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The Dark Knight Rises – Kinokritik

Regie: Christopher Nolan
Darsteller: Christian Bale, Anne Hathaway, Tom Hardy
USA/2012; Start: 26.7.2012

Batman vs. Bane: THE DARK KNIGHT RISES beschließt Christopher Nolans Fledermaus-Trilogie.

THE DARK KNIGHT RISES kann eigentlich mit einem roten Knopf abgefrühstückt werden: dem INCEPTION-Button. Genauso wie Supercuts über Repetition entlarven, wirkt hier die wiederholte Beschallung mit dem Zimmer’schen Unisex-Rumms wie eine kalte Dusche. Auch THE DARK KNIGHT RISES kann nicht über Wasser gehen.

Was für eine tragische Feststellung, besonders in diesem eher kargen Blockbuster-Sommer. Der Film kommt bei weitem nicht an THE DARK KNIGHT heran und verstolpert sich in einer faserigen Ernsthaftigkeit, die den INCEPTION-Button quasi ständig zum Einsatz bringt. Nochmal größer, nochmal mehr, nochmal länger. Epische Erbsenzählerei statt inneres Wohlbefinden.

Was natürlich den gestrengen Geek-Fans geschuldet ist, deren meinungsbildendes Urteil auf x Plotsträngen, x Figuren und gleich mehreren Enden fußt. Ist auch wirklich alles thematisiert worden, hm? Na dann auf zum Hyperventilieren, einem geradezu kuriosen Volkssport aus Amerika, der den Film auf epochales Meisterwerk-Niveau pusht.

Und damit die Fallhöhe in hiesigen Breiten auf fast schon unfaire Sauerstoff-Armut schraubt. THE DARK KNIGHT RISES kann eigentlich nur verlieren, inklusive dem obligatorischen Nolan-Backlash, und manövriert sich in eine Ecke, die keine weitere Steigerung mehr zuläßt. Ein gigantisches Getöse von einem Film, und trotzdem eher überhastet als rund, mehr kompliziert als fesselnd.

Die Schuldigen für diese Einschätzung sind das heillos überfrachtete Drehbuch, ein mit Geek-Marmelade nur so zugekleistertes Über-Ende, die Degradierung des Titelhelden zu einem Nebenschauplatz, ein überwiegend grundlos böser Bösewicht (der zudem noch in die Fußstapfen des Jokers treten muss) und nicht zuletzt Christopher Nolan selbst. Der zum wiederholten Mal alles zugleich möchte und dabei gerade gegen Ende keine Puste nachschieben kann.

Was wir ja bereits kennen, z.B. aus THE DARK KNIGHT oder INCEPTION. Wo ebenfalls die hier zu konstatierende Action-Flaute anwesend ist – die zwar eine steile Brise in Gestalt einer Verfolgungsjagd mit dem Bat (Batmobil + Flugzeug, oder so ähnlich…) hinbekommt, doch ansonsten milde komische Prügelstrafen präsentiert. Oder, siehe den Eröffnungs-Heist, seine Agenda so weit überdreht, dass jeden Moment eine Kollission mit der Air Force One passieren könnte.

Man möchte es eigentlich gar nicht wahrhaben: THE DARK KNIGHT RISES ist tatsächlich nur ein Film. Ein Film, der trotz aller Mängel immer noch sehenswert bleibt, doch diesen Status eigentlich nur nach unten rechtfertigen kann: Mit dem Verhältnis zum sonstigen Blockbuster-Angebot, mit der Steilvorlage namens THE DARK KNIGHT und mit der lobenswerten Ambition von Christopher Nolan.

Zu viel ist grundsätzlich einmal besser als zu wenig. Bitte noch ein letztes Mal den INCEPTION-Button drücken…und dann ab ins nächste IMAX-Kino!



Weiterlesen:
The Dark Knight Rises – Vorglühen mit Trolls, Fan-Art & mehr
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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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