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Rob Zombie Box: DVD-Kritik (Part 3/3 – El Superbeasto)

Rob Zombie hat der Welt des Horrorfilms eine Menge Input gegeben. Im Gegenzug gibt ihm die Horrorfilmlwelt nun mit der ROB ZOMBIE BOX etwas zurück. Wir haben uns das Ganze mal ganz genau angesehen.

Mit HAUS DER 1000 LEICHEN und THE DEVIL’S REJECTS hat Regisseur Rob Zombie die Ruhmeshalle der Horror-Ikonen um die Figuren der Familie Firefly bereichert. War HAUS DER 1000 LEICHEN noch ein geradliniger, sleaziger und nicht selten kitschig-überdrehter Vertreter des Neo-Grindhouse, gelang Zombie mit THE DEVIL’S REJECTS ein herausragender Nachfolger, der die Genregrenzen endgültig sprengte und die übliche Rollenverteilung im Horrorfilm ad absurdum führte. Beide Filme sind nun zusammen mit Zombies Animationsfilm EL SUPERBEASTO in einer neuen Box von Sunfilm erschienen.

Bei den DVDs handelt es sich um Repacks der bereits erhältlichen Versionen, die erstmals in dieser Form als Box erschienen sind. Die drei DVDs befinden sich in einem stabilen Schuber und verfügen jeweils über ein Wendecover. Der FSK-Hinweis auf der Box ist aufgedruckt und kann somit nicht entfernt werden.

Regie: Rob Zombie
Darsteller: Joe Alaskey, Ken Foree, Tom Papa u.a.
USA/2011; Start: 28.10.2011 (DVD)

Im Kern erzählt EL SUPERBEASTO eine Geschichte, wie sie konventioneller kaum sein könnte: Ein Bösewicht verfolgt einen perfiden Plan, dessen Gelingen ihm übermenschliche Macht verleihen würde. Der strahlende Superheld, der in Wahrheit ein talentloser Antiheld ist und die Drecksarbeit von seinem Sidekick erledigen lässt, versucht das mit allen Mitteln zu verhindern und bekommt es dabei mit den bösartigen Schergen seines Gegners zu tun.

Übersetzt in die Story von EL SUPERBEASTO heißt das: Um unbesiegbar zu werden, muss der schmale Dr. Satan mit der Frau schlafen, die das Mal des Teufels auf ihrem Hintern trägt. Als unser Held El Superbeasto zufällig Zeuge wird, wie Dr. Satans Gehilfe besagte Frau – in Form der kessen Nachtclubtänzerin Velvet von Black – kidnappt, werden umgehend seine Helferinstinkte geweckt – die triebgesteuerten freilich mehr, als die heroischen. Letzten Endes ist es aber seine Schwester Suzi X, die die Herausforderungen meistert und damit die Welt vor ihrem neuen Bösewicht bewahrt.

Nein, eine außergewöhnliche Geschichte ist diesmal nicht das Steckenpferd Rob Zombies, sondern vielmehr seine schwarzhumorige Detailverliebtheit, die zwischen Genrezitaten und – im wahrsten Sinne des Wortes – comichaften Überspitzungen wandelt. So begegnet man im Laufe der 75 Minuten gezeichneten Wahnsinns zahllosen Figuren aus der langen Geschichte des Horrorfilms, der Drive-Inns und Grindhouses, man bekommt es mit Nazi-Zombies zu tun, mit einer großbusigen Nachtclubtänzerin, die ihre Brüste als aufgepustete Waffen benutzen kann und mit einem Riesenaffen, der dank einer stark angezogenen Intelligenzschraube noch der Gescheiteste im gesamten Ensemble ist.

Der Erzählstil von EL SUPERBEASTO ist stark überdreht und humorlastig, was ihm zwar durchaus eine gewisse Massentauglichkeit beschert, ihn aber auch nicht unbedingt aus der Masse seiner Mitbewerber aus dem satirischen Cartoonbereich herausstechen lässt. Der extrem respektlose Humor ist dabei das Salz in der Suppe von El Superbeasto. Zudem gewinnt der Film stark an Wert, wenn man ihn im Kontext der beiden anderen Filme Zombies ansieht, die in der Box enthalten sind. Die Rolle des El Superbeasto ist zumindest in Teilen selbstreferentiell angelegt und führt mit einem zwinkernden Auge die Regieentscheidungen Rob Zombies vor. So werden etwa dieselben Vorbilder zitiert (wie etwa Taxi Driver) oder die Figuren der Fireflys für klamaukige Pointen eingeführt.

EL SUPERBEASTO legt seinen Fokus deutlich auf Humor, Sex und satirischer Grenzüberschreitung. Leider gerät er insgesamt aber zu konventionell und lässt die Kreativität der beiden Vorgängerfilme vermissen. Da es dem Film zudem an jeglichem Subtext mangelt und auch keine nachhaltige Schockwirkung eintritt, entfaltet sich keine vergleichbare Wirkung, wie bei HAUS DER 1000 LEICHEN oder gar THE DEVIL’S REJECTS. Aufgrund des umfangreichen Figurenfundus und des bizarr-komischen Einfallsreichtums seines Schöpfers, ist Rob Zombie mit EL SUPERBEASTO aber trotzdem ein überaus unterhaltsamer Grindhouse-Cartoon gelungen.

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Autor:
Sascha Schmidt



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