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FFF // Red State: Kritik

Regie: Kevin Smith
Darsteller: Michael Parks, Melissa Leo, John Goodman u.a.
USA 2011

Drei Jugendliche wollen ihrer Jungfräulichkeit den Rücken zu kehren. Dazu verabreden sie sich über das Internet mit einer Frau. Diese reife Frau, die irgendwo in einem kleinen Städtchen im mittleren Westen der USA lebt, gehört jedoch zu einer christlich-fundamentalistischen Gruppe, die, um Gottes Willen zu vollziehen, gerne auch extreme Mittel einsetzt.

Kevin Smith, bekannt durch seine Jersey-Trilogie (CLERKS, MALLRATS und CHASING AMY) oder Kömodien wie JAY & SILENT BOB SCHLAGEN ZURÜCK oder ZACK & MIRI MAKE A PORNO ist eher ein Independent-Filmemacher und unternimmt erneut einen Ausflug in Richtung Gotteslästerung. Was jedoch bei DOGMA noch ein lustiges Filmchen mit Actioneinlagen war, wird hier in eine ganz andere Richtung gelenkt. Wer Smiths Filme kennt und glaubt, hier auf etwas Ähnliches zu stoßen, sei gewarnt: Dies ist ein bitterböser, brutaler und dreckiger kleiner Horrorfilm und keine! Komödie.

RED STATE stellt religiösen Fanatismus an den Pranger: Michael Parks, der dem ein oder anderen durch seine Auftritte in Tarantinos KILL BILL, als Esteban Vihaio, oder zuletzt in PLANET TERROR (Sheriff Earl McGraw) bekannt sein dürfte, ist Anführer der Five Points Kirche. Diese christlich-fundamentalistische Gruppe hat beschlossen die Welt von ihren Sündern, allen voran den Homosexuellen, zu befreien.

Dies zeigt Parks in einem gut zehnminütigen Monolog so überzeugend, dass man einfach eine Gänsehaut bekommt. Auch Mellisa Leo, inzwischen Oscarpreisträgerin für ihre Darbietung in THE FIGHTER, die Parks‘ Tochter spielt, schafft es erneut ihre Rolle als schräge, engstirnige und fanatische Frau überzeugend darzustellen. Wobei sie diesmal nicht ganz so überzogen spielt, wie eben in THE FIGHTER. Als Widersacher brilliert John Godman als Agent, der die Five Points Kirche und all ihre Mitglieder aufhalten und dabei definitiv über Leichen gehen soll. Der leicht kränklich wirkende Goodman, der für diese Rolle reichlich an Gewicht verloren hat, lockert durch seine Sprüche und Handlungen die bis dahin sehr ernste und bedrückende Grundstimmung von RED STATE wieder auf, so dass man hin und wieder doch schallend lachen muss.

Doch trotz seiner wirklich guten Darsteller kann man das von Kevin Smith selbst als Horrorfilm bezeichnete Werk eben nicht komplett als solchen durchgehen lassen. Startet es wie viele Slasher mit Jugendlichen, die etwas Neues ausprobieren wollen und dafür „bestraft“ werden, kippt der zweite Teil des Films in eine riesige Schießerei um, die sich hauptsächlich um die Befehlsverweigerung der sich im Einsatz befindlichen Polizisten dreht. Dabei geht die wirklich gut aufgebaute finstere Stimmung des Anfangs leider fast komplett flöten.

Davon mal abgesehen, dass der Horroranteil durchaus hätte weitergeführt und die Schießerei etwas kürzer hätte ausfallen können, macht RED STATE doch Spaß. Vor allem das überaus geniale Ende ist so typisch Smith, dass man sich nach dem sehr verkorksten COP OUT wieder auf neuen Output seinerseits freuen kann. Gerne auch wieder in der Aufmachung eines RED STATE.




2 Antworten zu “FFF // Red State: Kritik”

  1. achso sagt:

    „Vor allem das überaus geniale Ende ist so typisch Smith, dass man sich nach dem sehr verkorksten COP OUT wieder auf neuen Output seinerseits freuen kann.“

    wohl eher nicht, smith macht nur noch einen film und hört dann auf….

  2. Sylvio sagt:

    Hört sich doch gut an. Verdammt, den hätte ich mir auch gern angeschaut. Und COP OUT ist ja wohl großes Kullerkino! Toller Film.

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Autor:
Mario Schattner



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