diesem Ausbund an peinlichen Frisuren, albernen Gags und schier unterirdischer Synthie-Musik eines besseren belehrt. Alleine schon die Idee, den ganzen Film mit pinken und knallig grünen Farben zu durchziehen, lässt anfällige Kontaktlinsen platzen, und auch die steilen Klamotten oder die wie Zirkusclowns aussehenden Albino-Gangster rühren den Schampegel zu bitterlichen Tränen. VAMPs Pseudo-Coolness ist unweigerlich in ihrer Zeit gefangen und erscheint heutzutage entweder naiv-trashig oder abgrundtief schlecht.

Da Regisseur Richard Wenk zu den unbegabteren Vertretern seiner Zunft gehört, tendiert VAMP leider zur Fraktion Abgrund. Der Film wirkt wie billiges Stückwerk, das seine einzelnen Szenen kaum zusammenhalten kann und zumindest damals als mittelmäßiger Schnellschuss abgehakt wurde. Dass ausgerechnet Arrow nun hier eine funkelnde Blu-Ray spendiert, hängt wohl vorwiegend mit der momentan schicken Verklärung der achtziger Jahre und natürlich dem einzigen wirklichen Höhepunkt der Veranstaltung zusammen: dem Auftritt von Grace Jones als Obervampirin des Nachtclubs.

Wenn jene Frau im Bild ist, mit ihren blauen Kontaktlinsen, den knallroten Haaren und einem Day-Glo Bikini, und zu wummernden Bässen ausladende Tanzschritte aufs Parkett legt, dann schimmert das achtziger Jahre-Plastik tatsächlich mal in coolem Licht. Vor und nach ihren Szenen jedoch schwingt El Cheapo seine flache Mistgabel und stutzt VAMP auf ein campiges Möchtegern-Filmchen für ganz harte Nostalgiker. Was kommt wohl als nächster Coup – eine Blu-Ray Box der 23 besten Don „The Dragon“ Wilson Klopper?

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Auf Arrow ist Verlass, so dass VAMP in hervorragender Blid- und Tonqualität erstrahlt. Auch die Extras sind mal wieder äußerst üppig ausgefallen, wobei aber die etwas langatmigen Interviews, das übliche Behind the scenes Blabla und eine Abfilmung diverser Props ziemlich ermüden können. Ziemlich gut dafür sind der lockere Audiokommentar von Robert Rusler, DRACULA BITES THE BIG APPLE, ein Kurzfilm des Regisseurs, und das schnieke Poster, das bei Arrow ja gerne mal beiliegt. Von den Fans des Films bekommt die Blu-Ray ganz sicher Applaus…und alle anderen freuen sich ein ganz kleines bisschen, dass der mistige Film nun wenigstens wertig präsentiert wird.




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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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