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Noch eine Liste – die besten Filme 2014

Ein mildes Déjà-vu in Richtung NOCH EINE LISTE – DIE BESTEN FILME 2013 und NOCH EINE LISTE – DIE BESTEN FILME 2012…und schon beginnt eine weitere furchtbar subjektive Aufzählung all der Filme, die mir 2014 besonders viel Freude bereitet haben:

DER KÖNIG 2014

The Final CutHOUSE OF CARDS – Staffel 1-3
Nein, gemeint ist nicht Frank Underwood, sondern Francis Urquhart, das britische Vorbild für die US-Serie – das hier eigentlich gar nicht auftauchen dürfte, weil es schon 20 Jahre auf dem Buckel hat, aber 2014 einfach konkurrenzlos weit oben thronte. Als Erstveröffentlichung in drei schicken Blu-Ray-Boxen, die das haptische Sammeln endlich mal wieder zu einer sinnvollen Angelegenheit machen.

HOUSE OF CARDS ist voll mit grandiosen Szenen und grandiosen Dialogen, die ein wiederholtes Ansteuern der persönlichen Kirschen zu einer stundenlangen Lehrstunde britischen Understatements machen. Politik als bildungsnahes Schlachtfeld sadistischer Arschlöcher, die ihr moralisches Todesurteil mit perfekter Kleidung und ausgesucht höflichen Manieren vollstrecken. Für FU und seine Sklaven ist es kein Problem, jeden noch so tiefen Abgrund mit den Gassenhauer-Sätzen „Sie könnten das denken. Ich kann das aber unmöglich kommentieren.“ wegzulächeln.

Das mit der Überlegenheit von Fernsehen gegenüber Kino ist ja schon fast zur Hülse geworden, doch HOUSE OF CARDS füllt dieses ewig gleiche Mantra mit genug Intelligenz, Tiefe und Schärfe, um alles andere dagegen tatsächlich alt aussehen zu lassen. Jeder hat hier eigene Lieblingsmomente, und meiner kommt in Staffel 3, in Folge 3, als Francis Urquhart, bereits deutlich gezeichnet vom Herbst seiner politischen Laufbahn, einen unterdrückten Monolog anstimmt:

Nach den Lächeln, nach den Händedrücken,
nach den Armen um Schultern
und dem heiteren, hohlen Lachen,
nach dem vorbehaltlichen Versprechen
und der gekauften Freundschaft,
nach der trügerischen,
baumelnden Belohnung,
der quälenden Drohung.
Nach all dem,
die Abwägung der Chancen,
die Überprüfung der Wahrscheinlichkeiten.
Und dann die Angst.
Angst in dem Geruch feuchten Zeitungs-
papiers und dem Knistern des Radios.
Angst, dass dies der Tag sein könnte,
an dem wir aufwachen
und die Magie verschwunden ist.

Selbst beim Tippen: Gänsehaut. Schon wieder.



EBENFALLS MIT KRONE

COLT 45
Irgendwie komisch, dass der erste Fabrice-Du-Welz-Film, der bei mir in Schwarze treffen kann, in seinem Heimatland so mürrisch aufgenommen wurde. COLT 45 ist mehr Mainstream als zuvor möglich war, doch das bezieht sich zum Glück nur auf die Zugänglichkeit der Geschichte. Im Vordergrund steht hier ein harter, unbarmherziger Polizeithriller, der absolut überlegen inszeniert ist und genau so eigentlich auch von Johnnie To stammen könnte. Erwachsenes und intelligentes Genrekino – immer noch der kürzeste Weg auf diese Liste.



FROM VEGAS TO MACAU
Freidrehender Turboquatsch aus Hongkong, inklusive schiefer Grimassen, derber Gags, überbordender Action und wilder GOD OF GAMBLERS-Vermurksungen. Auch nur ansatzweise gut ist das selbstverständlich nicht, doch wenn ein Film es schafft, einfach mal die Handbremse auszuschalten und die Chaos-Agenda goldener Hongkong-Tage aufleben zu lassen, bin ich automatisch im Jubelmodus. Dass sich Chow Yun-fat hier zum Horst macht und nicht nur ein Liedchen mit Maria Cordero trällert, sondern auch am Ende einen seiner legendärsten Auftritte aufwärmt, ist die Kirsche auf dem Gänsehaut-Kuchen.



