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Ohne Limit: Kritik

Ohne LimitRegie: Neil Burger
Darsteller: Robert De Niro, Bradley Cooper, Anna Friel
USA/2011: Start: 14.4.2011

Bradley Cooper gibt sich eine Wunderdroge namens NZT und lenkt damit sein Leben auf die mega-erfolgreiche Überholspur.

OHNE LIMIT ist tatsächlich eine echte Überraschung, und das sogar auf mehreren Ebenen. Eigentlich sollte doch hier ein moralinsaures Drama über die Gefahren von Drogen ablaufen – und nicht ein saftiges, verspieltes Durcheinander voller Witz und Ironie. Eigentlich ist doch Bradley Cooper eine ständig grinsende Yuppie-Nase – und kein richtig guter, intensiver Schauspieler. Und eigentlich sind doch Trailer immer besser als die kompletten Filme – und nicht anders herum.

Dass OHNE LIMIT es schafft, die vorgefertigten Erwartungshaltungen mehr als einmal zu untergraben, ist eigentlich schon Auszeichnung genug. Der Film geht eben nicht den konformen Hollywood-Weg, sondern schlägt immer wieder Haken, die selbst den relativ fahrlässigen Umgang mit der Drogenthematik durch die Kurve bekommt. Wobei der Verzicht auf dramatische rechtliche Konsequenzen ja auch wieder ein spannender Haken ist. „Gehe richtig mit Drogen um, dann haben sie positive Auswirkungen.“ Aaaah ja.

Ohne LimitSobald Bradley Cooper sich Drogen einpfeift, werden die Bilder bunt und pulsierend. Ein ausgebrannter Normalo erlebt seine persönliche FIGHT CLUB-Erweckung und sieht auf einmal Wörter von der Decke purzeln, verdient Millionen und verführt schöne Frauen. Je stärker jedoch die Schattenseiten des Drogenkonsums hervortreten, desto fragmentierter und subjektiver wird die Erzählung. Ein Faust-Pakt mit ungeahnten Folgen. Auf einmal passiert ein Mord, es gibt Erinnerungslücken und dubiose Verfolger tauchen auf. Das Drama wird zu einem Thriller.

OHNE LIMIT jongliert mit Drive und Witz durch sein inhaltliches Minenfeld, dessen ausbleibende Detonation zu einem guten Teil dem inszenatorischen Geschick von Neil Burger zuzuschreiben ist. Schon THE ILLUSIONIST bewies ihn als eleganten und intelligenten Regisseur, und dieser Film hier zeigt ihn nun auch noch als einfallsreichen Stilisten. OHNE LIMIT ist einfach eine spannende Sache, inklusive einem mitreissend aufspielenden Hauptdarsteller namens Bradley Cooper, und überzeugt vor allem deswegen so nachhaltig, weil er im Vorfeld keine Erwartungen schürte. Ellabätsch, Gejammere ist hier nicht!



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4 Antworten zu “Ohne Limit: Kritik”

  1. Martin Beck sagt:

    LIMITLESS: ja, Mensch, ich glaube, den Film muss ich euch mal erklären. Ist nämlich ganz toll, ja ja!

    Und ansonsten: wegen dem Leben. Und der Liebe. Und weil du bisher nicht gefragt hast.

  2. Katrin sagt:

    Ich fand den auch voll doof. Warum warste noch nicht auf der Blade-Nacht? :-)

  3. Martin Beck sagt:

    Doch, ich weiß es: Du hast einfach den ultimativen Geschmack, weil du mehr guckst als alle Schreiber hier zusammen.

  4. Sylvio sagt:

    Du meine Güte. LIMITLESS ist der langweiligste und belangloseste Mainstreamfilm seit TRANSFORMERS II! Selten fiel es so schwer, die Laufzeit zu überstehen. Cooper soll mal lieber HANGOVER III drehen, denn bei dieser Sorte von Film kann er etwas reißen. Bei LIMITLESS hingegen läuft er rum wie ein gelangweilter und nichtskönnerischer Sack Lumpen. Keine Spannung, GAR KEINE!, keine tollen oder auch nur ansatzweise interessanten Szenen, nur Farbspielereien und ein alter DeNiro, der wahrscheinlich auch nicht so recht wußte, wie er seine Zeit nun rumkriegen sollte. Gott sei Dank war ich nicht im Kino. Bäh und nochmals bäh!

    Herr Beck, ach Herr Beck, ach, ich weiß auch nicht …

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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