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UV – Tödliche Verführung: DVD–Kritik

UVRegie: Gilles Paquet-Brenner
Darsteller: Jacques Dutronc, Anne Caillon, Marthe Keller
F/2007; Start: 27.5.2011 (DVD)

Eine reiche Unternehmerfamilie, inklusive zweier bildhübscher aber tödlich gelangweilter Töchter wartet auf die Rückkehr ihres Sohnes Philip. Doch der Einzige der auftaucht, ist der undurchsichtige aber äußerst attraktive Boris, angeblich ein Internats-Freund Philips. Obwohl anfänglich alle an der Aufrichtigkeit Boris zweifeln, kann er die gesamte Familie bis auf den Schwiegersohn schnell in seinen Bann ziehen. Bis Philip dann tatsächlich auftaucht.

Der französische Regisseur Gilles Paquet-Brenner hat bereits mit Filmen wie PAYOFF – DIE ABRECHNUNG oder BAD COPS seine Nase im Genrefilm gehabt. UV aus dem Jahr 2007 könnte als Thriller mit Drama-Kleidern beschrieben werden, wobei das Drama deutlich die nur äußerst spärlich gestreuten Thrillerelemente dominiert. Knisternde Spannung braucht man bei diesem Film eigentlich nicht zu erwarten.

UV ist vor allem ein Film fürs Auge, denn auf der visuellen und darstellerischen Ebene hat Paquet-Brenner hervorragende Arbeit geleistet. Der Film setzt auf ruhige und schön komponierte Bilder, so wird die ständige sommerliche Hitze durch flirrende und grellweiße Bilder gut herausgearbeitet. Auch die malerisch über dem Meer gelegene alte Villa mit dem obligatorischen Pool vor der azurblauen mediterranen Kulisse ist wunderschön eingefangen, was alles jedoch mehr an Werbespots oder typische Postkartenmotive erinnert.

Genauso schmeicheln die beiden sirenenhaften Töchter dem Auge, egal ob sie sich oben ohne am Pool, im Pool oder sonstwo den UV-Strahlen aussetzen. Boris wiederum, gespielt von Nicolas Cazale, kann die Frauenherzen schon dahin schmelzen lassen, denn er verkörpert den Typ Mann, dem Frauen sofort verfallen, aber genauso schnell enttäuscht sind, wenn er sich der nächsten Blume zuwendet. Jacques Dutronc, der den zerknitterten Oberpatriach der Familie spielt, liefert eine ebenso gute Leistung wie Pascal Elbe (Schwiegersohn Andre-Pierre), der sich sicher zwischen Dramatik und auch Komik bewegt.

UV

Doch augenfreundliche Bilder machen noch lange keinen guten Film. An Spannung und Überraschungen mangelt es bei UV gewaltig. Die Geschichte ist genauso wie die Kleidung der beiden Sirenen: ein hauchdünnes Nichts. Der Film hält eigentlich nur deswegen einigermaßen bei Laune, weil man sich natürlich fragt, welchen Ausgang die Geschichte wohl nehmen wird. Vieles bleibt der Interpretation des Zuschauers überlassen oder verpufft in banalen Erklärungen. Doch mit zunehmender Spieldauer wird einem auch der Ausgang der Geschichte ziemlich egal, weil außer Essen, sich sonnen und den Flirtversuchen von Boris kaum etwas passiert.. Und ist man dann endlich beim großen Finale angekommen, wird der Schluss offen gelassen, so dass man sich aussuchen darf, ob man vielleicht sogar einer Tagträumerei erlegen war.

Eindeutiger Auftrag an Regisseur Paquet-Brenner: Bitte nochmal versuchen, aber diesmal mit ein bisschen mehr Schmackes. UV dient vor allem dazu, sich bei schlechtem Wetter ein paar bunte Bilder auf die Netzhaut scheinen zu lassen.

Die DVD: (Bestellen bei Amazon)
Bild und Ton haben gute Qualität. Als Extras gibt es einen Trailer und ein (interessantes) Making-of.




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Autor:
Michael Raab



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