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Thor 3D: Kritik

ThorRegie: Kenneth Branagh
Darsteller: Chris Hemsworth, Anthony Hopkins, Natalie Portman
USA/2011; Start: 28.4.2011

Der hochmütige und ungestüme Thor wird von seinem Vater Odin auf die Erde verbannt, da er einen Krieg provoziert hat. Die ambitionierte Wissenschaftlerin Jane Foster trifft zufällig auf Thor, als er vom Himmel fällt und kümmert sich um ihn. Thors Bruder Loki intrigiert in dessen Abwesenheit und steigt zum König von Asgard auf. Gemeinsam mit Jane kämpft Thor dafür, aus dem Exil zu entkommen und Asgard zu retten.

Die Verfilmung der nordischen Mythen über den Donnergott Thor wird in Hollywood –nichts anders zu erwarten– mit viel Schmackes in 3D umgesetzt. Wie es sich für unterhaltsames Popcorn-Kino gehört, kommen Witz, spektakuläre Kampfszenen und die unvermeidliche Romance nicht zu kurz.

Herausragend ist die physische Präsenz des Hauptdarstellers; Chris Hemsworth scheint nur aus Muskelmasse und geballtem Fleisch zu bestehen. Besonders beeindruckend sind demnach die unzähligen Kampfszenen, in denen Thor tierhaft und brachial alles niederschlägt und zerschmettert, was ihm in dem Weg kommt. Als er im Krankenhaus auf der Erde erwacht, müssen die Ärzte und Krankenschwestern daran glauben, mit einem Militärmitglied liefert er sich einen erstklassigen Wrestlingkampf im regennassen Schlamm. Natürlich spielt der Film mit dieser virilen Physis: Bei Jane zuhause zieht sich Thor eine Jeanshose an –nur eine Jeanshose–, stolziert damit im Wohnzimmer herum und entblößt für das weibliche Publikum seinen perfekt gestählten Werbespot-Oberkörper.



Neben der Action sorgt der Zusammenprall zweier völlig unterschiedlicher Kulturen für humorvolle Szenen. Im Diner lässt Thor seinen Becher auf den Boden fallen und schreit „more!“. Im Pet Shop verlangt er selbstbewusst zwischen niedlichen kleinen Kätzchen und Vögelein: „I need a horse! (…) Give me something big enough to ride on“. Und Jane lässt sich von seinen altertümlichen Handküssen in Verlegenheit bringen. Sogar Facebook hat es in den Film geschafft. Janes Freundin Darcy macht von Thor ein Foto, für das er sich extra in Grinsepose wirft: „You’re going on Facebook!“

Versteckt hinter den üblichen Blockbustereigenschaften liegt die Metaebene des Films: Thor ist zu Beginn des Films ein kleiner Junge, der um die Aufmerksamkeit und die Anerkennung seines Vaters buhlt. Erst durch harte Initiationsriten, durch einen Wurf aus dem Nest, kann Thor seine inneren Werte finden und formen. Die Geschichte um Familienbande, Vater-Sohn-Beziehungen, das Erwachsenwerden und die eigene Selbstfindung ist also unterhaltsam in ein kurzweiliges Actionabenteuer verpackt. Ein leichter Film, um für 114 Minuten in eine artifizielle und lustige 3D-Welt einzutauchen.



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3 Antworten zu “Thor 3D: Kritik”

  1. Dami sagt:

    Ich fand den Film toll. Die 3D-Effekte machen Spaß, der Hauptdarsteller ist tatsächlich ein absolutes Leckerlie und die gesamte Geschichte ist spannend und unterhaltsam. Einige Lacher machen das Spektakel menschlich. Wer geschichtliche Korrektheit erwartet ist falsch. Der Film ist angepasst und eben eine tolle Hollywood Inszenierung.

    Ich empfehle ihn zu shen, ob im Kino mit 3D Flash, oder irgendwann zuhause auf DVD.

  2. Martin Beck sagt:

    Jaaaa, der kleine Thor ist halt so ähnlich wie der kleine Darth Vader. Hatte sich zumindest für mich nach einem Spot erledigt, insofern habe ich dann auf den Hammerbubi verzichtet.

    Noch eine Frage zum Film, weil mir das irgendwie nicht zusammenpasst: Diese Gags aus dem Trailer, wie das Runterdonnern einer Kaffeetasse oder der facebook-Spruch, sind die nicht vollkommen Banane? Und dann dieser blondierte Aushilfs-Chippendale – sollte der nicht lieber als Bademeister arbeiten???

    Mich freut’s ja, dass der Film anscheinend gut ist, nur erwartet habe ich das überhaupt nicht.

  3. Günter M. sagt:

    Also, mir hat der sehr gefallen. Zur Abwechslung ein richtig sympathischer Blockbuster, der das Herz am rechten Fleck hat und auch die Intelligenz nicht beleidigt. 3D hätte nicht sein müssen, hat aber auch nicht gestört. Die knapp zwei Stunden vergingen wie im Flug, Längen gab es gar keine, selbst die CGI-Effekte konnten mich vollauf überzeugen. Sehr schön.

    Little Thor rockt übrigens auch: http://www.youtube.com/watch?v=Yak0Y8-eR9Y

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Autor:
Filiz Schulz



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