GRAND BUDAPEST HOTEL
Das mit „style over substance“ kann man Wes Anderson zum Vorwurf machen, aber GRAND BUDAPEST HOTEL ist so gewinnend, einfallsreich und eigenständig inszeniert, dass man gerne staunend bis kichernd alle Fünfe grade sein lässt. Ich fühle mich bei diesem Film wie in einer konsequent weitergedachten Harold-Lloyd-Eskapade und finde es einfach grandios, wie umfangreich dieser Filmemacher inzwischen seine eigene Stil- und Fantasie-Liga ausgebaut hat.



DIE GROßE SCHÖNHEIT
Pures italienisches Lebensgefühl, gegossen in eine erschlagend charmante Hommage an römische Dekadenz. Regisseur Paolo Sorrentino drapiert sein flüchtiges Geschehen in einen quasi gemalten Bilderrausch, der wehmütige Nostalgie verbreitet und dabei die irrsten Partys feiert, auf die man niemals eingeladen wird. Zwei Stunden im tiefenentspannten Fluss der italienischen High Society, umgeben von perfekt passenden Anzügen und lakonischer Lebensfreude. Ein Traum!



INTERSTELLAR
Der schönste Blockbuster des Jahres, einfach nur wegen seines abenteuerlustigen Entdeckergeistes, der sich von Matthew McConaugheys Figur sowohl auf Christopher Nolan als auch den Zuschauer überträgt. Keine genormten Marvel-Bahnen, mit all ihrem durchkalkulierten Prolo-Bombast, sondern einfach nur der Wunsch, ein großes Abenteuer zu erzählen und dabei den Zuschauer zum Staunen zu bringen. Schon irre, wie selten das heutzutage geworden ist, zumindest in dieser Größenordnung.



DIE KARTE MEINER TRÄUME
Jean-Pierre Jeunet hatte ich eigentlich schon fast abgeschrieben, aber dieser Film kann endlich wieder an die charmante Magie von AMELIE anknüpfen. Besonders gelungen finde ich hier die Zeichnung der jungen Hauptfigur, die eigen und überbordend intelligent sein darf, und trotzdem nicht als ausgestopfte Wes-Anderson-Skurrilität enden muss. DIE KARTE MEINER TRÄUME begibt sich auf kindliche Augenhöhe und zelebriert eine Ode an die dort anzutreffende Fantasie. Einfach nur wunderschön!



PADDINGTON
Und gleich noch ein großartiger Kinderfilm (?), der absolut alles richtig macht, auch für breit grinsende Erwachsene. PADDINGTON ist perfekt inszeniertes Fell-CGI mit einem großen Herzen, feinem Humor und Nicole Kidmans Gesicht hinter einer Gasmaske. Bei der Szene mit den zwei Zahnbürsten, die riesige Klumpen Bär-Ohrenschmalz zu Tage fördern, prustete mein Fünfjähriger, der mit der Sitzplatzerhöhung, sein Popcorn auf den Jungen vor ihm. Genau so gehen große Komplimente, üppig angereichert mit kindlichem Speichel.



SNOWPIERCER
Bong Joon-ho can do no wrong. Das was Christopher Nolan immerhin probiert, die inhaltliche Herausforderung von budgetärer Größe, treibt dieser Mann auf die hypnotische Spitze. Die hier passenden Adjektive lauten mutig, visionär, überraschend, fordernd und spektakulär. Wie es jemals zu der Verbindung zwischen Captain America und der Fischsequenz kommen konnte, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Zum Glück.



THE TOWN THAT DREADED SUNDOWN
Also der…DER hat mich wirklich überrascht, weil er so einen penetrierenden David-Fincher-Vibe absondert. Und weil er fantastisch inszeniert ist. Und weil er die Eier hat, der Remake-Agenda eine brillante Meta-Ebene zu verpassen. Und weil er einfach als Horrorfilm Arsch tritt, und mit der Verfolgungsjagd im Maisfeld die beste „scheiße, ich kacke gleich ein“-Sequenz des letzten Jahres hinbekommt.



Francis1360825448_4

2 Antworten zu “Noch eine Liste – die besten Filme 2014”

  1. ok welcome to you, get free software!

  2. ok welcome to you, get free software!

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.


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