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The Haunted House Project: Kritik

Regie: Lee Cheol-ha
Darsteller: Hyeon Tae-ho, Jeon In-geol, Lee Hwa-jung, Shin So-yul, Sin Kyeong-seon, Yoon E-na
K/2010; Start: 28.12.2010 (Korea)

Ein dreiköpfiges Filmteam begleitet drei halbprofessionelle Geisterjäger eines Online-Clubs in ein berüchtigtes Spukgelände der Region Seoul. In der wüst verfallenen Fabrik hat sich vor zehn Jahren ein Familiendrama abgespielt, bei dem alle Beteiligten abgeschlachtet wurden und wo seitdem ein Rachegeist umgehen soll. Mit anbrechender Nacht erfährt das Grüppchen, dass die Gerüchte keineswegs nur erfunden sind.

Es besteht wirklich kein Bedarf, den Titel zu erklären. Er beschreibt den Film präzise. Allein: Die südkoreanische Fake-Doku, ein Mix aus BLAIR WITCH PROJECT und THE HAUNTING, kommt gefühlte zehn Jahre zu spät und ist durchweg Second Hand. So unoriginell sich das ausnimmt, Lee Cheol-has Low-Budget-Horror funktioniert, weil das Handwerk stimmt.

Überraschungen darf man freilich keine erwarten, aber Lee gibt -anders als die furchtbar gehypten BWP oder CLOVERFIELD- gar nicht erst vor, das Rad neu erfinden zu wollen. So kann man auch kaum enttäuscht werden, zumal der Schrecken sorgfältig vorbereitet und gesteigert wird, die Figuren sich plausibel verhalten, nicht nerven und obendrein die Location einfach perfekt ist.

Eine Regel des Haunted-House-Movies lautet: Die Kulisse ist die halbe Miete. Statt einer JU-ON-Hütte ist es hier ein labyrinthisches Gewerbeareal, das mehr einem Trümmerfeld mit unbeschreiblich verrotteter Bausubstanz gleicht. Haben sich die Protagonisten einmal mühsam zu der schimmeligen Bruchbude durchgeschlagen, sind sie in dem abgeschirmten Gelände für immer gefangen. Sie wissen es nur noch nicht.

Zunächst startet THHP stringent, Interviews umreißen die schaurige Mär. Als die Figuren dann in dem Anwesen sind, passiert äußerlich nicht mehr viel. Aber wie es passiert, ist durchaus spannend: Langsam kriechen Bild- und Tonstörungen der Entität in die DV-Ästhetik, die sowohl die unvermeidbare Shaky Cam, aber auch eine zweite, statische Kamera nutzt. Anders als BWP zeigt Lee das Übernatürliche in durchaus gelungenen Schreck-Effekten, die sich zum Finale hin etwas hektisch häufen. Es ist keine Frage des Glaubens – der Geist existiert einfach. Im Vergleich zu [REC] oder THE LAST EXORCISM wirkt das einfalls- , aber auch angenehm schnörkellos. Wenigstens ist es gut geklaut, anstatt schlecht selbst erfunden.

Die DVD:
Die Bild- und Tonqualität ist so la la, was aber natürlich auch dem ruppigen Ausgangsmaterial geschuldet ist. An Extras ist ein (nicht untertitelter) Audiokommentar anwesend – auf koreanisch:-) ACHTUNG: Die DVD läuft unter dem Alternativtitel DESERTED HOUSE!



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Autor:
Thorsten Krüger



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