best business loans SBA Loans Small Business Loans Short Term Loads Big Lines of Creditbusiness loans Long Term Loans Working Capital Equipment Financing Merchant Cash Advances

Quarantine 2: Kritik (Gérardmer)

Regie: John Pogue
Darsteller: George Back, Andrew Benator, Jason Benjamin
USA/2010

Quarantine 2Wer versteht, dass die Fortsetzung des Remakes von [REC] keineswegs das Remake der Fortsetzung von [REC] ist, kann sich schon mal ein, zwei Einzelstunden in formaler Logik sparen. Ein bisschen bizarr ist aber schon, dass man sich über so etwas überhaupt Gedanken machen muß, und spricht womöglich Bände darüber, dass es auch Filme gibt, die ihre Existenz auf originelleren Einfällen aufbauen.

Aber sei’s drum. QUARANTINE 2 nimmt also das renovierte Zombievirenmotiv wieder auf, das QUARANTINE vor etwas mehr als zwei Jahren aus Spanien nach L.A. verpflanzt hatte. Das Remake blieb dabei dem Original bis in die Einstellungen hinein verpflichtet und ahmte also insbesondere dessen Found-Footage-Stil nach. Mit QUARANTINE 2 geht Debütant John Pogue insofern eigene Wege, als er sich gegen diesen dokumentarischen Kamerastil entschieden hat und stattdessen seine Geschichte in ganz traditioneller Form erzählt. Auch darin unterscheidet er sich von [REC] 2.

Das Virus aus dem Mietshaus ist nun irgendwie an Bord eines Flugzeugs gelangt, das auf dem Weg von L.A. nach Westen ist; als ein Passagier mit den gewohnt unangenehmen Begleiterscheinungen (todesähnlicher Zustand, Gewaltausbrüche, Schaum vor dem Mund) erkrankt, wird ein kleiner Flughafen in der Provinz (anscheinend Las Vegas) angesteuert, wo sich Passagiere und Besatzung alsbald im angrenzenden Terminal eingeschlossen, isoliert und quaratiniert wiederfinden – während sich unter ihnen natürlich die Infektion langsam ausbreitet.

Quarantine 2Was dann folgt, ist allenfalls in der gewählten Lokalität ein wenig originell, weniger im Ablauf und in den zu erwartenden Todesfällen. Pogue gelingt es durchaus, aus Raum und Zwang die notwendigen klaustrophobischen und viszeralen Schrecken zu destillieren; und selten wirkte das Gepäckverteilungssystem eines Flughafens so labyrinthartig wie hier. Nur ist auch all das in letzter Konsequenz weder neu noch hinreichend, und wer mehr als ein bisschen Unterhaltung sucht, die nur über die Todesreihenfolge letztlich egaler Figuren vermittelt wird, sollte sich vermutlich anderswo umsehen.




Hinterlasse eine Antwort

Autor:
Rochus Wolff



Neueste Kommentare:
"Heul doch. Und: Danke, ist ausgebessert...."
Bei: Noch eine Liste - die besten Filme 2013
""erste Mal in der Filmgeschichte, das ei..."
Bei: Noch eine Liste - die besten Filme 2013
"Der erste war definitiv der coolere… der..."
Bei: The Expendables 3 – der erste Teaser
"Dem kann ich nur eines hinzufügen: Das s..."
Bei: The Expendables 3 – der erste Teaser
"Der erste Teil war jetzt nich so der Ham..."
Bei: The Expendables 3 – der erste Teaser