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The Great Wall – Kinokritik

R: Zhang Yimou
D: Matt Damon, Jing Tian, Andy Lau
C,USA/2016; Start: 12.1.2017

Zwei westliche Söldner (Matt Damon, Pedro Pascal) kämpfen an der Chinesischen Mauer gegen die Tao Tie-Monster.

Man möchte am liebsten sämtliche Online-Wetten dieser Welt abschließen, wenn THE GREAT WALL nach dem Grad der Übereinstimmung zwischen Erwartungshaltung und fertigem Film beurteilt werden soll. Gesichtslose chinesische Kriegerhorden, folkloristische Designer-Ästhetik, dreidimensionale Pfeilmeere, knalliges Wire-Fu und, äh, grünes Blut pumpende CGI-Drachen im Kampf gegen Matt Damon. Sowie die generelle Müdigkeit des Publikums, das die bis „äh“ aufgezählten Zutaten dank der unermüdlichen HERO-Epigonen kaum noch schlucken möchte.

Außerhalb von China steht China immer noch für den Zhang Yimou-Hit und natürlich TIGER & DRAGON. Für Vergangenheit, Mysterien, poetische Dialoge, starre Blicke, farbenprächtige Kostüme und schwerelose Handkantenduelle. Wenn so eine kulturelle Identität sich mal irgendwann durchsetzt, fällt es sehr schwer, sie zumindest zu erweitern. Dramen, Komödien, Actionfilme, Horrorkram – all das, was China sonst so zu bieten hat, knabbert außerhalb Chinas an nischigen Brotkrumen. Weil diese verdammten historischen Epen immer noch Risikominimierung bedeuten, vor allem wenn so viel Geld wie bei THE GREAT WALL am Start ist.

Nämlich 150 Millionen Dollar, angelegt als Koproduktion zwischen Amerika und China. Was in gewisser Weise sogar ein Risiko bedeutet, weil hiermit die Eventtauglichkeit von chinesischen Themen außerhalb von China getestet werden soll. Jeder will Geschäfte mit China machen und sich nebenbei auch einen ungefährdeten Kinostart im Reich der Mitte sichern. Also am Besten in Größe investieren, in westliche & östliche Stars, in einen erprobten Regisseur, in geschniegelte Folkore, in CGI und in HERR DER RINGE. Man sieht THE GREAT WALL mit jedem Bild seine Produktionsmeetings an und bekommt eigentlich zu 100 Prozent das, was man von dem Film erwartet. Wie gesagt, ein Glücksfall für wett-affine Kinobesucher.

Und im Umkehrschluss überhaupt kein Glücksfall für Kinobesucher mit einem Faible für Überraschungen. THE GREAT WALL fühlt sich auch ohne Franchise-Hintergrund an wie ein Franchise, so erwartungsgemäß fliegen die 3D-Pfeile, röhren die Monster und hauchen die kulturell unterfütterten Ost-West-Dialoge. So ein bisschen (ein BISSCHEN) ungewöhnlich erscheint die deutliche Überlegenheit der Chinesen gegenüber Mr. Damon und die relative Schlichtheit des Plots kann immerhin als Wohltat konstatiert werden, zumindest im Vergleich mit den Plotungetümen vieler anderer chinesischer Epen. Man wird bescheiden, wenn sich der mainstreamige déja-vù-Schalter überhaupt nicht mehr abzustellen scheint.

Dass THE GREAT WALL in China keineswegs eingeschlagen ist, lässt für den weltweiten roll-out keine allzu großen Erfolge erwarten. Matt Damon ist sicher ein Anker, der ziehen dürfte, und das Spektakel erreicht ebenfalls massive Ausmaße, doch ansonsten fühlt sich das Ziel der Unternehmung, der gemeine Multiplex-Zuschauer in einem Vorort von Nürnberg, entweder irritiert oder gelangweilt. Die Monster knallen bereits nach wenigen Minuten ins Bild, die chinesischen Darsteller kommen allesamt aus der Augsburger Puppenkiste, der CGI-Overkill gegen Ende ist maximal die Vortäuschung eines Showdowns und der gesamte Ablauf der Handlung kann aus dem Stand mitgebetet werden.

Ich lasse es ungern gelten, dass Zhang Yimou hier Ausverkauf betreiben soll, denn Filme wie THE GREAT WALL müssen einfach konform aussehen und ablaufen. Was bei mir dagegen wirklich schwer wiegt, ist meine hochsteigende Langeweile während der Veranstaltung. Der Film erfüllt Erwartungen und traut sich eigentlich nie, entweder den Monstern oder den Horden an Menschen eine fantasievolle bis träumerische Note zu gönnen. High Concept auf globaler Ebene, und als Risiko lediglich die Gefahr großflächiger Abschreibungen. Am besten werde ich versuchen, in Zukunft solche Unternehmungen zu meiden. Dass die Filmemacher mal irgendwann die Oberhand gegenüber den Produzenten bekommen und somit zumindest die Chance auf Überraschungen aufflackert, ist in dieser Budgetklasse ähnlich wahrscheinlich wie ein Monsterangriff auf die Chinesische Mauer.

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Weiterklicken:
thegreatwallmovie.com

18 Antworten zu “The Great Wall – Kinokritik”

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    Das Fazit kann ich unterschreiben. Big-Budget-CGI Overkill ohne Herz und Verstand. Langeweile war vorprogrammiert und wurde erwartungsgemäß geliefert.
    Aber lt. Boxofficemojo sind die Produktionskosten alleine in China (ca. 170 Mio. Dollar Einspiel) ja erreicht (weltweit ca. 330 Mille), insofern darf man nicht von einem Flop reden. Hätte aber bei den Namen vor und hinter der Kamera ETWAS mehr… ja, von allem… erwartet.

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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