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Neue indische Filme: Trailor Roundup No. 1

An dieser Stelle sollen in Zukunft in möglichst regelmäßigen Abständen Trailer (bzw. „Trailor“, wie in Indien häufig zu lesen ist) zu aktuellen indischen und anderen südasiatischen Produktionen vorgestellt werden.

UrumiDen Anfang macht Santosh Sivans neuer Film URUMI (=ein Schwert aus der südindischen Kampfkunst Kalarippayattu; THE BOY WHO WANTED TO KILL VASCO DA GAMA, Malayalam), der Ende März in den indischen Kinos anläuft. Damit widmet sich Sivan, der zuletzt mit TAHAAN (A BOY WITH A GRENADE, 2008) auf internationalen Festivals Erfolge feierte und Teile von Mani Ratnams RAAVAN/RAAVANAN (2010) fotografierte, nach dem auch hierzulande bekannten Shah-Rukh-Khan-Vehikel ASOKA (2001) erneut einem historischen Sujet. Ähnlich wie im misslungenen Historienspektakel PAZHASSI RAJA (T.Hariharan, 2009), bildet der indische Freiheitskampf gegen die Kolonialmächte den Hintergrund für eine Geschichte, in der der von Prithviraj gespielte Hauptprotagonist aus Rache ein Attentat auf den portugiesischen Seefahrer Vasco Da Gama verüben möchte und damit eine Revolte anzettelt.

Was das Projekt nun besonders interessant macht, ist der Begleitfilm bzw. eine separate internationale Version, die auf dem diesjährigen Hong Kong-Asia Film Financing Forum (HAF) unter dem Titel VASCO DA GAMA um zusätzliche Gelder buhlen wird. Es handelt sich um einen Film über einen Regisseur, Santosh Sivan, der versucht, einen Film über Vasco Da Gama zu drehen, dabei aber mit allerlei Problemen, von der Darstellung der gerade in Kerala heftig umstrittenen historischen Figur bis hin zu den Erfordernissen des Mainstream-Kinos, zu kämpfen hat.



7 Khoon MaafBereits auf DVD erschienen ist 7 KHOON MAAF (SEVEN SINS FORGIVEN, Hindi) von Vishal Bhardwaj (MAQBOOL), der noch jüngst auf der Berlinale zu sehen war und von der Kritik ausgesprochen wohlwollend aufgenommen wurde. Bhardwajs Nachfolger der schwachen Räuberpistole KAMINEY (2009), laut Neil Young „KILL BILL meets KIND HEARTS AND CORONETS“ (The Hollywood Reporter), basiert erneut auf einer Kurzgeschichte von Ruskin Bond (wie schon THE BLUE UMBRELLA) und versteht sich als schwarze Komödie und Ensemble-Film (Irrfan Khan, John Abraham, Naseeruddin Shah, Neil Nitin Mukesh), der in erster Linie den Fähigkeiten der letztens eindrucksvoll aufspielenden Priyanka Chopra (FASHION, WHAT’S YOUR RASHEE?) eine Plattform bietet. Leider war dem Film in Indien kein Erfolg beschieden, was nun auch die frühe DVD-Veröffentlichung erklärt.



Dum Maro DumEtwas länger wird man noch auf Rohan Sippys DUM MAARO DUM (Hindi) warten müssen, der Ende April startet. Zwar signalisiert der Trailer durchaus Multiplex-Gefilde (was in Indien generell für beyond Bollywood steht), aber das Resultat könnte auch in der über-stylischen Trash-Tradition des Regie-Duos Abbas-Mustan (HUMRAAZ, TAARZAN-THE WONDER CAR) stehen, zumal Produzent Ramesh Sippy mit seinem letzten Projekt FROM CHANDNI CHOWK TO CHINA (Nikhil Advani, 2008) eher negativ auf sich aufmerksam machte. Auch die bisherigen Arbeiten des Regisseurs und Sohnemanns Rohan Sippy, etwa KUCH NAA KAHO (2003) oder BLUFFMASTER (2005), dürften wohl alles andere als cutting edge durchgehen. Neben den für derartige Produktionen üblichen Verdächtigen Abhishek Bachchan und Bipasha Basu ist auch Rana Daggubati (bekannt aus dem Telugu-Hit LEADER) mit dabei.



THOONGA NAGARAM

THOONGA NAGARAM

Ähnlich zwiespältig, aber dennoch interessant erscheinen die tamilischen Produktionen THOONGA NAGARAM (THE CITY THAT NEVER SLEEPS, Gaurav, 2011), EASAN (M.Sasikumar, 2010) und, insbesondere, YUDDHAM SEI (WAGE WAR, Mysskin, 2011). Sowohl THOONGA NAGARAM als auch EASAN versuchen allzu sehr, dem Blockbuster SUBRAMANIYAPURAM (M.Sasikumar, 2008) nachzueifern, was M.Sasikumar bereits bei dem von ihm produzierten NAADODIGAL (Samuthirakani, 2009) zumindest auf künstlerischer Ebene nur sehr bedingt gelang. YUDDHAM SEI wiederum soll sich allzu deutlich an Bong Joon-hos police procedural
YUDDHAM SEI

YUDDHAM SEI

MEMORIES OF MURDER orientieren. Der wie so oft in Südindien gewöhnungsbedürftige Trailer (vor allem dieser Sprecher – „are you ready for the mystery“???) macht da auch kaum Lust auf mehr. Da möchte man doch lieber endlich mal Mysskins lange auf Halde liegende KIKUJIRO-Paraphrase NANDHALALA (2010) zu sehen bekommen. Dass ein Film von Mysskin (noch dazu mit Cheran, Regisseur des epischen Familiendramas THAVAMAI THAVAMIRUNDHU, in der Hauptrolle) dennoch immer sehenswert ist, dürfte spätestens seit seinem vielgelobten, vor allem inszenatorisch wuchtigen Cop-Drama ANJATHE (2008) kein Geheihmis mehr sein! Daher: YUDDHAM SEI – aber wie!


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Autor:
Stefan Borsos



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