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Pacific Rim – Kinokritik

pacific-rim-poster02Regie: Guillermo del Toro
Darsteller: Charlie Hunnam, Idris Elba, Charlie Day, Ron Perlman
USA/2013; Start: 18.7.2013

Auf der einen Seite toben Kaijus, aus dem Meeresboden auferstiegene Monster, und auf der anderen Seite verteidigen Jaeger, riesige, von Menschen gesteuerte Roboter. Kawumm!

In der Seele von PACIFIC RIM schlagen zwei Herzen: Das mit Namen GODZILLA steht für lustvolle Zerstörung durch gigantische Monster, die innerhalb weniger Minuten ganze Städte plätten können. Das mit Namen TRANSFORMERS bedeutet mechanischer Overkill, „gung ho“-Sprüche Marke „today we are cancelling the apocalypse” und ebenfalls gigantische Zerstörung. Durch Maschinen, die „Crimson Typhoon“ oder „Striker Eureka“ heißen.

Der filmische Kampf dieser beiden Gegner ist auch ein Kampf, der auf den Film selbst passt. Regisseur Guillermo del Toro lässt im tiefsten Herzen von PACIFIC RIM seinen Fanboy raus und steckt ihn dann in ein gigantisches 180 Millionen US$-Gerüst, dessen uniforme Trommelschläge kaum noch Widerspruch zulassen. Weil 180 Millionen US$ einfach so aussehen müssen. Und die eigenständigen Tupfer, zu denen z.B. Ron Perlman oder die Drift-Technologie gehören, niemals flächige Flecken werden können.

pacificrimmovie_russian_jaeger_chernoalphaDer letzte große Monster-Event-Film kam aus Japan, hieß GODZILLA: FINAL WARS und war ein unglaublicher Spaß. Der seine Monster quasi umarmte und mit ihnen zusammen an einem Unterhaltungs-Strang zog. Eine Hommage an das Kaiju-Kino, die für Fans pures Manna war und auf entwaffnende Weise den alten Gummi-Schrecken eine moderne Windkanal-Frisur verpasste. Irrer Comic-Krach für Fans…und somit das genaue Gegenteil von PACIFIC RIM.

Der seine Monster nicht umarmt, sondern sie an die Wand stellt – zum Abschuss bereit durch allgegenwärtiges TRANSFORMERS-Blech, das mit sich haarsträubende inhaltliche Einfalt bringt. Wie z.B. eindimensionale Charaktere, die Namen tragen wie Raleigh Becket oder Stacker Pentecost, eine pathetische Brust-raus-Attitüde, von Holzwürmern zerfressene Dialoge und natürlich –ein absolutes Muss im Science Fiction-Bereich- erklärbärendes „voice over“-Gebrummel.

PACIFIC RIM gibt nur vor, ein XXL-Fanboy-Traum zu sein, und schwenkt dann doch lieber ins „bewährte“ Fahrwasser konventioneller Sommerunterhaltung. Man nehme nur mal diese Drift-Sache, bei der die Menschen in den Jaeger-Robotern auf einer Wellenlänge liegen müssen, und die eigentlich eine Steilvorlage für menschelnde Zwischentöne sein sollte. Was sie aber nicht ist. Sondern lediglich ein paar knappe Rückblenden hervorruft und der Rest dann einfach angenommen wird. Ganz so, als wäre die gnadenlose Oberflächlichkeit des Films kein Unfall, sondern ein bewusstes Stilmittel.

pacific-rim09Das am besten mit „size does matter“ beschrieben werden kann, oder gerne auch „must matter“, denn ansonsten ist einfach alles egal. Und muss Platz machen für zwei Stunden Technik, Krach, drei Nummern zu große Gigantomanie und einen uniformen Größenwahn, der sich bereits nach kurzer Zeit selbst nivelliert. Und wirkliches Gespür für Epik unter einem infernalischen Pixel-Wust begräbt, der entschieden zu wenig Menschen und Spaß bietet. Und dann auch noch ganz schön oft bei Nacht spielt – das traditionelle Aus für einen zünftigen Kaiju-Brawl.

Kaum jemand dürfte Guillermo del Toro zugetraut haben, seinen sehr eigenen Stil gegen PACIFIC RIM behaupten zu können, doch dass er sich so völlig an die Multiplex-Wand drücken lässt, ist trotzdem eine Überraschung. Der Film strahlt zwar marginal mehr Charme als die TRANSFORMERS-Filme aus, aber das war es dann auch schon mit dem sommerlichen Wohlvergnügen. Das hier mal wieder vorwiegend laut und gigantisch sein muss und dabei mal wieder vergisst, das Überfahren und Mitreißen zwei völlig verschiedene Dinge sind.

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PACIFIC RIM

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2 Antworten zu “Pacific Rim – Kinokritik”

  1. Seb Honk sagt:

    Ich fand ihn unterhaltsam, nicht mehr und nicht weniger.

  2. Oh je, bestätigt meine Vorurteile…

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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