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Priest: Kritik

PriestRegie: Scott Stewart
Darsteller: Paul Bettany, Karl Urban, Maggie Q, Cam Gigandet
USA/2011; Start: 12.5.2011

Irgendwann in der Zukunft: Ein Priester mit Kreuz-Tattoo auf der Stirn möchte seine entführte Nichte aus den Klauen einer Garde Supervampire befreien.

PRIEST ist einer von jenen Filmen, die alleine schon deswegen erhöhte Vorsicht verlangen, weil sie mit einer umfassenden viralen Marketing-Attacke angekündigt wurden. Tagtäglich gab es neue Clips, neue Trailer, neue Poster und neue Interviews. Man hatte das Gefühl, eigentlich schon den ganzen Film gesehen zu haben, und fragte sich, was denn da noch Neues hinzukommen soll.

Am Ende von PRIEST gibt es darauf tatsächlich eine Antwort, die aber eigentlich nur besagt, dass die virale Overkill-Strategie gar nicht mal so verkehrt war. In Häppchen serviert ist der Film nämlich durchaus interessant und überzeugt mit starken, wenngleich stark verpixelten Bildern. Als Häppchenkost am Stück jedoch erhält man kaum mehr als die Summe der einzelnen Teile, was die knapp 90 Minuten zu einer mitunter recht holprigen Angelegenheit macht.

PRIEST basiert (natürlich) auf einem Comicbuch und baut auf die Grundidee einer Steampunk-Zukunft, in der Priester und Vampire einen erbitterten Kampf ausfechten. Bereits an diesem Punkt hat man vor dem geistigen Auge eine unaufgeräumte Single-Bude, in der zwei beste Kumpels wie verrückt auf Tastaturen kloppen und sich dabei mit „weißt du, was RICHTIG cool wäre?“ Rufen anfeuern. Kick-Ass Priester! Fiese Vampir-Monster! Eine dystopische Stadt à la BLADE RUNNER! Episches Western-Feeling à la DER SCHWARZE FALKE! Martial Arts! Heiße Babes! MAD MAX-mäßige PS-Action! Und dann natürlich ein Showdown à la ALIENS!

Priest

Natürlich ist es schwierig, heutzutage noch einen originellen Genrefilm hinzukriegen, doch die Selbstverständlichkeit, mit der hier reihum zugegriffen wird, muss auch nicht unbedingt sein. Diese „coolen“ Bilder mögen für sich genommen ja tatsächlich cool sein, doch wenn’s wirklich so leicht wäre, könnte man auch einfach ein „Best Of“-Plagiat aus DER PATE 1-3 zusammenhämmern und dann auf die nächste Oscar-Nacht warten. Bei PRIEST fühlt man sich zeitweise wie in einem Supercut aus comichaften Genre-Highlights. Der Look stimmt, die Inszenierung stimmt, doch sowas wie eine Seele darf man nicht erwarten.

Priest

Was eigentlich schade ist, denn der Film ist gut produziert, hat tolle Effekte und mit Paul Bettany einen durchaus charismatischen Hauptdarsteller, der die offensichtlichen Witzchen zu seiner Priestervergangenheit (=THE DA VINCI CODE) lässig abschmettern kann. Letztendlich bleibt aber hier kaum mehr als ein seelenloser Zitate-Mischmasch, der bereits deswegen ein Problem hat, weil er nachträglich auf 3D konvertiert wurde. Aus positiver Warte darf vermerkt werden, dass gegenüber LEGION, der letzten Kooperation zwischen Regisseur Scott Stewart und Paul Bettany, ein deutlicher Aufstieg zu verzeichnen ist. Nun ja, man besorgt sich Lob eben da, wo auch immer es zu holen ist…



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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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