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Real Steel: Kritik

Regie: Shawn Levy
Darsteller: Hugh Jackman, Dakota Goyo, Evangeline Lilly, Antony Mackie, Kevin Durand u.a.
USA/2011
Kinostart Deutschland: 03. November 2011

In einer nicht ganz so fernen Zukunft: Der Boxsport als solcher hat ausgedient. Die Zuschauer wollten mehr Härte, mehr Gewalt, noch mehr Spektakel. Nun prügeln sich Roboter durch den Ring, um die Massen zu beglücken. Und mittendrin: Charlie Kenton auf der Suche nach dem großen Geld und sein Sohn Max, den er widerwillig bei sich aufnehmen muss.

Charlie (Hugh Jackman – X-MEN, AUSTRALIA, PRESTIGE) hat schon bessere Zeiten gesehen. Damals, als Boxer, war er ein echter Draufgänger. Immer nach vorne, immer auf Sieg kämpfend. Vorbei waren seine Kämpfe erst, wenn er oder sein Gegner zu Boden geschickt wurde. Nun verdingt er sich als Promoter und schickt seine schrottreifen Robo-Fighter in den Ring – mit mäßigem Erfolg. Er ist das Klischee eines Boxers, der einen Treffer zu viel abbekommen hat, aber nicht aufgeben kann und deswegen Dummheiten begeht. Ein Boxer, der auf den einen großen Lucky Punch wartet. Bis dahin taumelt er ebenso angezählt durch sein Leben wie die verwackelten Kameraeinstellungen, um sich irgendwann zu fangen.

Der lang ersehnte Lucky Punch scheint sein Sohn Max (Dakota Goyo – THOR) zu sein. Nachdem dessen Mutter stirbt, muss er sich für einen Sommer um den Knirps kümmern, ehe sich Max‘ Tante und ihr reicher Mann seiner annehmen. Das dicke Geld in Aussicht, verkauft Charlie sein Sorgerecht an seine Schwägerin. Bis zum großen Zahltag muss er nur ein paar Wochen auf ihn aufpassen. Leichter gesagt, als getan.

Als sich Max und Charlie das erste Mal seit zehn Jahren wiedersehen, könnten sie nicht weiter voneinander entfernt sein. Und das zeigt auch die Kamera: Charlie auf der einen Seite der Leinwand, Max auf der anderen. Dazwischen viel Raum für all die ungesagten Dinge, die Ablehnung und das Unverständnis für den anderen. Dass sich die beiden am Ende des Films nicht näher sein könnten ist abzusehen, aber unterhaltsam inszeniert.

Regisseur Shawn Levy (NACHTS IM MUSEUM, DER ROSAROTE PANTHER) reitet folglich auf der Rasierklinge. Wie Vater, Sohn und Roboter aus dem Dunkel der Underground-Fights in die strahlenden Arenen dem großen Erfolg entgegeneilen ist als Comeback der drei Verstoßenen eine Metapher, die fast schon weh tut und mehr als einmal im ganz großen Schmalztopf rührt.

Doch – zum Glück – bleiben da noch die dank Boxlegende Sugar Ray Leonard per Motion Capturing stark in Szene gesetzten Robo-Fights und markigen Sprüche Charlies, die das Abdriften in den Kitsch weitestgehend abwenden. Spätestens die Hommage an Muhammad Alis berühmten „Rumble in the Jungle“ im finalen Kampf zwischen Atom und Über-Robo Zeus versöhnt Fans von Box-Klassikern und –Filmen wie ROCKY oder WIE EIN WILDER STIER wieder etwas.

REAL STEEL ist im Grunde nicht nur ein Film. Er ist ein Mash-Up aus ROCKY BALBOA und TRANSFORMERS. Ein wilder Genre-Mix, ein Außenseiter-2nd-Chance-Coming-of-Age-Box-Drama mit Robotern, das alle glücklich machen will – und das über weite Strecken auch überraschend gut hinbekommt.




3 Antworten zu “Real Steel: Kritik”

  1. projekt2501 sagt:

    Doch er funktioniert. Er funktioniert emotional und überspringt das Gehirn vollkommen.

  2. Daniel Rehn sagt:

    Er funktioniert, wenn man nicht mehr als Popcorn-Kino erwartet. Als großer Junge findet man gewiss Gefallen an den Robo-Fightern und die ein oder andere vernünftige Box-Anspielung findet sich auch, aber wie gesagt: der FIlm ist ein wilder Mix, auf den man sich erst einmal einlassen muss.

    Wenn das nicht hinhaut, dann ist’s ein Edeltrash im Sinne von Atom, der Schrottplatzrobo …

  3. Sylvio sagt:

    Jetzt mal ehrlich, das hört sich doch mal wirklich alles so beschissen an wie der Trailer aussieht. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß dieser Film auf irgendeinem Level funktionieren kann.

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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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