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Tucker & Dale Vs. Evil: Kritik

Regie: Eli Craig
Darsteller: Tyler Labine, Alan Tudyk, Katrina Bowden
CDN/2010; Start: 10.2.2011

Ein Backwoods-Slasher als spiegelverkehrte Meta-Parodie: Die Hillbillies in TUCKER & DALE VS. EVIL sind liebenswerte Latzhosen, das jugendliche Kanonenfutter stolpert in blutträchtige Paranoia und das blonde „final girl“ studiert Psychologie.

Die Horrorparodie an sich hatte es in den letzten Jahren verdammt schwer, weil SCARY MOVIE und Co. das einst so strahlende Genre mit Namen wie FRANKENSTEIN JUNIOR oder SHAUN OF THE DEAD in den sparwitzigen Doofidreck gezogen haben. Auch TUCKER & DALE ist nun nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss, aber deutlich, nein: DEUTLICH besser als der glumperte Schrott aus dem BEILIGHT-Dunstkreis ist er auf jeden Fall.

Eigentlich läuft TUCKER & DALE VS. EVIL ja genauso ab wie jeder andere Backwoods-Slasher, nur bekommen hier die bekannten Standards (=siffige Latzhosen, fuchtelnde Kettensägen, unheimliche Waldhütten, kreischende Bimbos, etc.) um 180 Grad verschobene Aufgaben. Für ein Genrekundiges Publikum entfaltet sich über diesen Kniff ein amüsantes Spiel mit immer wieder unterlaufenen Erwartungshaltungen, die Blutfontänen auf einmal einem unglücklich aufgestellten Häksler und irres Herumgerenne mit laufender Kettensäge wildgewordenen Bienen zuschreiben.

Anders als bei den SCARY MOVIE-Filmen wird hier der Witz in eine eigenständige Handlung eingebaut, die gezielt auf blutrote Situationskomik hinsteuert. Bei TUCKER & DALE VS. EVIL lacht man quasi um die Ecke, und bleibt dabei glücklicherweise so zupackend, dass das Spiel des Films nicht zu diffus wird. Es gibt hier sehr wohl Splatterszenen, die Personen verhalten sich zumindest halbwegs normal und horrorkundige Déjà-Vu Erlebnisse von THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE bis TANZ DER TEUFEL sind ebenfalls vertreten.

In besonders jubelfreudigen Kritiken wird TUCKER & DALE VS. EVIL gerne mit SHAUN OF THE DEAD verglichen, was aber eigentlich nur dann gelten kann, wenn man eine feierwütige Meute im Nacken hat. Unter normalen Bedingungen dagegen fällt die gemächliche Gangart des Films auf, die Gagdichte könnte durchaus aufgestockt werden und die Ausgangsidee bekommt spätestens im letzten Drittel ungewollte Müdigkeitsdellen. Es hätte hier gut getan, etwas entschiedener entweder Richtung Lacher oder Schocks zu tendieren, um am Ende nicht „nur“ als nette Unterhaltung dazustehen.

Aber okay, so richtig böse kann man dem Film eigentlich nicht sein, weil sein Herz einfach am rechten Fleck sitzt und die beiden herzallerliebsten Hauptdarsteller jede potentielle Schwiegermama zum geschäftigen Kuchenbacken verführen. Kein portentiefer Partykracher also, doch auf jeden Fall ein solider Spaß, der mindestens als leidenschaftliches Plädoyer für siffigen Gesichtsbewuchs durchgeht. Es gibt Hoffnung für uns alle, na Gott sei Dank!





3 Antworten zu “Tucker & Dale Vs. Evil: Kritik”

  1. Sylvio sagt:

    Na das sind ja auch zwei Welten. Nie verglichen. Das machen nur Afromähnen tragende Deppen. ABER der ist intellilent und wirklich witzig, ohne Längen. Gut, das Ende ist dann tatsächlich etwas verschenkt, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Ich kaufe mir den. Im Mediamarkt.

  2. Martin Beck sagt:

    Ne, isser nicht. Der ist nett und lustig, aber von SHAUN OF THE DEAD so weit entfernt wie ich von einer Afromähne.

  3. Sylvio sagt:

    Der ist super! Ich meine, so richtig super! Jawoll!!

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Autor:
Martin Beck
Good morning, my little chicks and cocks!



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