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Transformers 3: Kritik

Transformers 3Regie: Michael Bay
Darsteller: Shia LaBeouf, Rosie Huntington-Whiteley, Ken Jeong
USA/2011; Start: 30.6.2011

Als die Apollo 11 im Jahre 1969 auf dem Mond landete, hatten die Astronauten um Neil Armstrong, der später im Film sogar einen kleinen Auftritt erhalten hat, einen geheimen Auftrag. Auf dem Mond, genauer auf der dunklen und der Erde abgewandten Seite, ist Jahre zuvor etwas notgelandet und sie sollten dieses Etwas überprüfen. 40 Jahre hielten sie diesen Fund unter Verschluss, bis eines Tages Shockwave, der einstige Herrscher über Cybertron, in dem noch immer auf dem Mond befindlichen Wrack reaktiviert wird und sich aufmacht, die Erde für seine Zwecke zu nutzen. Koste es was es wolle.

Vor zwei Jahren brachte Michael Bay die Fortsetzung zu dem kommerziell sehr erfolgreichen ersten Teil der TRANSFORMERS-Reihe. Doch wider Erwarten wurde REVENGE OF THE FALLEN ein gar grausiges Stück. Alberner Humor und zu schnelle Schnitte kombiniert mit Wackelkamera-Einstellungen in den hektischsten Szenen, so dass man kaum noch ausmachen konnte, welcher Transformer gerade von wem eins auf die Zahnräder bekam. Darüber hinaus war der Film zu lang und die Nebendarsteller, also die Menschen, größtenteils nervig.

Transformers 3

Anders sieht es bei TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON, dem mittlerweile dritten Teil aus. Bay bekommt hier wieder die Kurve und zeigt Bombastkino, wie man es von einem Bay-Film auch gewohnt ist und ja, er toppt es sogar ein bisschen. Die Devise hier heisst „Hirn aus und berieseln lassen“, dann funktioniert DARK OF THE MOON wunderbar. Sieht man dabei von kleinen Längen ab, bei denen den Charakteren etwas mehr vermeintliche Tiefe verschafft werden soll, was aber eigentlich nur bei Sam Witwicky (Shia LaBeouf) gelingen mag, oder der ebenfalls typischen Army-Euphorie, die auch in diesem Teil wieder reichlich propangiert wird, so erhält man einen Augenschmaus, der in 3D noch um einiges besser aussieht. Riesige Schlachten zwischen den Autobots und den Decepticons in den Schluchten der Großstadt sahen nie besser aus. Von kleinen Reparatur-Decepticons, die wie Putzerfische am Kopf Megatrons herumbasteln, über Optimus Primes neues Waffenarsenal, bis hin zu Shockwaves riesigem tentakelwurmähnlichen Fortbewegungsmittel, das auch vor Hochhäusern keinen Halt macht, sieht alles einfach beeindruckend aus.

Transformers 3

Doch nochmal zurück zu den Darstellern. Die gibt es neben den ganzen Transformers natürlich auch wieder. Die größte Änderung im dritten Teil ist zweifelsohne der Austausch der Freundin Sam Witwickys. Megan Fox durfte nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit nämlich nicht erneut als Mikaela Banes an der Seite von Shia LaBeouf die Welt retten, sondern wurde kurzerhand durch ein ebenfalls talentfreies Model ersetzt. Rosie Huntington-Whiteley wird hierbei nicht ganz so plakativ in Szene gesetzt wie Fox in REVENGE OF THE FALLEN, jedoch geht auch sie einem recht schnell auf den Keks. Also bleibt da doch irgendwie alles beim alten. Des Weiteren wurden so ziemlich alle vom alten Cast übernommen, wobei diesmal die nervigen Eltern glücklicherweise etwas weniger Screentime erhalten. Neu hinzugekommen ist Patrick Dempsey, der besonders den Damen als McDreamy aus GREY’S ANATOMY bekannt sein sollte, der hier den menschlichen Antagonisten zu LaBeoufs Rolle ganz gut spielt. Auch Ken Jeong, vielen durch seine Rolle als Mr. Chow in den HANGOVER-Filmen eher ein Begriff, darf auch hier wieder einen merkwürdigen Zeitgenossen zum besten geben.

Transformers 3

Richtig interessant wird die Schauspielerriege eigentlich nur bei der Lieblingsdarstellerin der Coen-Brüder, Frances McDormand, und Alltime-Psycho John Malkovich, die sich hier beide auf einen etwas weniger niveauvollen Film einlassen und dann auch der Umgebung angemessen agieren. McDormand überzeugt als Geheimdienstchefin und Malkovich versucht sich nach R.E.D. erneut in einer komödiantischen Rolle. Wie gesagt, er versucht es. Denn irgendwie will er einfach nicht lustig sein, sondern spielt etwas zu gezwungen lustig und dadurch einfach zu viel. Aber was soll man sagen, es ist halt ein Michael Bay Film. Da ist von allem immer etwas zuviel drin.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON die ersten beiden Teile, trotz einer Länge von 157min, definitiv toppt und man mit dieser Michael Bay/Steven Spielberg Produktion erneut bewiesen hat, wozu man große Leinwände mit sattem Sound im Kino hat: für actionreiches und bildgewaltiges Bombastkino.



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Eine Antwort zu “Transformers 3: Kritik”

  1. Sylvio sagt:

    Hört sich okay an und obwohl ich wirklich alles andere als ein Freund der Franchise bin und ich den 2. Teil unter den übelsten Filmen der letzten Jahre einordne, werde ich bei diesem hier wohl definitiv im GANZ großen IMAX-Kino hocken – mit Brille auf der Nase. Wir werden sehen …

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Autor:
Mario Schattner



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