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Treme Staffel 1: Kritik

Regie: Agnieszka Holland, Brad Anderson, Jim McKay, u.a.
Darsteller: Wendell Pierce, Khandi Alexander, John Goodman
USA/2010

Gumbo, Jambalaya und Blaskapellen.

Auf zweierlei kann man sich nach dem Anschauen von TREME gefasst machen. Man möchte reichlich und gut essen sowie lautstark blechbläserlastige Musik hören. Soviel zu den Nebenwirkungen. Vor allem kann man sich aber zufrieden zurücklehnen, weil man gerade eine hervorragend produzierte, komplexe, und –bei allem kontextuellen Elend des Geschehens– positive und warmherzige Fernsehserie gesehen hat. Hier lassen sich Menschen nicht unterkriegen.

Treme

TREME spielt in New Orleans, drei Monate nach dem Hurrican Katrina. Die Stadt ist funktionsuntüchtig, weitflächig zerstört. Die Bewohner kämpfen darum, mehr oder weniger über die Runden zu kommen und ihr Leben wieder aufzunehmen. Der Plot folgt einer Handvoll von ihnen entlang verschlungener und sich kreuzender Pfade durch lärmige Jazzbars, verschimmelte Häuserruinen und Hinterhof-Grillparties: Ein Posaunist (Wendell Pierce) auf der Suche nach dem nächsten Gig, eine Anwältin (Melissa Leo) auf der Suche nach einem im Chaos verschollenen Häftling, ein DJ (Steve Zahn), der eher so bekifft herumeiert und John Goodman als störrisch angepisster Literaturprofessor, der seine Wut und Frustration nicht lange suchen muss. Diese –und diverse andere– Charaktere werden so vielschichtig, genau und sympathisch gezeichnet, dass man ihnen gleichermaßen mit Genuss und dramatischer Spannung zuschaut, ohne dass das Drehbuch irgendwie auf konstruierte Twists und künstliche Cliffhanger setzt. Das ist selten im Fernsehen zu sehen.

Treme

Verantwortlich dafür sind die Autoren und Produzenten David Simon und Eric Overmyer, die uns auch schon das ganz ausgezeichnete Crime-Drama THE WIRE beschert haben. Wie dort hat auch TREME durchgängig einen politischen Unterton – die Versäumnisse bei der Katastrophenbewältigung, Gentrifizierungsproblematik, und so weiter. Im Gegensatz zu THE WIRE, wo die politischen Verstrickungen in dem heruntergekommenen Baltimore zentral für die Handlung sind, dienen sie bei TREME aber eher dem atmosphärischen Hintergrund. Inhaltlich geht es um die Figuren, ihren Durchhaltewillen und die einzigartige Kultur der Stadt. Das heißt: Viel ausgezeichnete Musik (New Orleans Funk, Blues, Soul, Zydeco und Beerdigungsmärsche mit zahlreichen Gastauftritten: allein der Soundtrack lohnt sich!), Cajun-Food, Mardi Gras-Eskapaden und visuell bestechend in Szene gesetzter urbaner Verfall.

Die DVD & Blu-Ray: Erscheinen Ende März in den USA (Bestellen bei Amazon). Die zweite Staffel wird dort ab April auf HBO ausgestrahlt.



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Eine Antwort zu “Treme Staffel 1: Kritik”

  1. Sylvio sagt:

    Sehr gut. Da werde ich auch mal einen Blick riskieren, habe mich zuvor immer etwas gestreubt, da ich mir nicht sicher war. Aber jetzt, bin ich’s.

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Autor:
Doug Gerbode



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