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Repo Chick: DVD-/BD-Kritik

Repo ChickRegie: Alex Cox
Darsteller: Jaclyn Jonet, Miguel Sandoval, Del Zamora
USA/2009

Eine blonde Schlampe Typ Paris Hilton wird enterbt und versucht sich daraufhin im Repo-Business, wo sie auf eine Terroristen-Truppe mit Hass auf Golfplätze und Fleischesser trifft.

Alex Cox, der Regisseur von REPO CHICK, hat mehrmals betont, dass der Film keine Fortsetzung zu REPOMAN ist. Man kann ihm eigentlich nur zustimmen, allerdings auf eine Weise, die er wohl gar nicht beabsichtigt hatte. REPO CHICK ist zahnloser Punkrock im Kindergarten-Ambiente.

Vor etliche Jahren war Alex Cox mal ganz heißer Scheiß, vor allem wegen REPOMAN, SID & NANCY und STRAIGHT TO HELL, und zumindest damals hätte er sich für sowas wie REPO CHICK in Grund und Boden geschämt. Ein Sequel – ja bäh! Und dann auch noch eins, das Attacken gegen die Finanzkrise, Golfspieler und Los Angeles fährt – Doppelbäh.

Da Alex Cox als nächstes eine Fortsetzung zu STRAIGHT TO HELL drehen wird, darf guten Gewissens angenommen werden, dass der einstige Punkrocker heute drei Kinder und eine gutsortierte Weinsammlung besitzt. Was heute als „schräg“ durchgeht, sind eine zwischen Kindergarten und Commodore 64 liegende Plastikwelt, knallige Farben, hysterisches Overacting und schrille Kostüme und Haare.

Repo ChickREPO CHICK wurde fast vollständig vor „green screens“ gedreht und erschafft eine betont krude Welt aus Spielzeug und Animation, deren dreimal dick unterstrichene Ironie ganz sicher vom mickrigen Budget ablenken soll. Alle Charaktere sind hier völlig überzeichnet und sprechen mit großen Grimassen, aus denen jeden Moment eigentlich blubberige Comicblasen herauskommen müssten.

Die Künstlichkeit von REPO CHICK vermittelt wahlweise eine hyperschrille Pop Art-Hipness oder eine wild gestikulierende Kaschierung inhaltlicher Leere. Ausgerechnet Alex Cox setzt auf Äußerlichkeiten und kippt dann auch noch ab der Hälfte den Film in einen Thriller-Spoof, der sein Heil in trashiger Action mit Plastikhubschraubern sucht.

Repo ChickDass ab und zu auch gute Gags gelingen (wie z.B. ein Anrufbeantworter mit „angry messages“) und Leute wie Rosanna Arquette und Karen Black in Nebenrollen auftauchen, zeugt von einem glimmenden Funken Coolness, der ganz sicher noch in Alex Cox steckt, doch im Großen und Ganzen bleibt REPO CHICK vor allem a) ein Sequel und b) furchtbar hohles und belangloses Geschrei.

Die DVD & Blu-Ray: (Bestellen bei Amazon.com)
Niemand wird nach dem Betrachten von REPO CHICK seine Socken erneut anziehen müssen, aber gehobenes Mittelmaß wird auf jeden Fall erreicht. Außer dem Trailer gibt es nur noch ein Making Of, das aber zum Glück nicht die übliche Arschküsserei auffährt.



Die Webseite von Alex Cox

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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