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The killer inside me: DVD-/BD-Kritik

Regie: Michael Winterbottom
The killer inside meDarsteller: Casey Affleck, Jessica Alba, Kate Hudson, Ned Beatty
USA/2010; Start: 29.4.2011 (DVD & BD)

Amerika Anfang der 1950er Jahre: Lou Ford (Casey Affleck) ist Deputy Sheriff in der texanischen Kleinstadt Central City. Keiner ahnt, dass hinter der freundlichen, hilfsbereiten und gutbürgerlichen Fassade des Gesetzeshüters dunkle Abgründe lauern. Denn Lou ist in Wahrheit ein eiskalter Psychopath mit sadistischen Sexphantasien und Mordlust im Sinn.

Nachdem THE KILLER INSIDE ME bei seiner Weltpremiere auf dem letztjährigen Sundance Film Festival die Gemüter erhitzte und während der Pressevorführung im Rahmen der 60. Berlinale ausgebuht wurde, liegt Michael Winterbottoms Verfilmung des Pulp-Romans von Jim Thompson nun fürs Heimkino vor. Das Prädikat „Skandalfilm“ bekam der Neo-Noir-Thriller wegen zweier ungemein derber Gewaltszenen verpasst. In der ersten schlägt Hauptdarsteller Casey Affleck das Gesicht von Jessica Alba buchstäblich zu Brei. Diese Sequenz kommt für den Betrachter recht schockierend da unerwartet daher. Wenn Winterbottom ausgiebig zeigt, wie Frau Alba ihrer Schönheit beraubt wird und sich ihr hübsches Antlitz in eine geschwollene, blutige Masse verwandelt, mag die drastische Inszenierung der Tat nicht zu dem ansonsten eher unspektakulären Rest des Films passen. Gegen Ende macht auch noch Kate Hudson Bekanntschaft mit Afflecks Schlagfertigkeit, doch dieser brachiale Gewaltausbruch ist -obwohl ebenfalls drastisch und außerordentlich unangenehm anzusehen– kürzer und trifft den Zuschauer nicht mehr unvorbereitet.

The killer inside me

Alles in allem hinterlässt THE KILLER INSIDE ME ein zwiespältiges Gefühl. Der 50er-Jahre-Retro-Look gefällt und die Besetzung protzt mit einer ganzen Reihe bekannter Gesichter. Neben Ben Afflecks jüngerem Bruder Casey, Jessica Alba und Kate Hudson sind unter anderem auch noch Bill Pullman (LOST HIGHWAY, INDEPENDENCE DAY, UNTER KONTROLLE), TV-Star Simon Baker (THE MENTALIST) sowie Ned Beatty (DELIVERANCE, TRANS-AMERIKA-EXPRESS, THE BIG EASY) mit von der Partie. Doch so ganz kann der Film nicht überzeugen. Bis auf die beiden provokanten Gewaltspitzen lässt den Betrachter das Gezeigte nämlich relativ kalt. Es fehlt schlichtweg an Spannung, zumal der Rezipient auch keinen wirklichen Bezug zur Hauptfigur aufbauen kann. Dafür ist dieser Lou Ford im Vergleich etwa mit Hannibal Lecter oder Patrick Bateman (AMERICAN PSYCHO) einfach ein zu uninteressanter Charakter.

Die DVD & Blu-Ray: (Bestellen bei Amazon)
Bild und Ton bieten keinen Anlass zur Kritik. Das Bonusmaterial fällt mit einer nicht sonderlich sehenswerten „Behind The Scenes“-Dokumentation und dem Trailer nicht gerade üppig aus.



Die offizielle Webseite

3 Antworten zu “The killer inside me: DVD-/BD-Kritik”

  1. Martin Beck sagt:

    Und dabei ist der Vorspann sooo toll:-(

  2. Jens sagt:

    also ich fand casey macht nen guten job in diesem film. und die alba szene ist echt heftig…aber insgesamt lohnt sich der film tatsächlich nicht, da er sich ziemlich zieht udn keine richtigen Höhepunkte hat

  3. Sylvio sagt:

    Das hört sich alles so unfaßbar beschissen an. Unpackbar. Ich denke, ich will den schon zu Recht nicht schauen …

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Autor:
Chris Peller



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