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Streep ist Thatcher – Mamma Mia!

Im Oktober letzten Jahres hat die Produktionsfirma Pathé mit Sicherheit gutgelaunt in die Hände geklatscht, denn schliesslich gab es die Zusage des British Film Council, ihr eingereichtes Filmprojekt mit 1 Million Pfund zu fördern.

Danach blieb es erst einmal still in der britischen Presse. Es hieß wohl „Abwarten und Tee trinken“ und vor allem: „Stiff upper lip“. Denn was hier gefördert wird, um seinen Weg auf die internationalen Kinoleinwände zu finden ist nichts weniger als ein biografisch eingefärbter Spielfilm zu Leben und Werk von Margaret Thatcher, dem ersten und bisher auch einzigen weiblichen Premier Großbritanniens (Amtszeit 1979-1990).

Die Regisseurin Phyllida Lloyd (MAMMA MIA!), hochgeschätzt für ihre multi-medial angehauchten Operninszenierungen, besetzt die Rolle der in Oxford studierten Chemikerin und späteren Anwältin für Steuerrecht, aufgrund ihrer Regierungsmethoden als „Eiserne Lady“ in die Geschichte eingegangen, mit niemandem Geringeren als Meryl Streep, der amerikanischen Schwergewichtlerin im Bereich „I am in character!“.

Margaret ThatcherMeryl Streep Margaret Thatcher

Die University of Oxford verweigerte Thatcher übrigens die Ehrendoktorwürde aufgrund ihrer rigorosen Etatkürzungen im Bildungsbereich. Interessanterweise echauffiert sich die britische Presse nun besonders ob der amerikanischen Besetzungsliste, aber warum, bitte, soll eine hochkarätige Schauspielerin wie Streep nicht in der Lage sein, sich den britischen Akzent und die entsprechende Modulation anzueignen? Es geht um die hohe Kunst des Schauspiels, zuletzt schon ausführlich diskutiert (vorsichtigerweise natürlich erst nach dem angelaufenen Preisregen) bei BLACK SWAN. Wer hätte sich denn da etwa wieder Helen Mirren gewünscht? Oder doch Faye Dunaway?

Mit von der Partie sind übrigens Jim Broadbent (GANGS OF NEW YORK, VANITY FAIR) als Denis Thatcher, Olivia Coleman als Tochter Carol Thatcher und Richard E. Grant (GOSFORD PARK, GARDEN OF EDEN) als Umweltminister Michael Heseltine.

Nun denn, hoffen wir einmal, dass hier diesmal nicht gesungen wird.

Die Familie der Baroness Thatcher of Kesteven (Jahrgang 1925) lässt derweil mitteilen, dass sie sich „sehr auf den Film freue“.

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Autor:
Claudia Siefen



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