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Red Riding Hood: Kritik

Red riding hoodRegie: Catherine Hardwicke
Darsteller: Amanda Seyfried, Gary Oldman, Julie Christie
USA/2010; Start: 21.4.2011

Das Dorf Daggerhorn wird nach einer 20jährigen Pause wieder von einem Werwolf terrorisiert, der es auf die schöne Valerie abgesehen hat. Wenn sie nicht freiwillig mit ihm geht und sich transformieren lässt, droht er damit, das Dorf zu zerstören. Pater Salomon versucht mit allen Mitteln, den Werwolf unter den Dorfbewohnern ausfindig zu machen. Und Valerie gerät immer mehr in einen Sog, in dem sie Freund von Feind nicht mehr unterscheiden kann.

„Es war einmal eine kleine süße Dirne, die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rotem Sammet, und weil ihm das so wohl stand und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rotkäppchen.“

Diesem alten Gebrüder Grimm-Stoff hat sich TWILIGHT-Regisseurin Catherine Hardwicke angenommen, um daraus ein zeitgemäßes Märchen mit moderner Musik und Boyband-Prinzen zu machen. Das größte Problem des Films ist dessen Unglaubwürdigkeit: Sobald die Kamera die Supertotale verlässt und in der Vogelperspektive in das mittelalterliche Dorf Daggerhorn eintaucht, enttarnt sich die schlecht gemachte Kulisse des Dorfes: Die Holzwände der Hütten sehen nach Pappmaché aus, der Soundtrack klingt nach schlechter Popmusik und die Figuren sind zu schön um wahr zu sein. Die alte Großmutter sieht genauso alt bzw. jung und faltenfrei aus wie Valeries Mutter. Dreadlocks in den Haaren und New Age-Behaviour inklusive. Plasty bis in die bunten Blumen, die während des Schnees blühen. Die einsilbigen Dialoge und Synchronisation („Gib mir einen Namen“, „Du kannst sprechen“, „Gott ist stärker“) tun ihr Übriges.

Red riding hoodZu gute halten muss man dem Film, dass er es dennoch kontinuierlich schafft, Spannung zu erzeugen. Die zentrale Frage, wer denn der „böse“ Wolf sei, mit dem Valerie auf eigentümliche Art verbunden ist, durchzieht einen Großteil der Handlung und die Auflösung kann durchaus überraschen. Schön sind auch die verwirrenden Elemente – wem kann Valerie noch vertrauen? Ihr Geliebter Peter hat sie beim Liebesspiel „zum Fressen gern“, sein Rivale Henry nimmt Valerie auf sehr anzügliche Art eine Waffe ab, sie hat einen Alptraum, in dem ihre Großmutter mit groooßen Augen und Ohren auftaucht, Pater Salomon streicht ihr zweideutig über die Schulter.

Unstimmig ist dann allerdings wieder die Wahl der Hauptbesetzung. Amanda Seyfried passt mit ihrem blonden Wallehaar und den großen unschuldigen Augen eher in die Rolle des Aschenbrödels oder Dornröschens als in die des Rotkäppchens. Das wahnsinnig leuchtende Rot des geschneiderten Umhangs von ihrer Großmutter umspielt ihren Teint zwar schmeichelhaft, führt gleichzeitig aber dazu, dass sie als Hexe gebrandtmarkt wird. In diesem „Hurengewand“ und einer Schandmaske muss sie auf den Werwolf als Opferdarbringung warten. Ihre Retter sehen nicht wie schwer schuftende Schmiede und Holzfäller aus, sondern könnten bei den Jonas Brother mitagieren. Gary Oldman macht sich einfach nur lächerlich als eifernder verrückter Werwolfsjäger mit Fönfrisur.

Red riding hoodAuch der Versuch, die Märchenelemente gewaltsam in den Filmplot einzufügen, scheitert. Allzu gewollt werden die berühmten Sätze und Handlungen (den Bauch mit Steinen beschweren) in die Story eingefügt. Ebenso unnötig wirken die gewollten modernen Szenen: Die Musik bei einem ausgelassenen Dorffest und die damit einhergehenden Anmachtänze würden zu HIGHSCHOOL MUSICAL passen, nicht zu den Bewohnern eines mittelalterlichen Dorfes mit stark patriarchalen Strukturen.

Diese Unstimmigkeiten tauchen an allen Ecken immer wieder auf und zerstören die seltenen Momente, in denen die Filmbilder sprachlos machen könnten: Der Schnitt von Valeries Bruder, der in einer Art Hochofen gefangen gehalten und „geschmort“ wird zu Salomon, der in seinem Abendessen herümwühlt: Gedärmeartiges, weiches Fleisch, das unter seinem Fingerdruck nachgibt. Als Valerie durch die Schneelandschaft spaziert, sticht der rote Umhang wunderschön aus dem Weiß hervor. Sie durchläuft den Wald, in dem die Stämme „Dornen“ tragen: weiß lackierte Holzspitzen, die zur Abwehr des Wolfes angebracht wurden. Das Farbspiel weiß-rot und die immer wiederkehrenden Vogelperspektiven sind einfach nur zum Zurücklehnen. Überhaupt, der Mantel. Dieses Rot. Das wäre eine Hauptrolle wert gewesen.



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Autor:
Filiz Schulz



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