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My Soul To Take: Kritik

Regie: Wes Craven
Darsteller: Max Thieriot, John Magaro, Denzel Whitaker
USA/2010; Start: 3.2.2011

Eine amerikanische Kleinstadt, ein Seelen-hüpfender Serienkiller und sieben Teenies, die am Tage seines angeblichen Todes geboren wurden. Die mysteriöse Seifenoper mit „Vengeance“-Messer, sie kann beginnen!

Wenn ein Film -nennen wir ihn einfach mal MY SOUL TO TAKE- in Amerika gnadenlos abschmiert und bei uns ohne Pressevorführungen startet, ist das ein ähnlich schlechtes Zeichen wie eine nachträgliche 3D-Konvertierung – die hier tatsächlich auch noch verbrochen wurde. Gleich einem Phönix aus der Asche ist man natürlich gerne gewillt, auch hier die „Amis haben eh kleinen Plan“-Karte zu zücken, doch dieses Mal ist das leider vergebene Lebenszeit: MY SOUL TO TAKE ist ein augenrollender Stinker mit ganz, ganz weit gestreuten Lichtblicken.

Diese Phönix-Nummer beruht vor allem auf dem Namen Wes Craven, der hier nicht nur Regie führt, sondern auch das Drehbuch geschrieben hat. Was bei den „Scream“-Filmen noch in die Meta-Schublade passte, soll hier als straighter Teenie-Slasher mit Fortsetzungspotential erschrecken, wobei aber schon der müde Anfang der durchaus reizvollen Prämisse einen herben Dämpfer verpasst. Im –räusper- Stil von SHOCKER springt hier ein irrer Serienkiller x-mal vom Totenbett und begründet damit einen Mythos, der bis zum Ende kaum mehr als irre Lachanfälle und ein schickes Messer umfasst. Was treibt den Ripper und wieso überhaupt hat er solche tollen Kräfte? Die Antworten könnte eine Fortsetzung liefern, die aber wohl nicht einmal ein irrer Massenmörder in Auftrag geben würde.

Nun denn, nach diesem ganz wunderbaren Beginn entfaltet sich eine dramatisch verlaberte Seifenoper, die zwar immer mal wieder von relativ blutarmen Morden unterbrochen wird, doch ansonsten weder Spannung noch Schocks verbreiten kann. So ungefähr bei Minute 70 kommt eine durchaus clevere Szene, in der sich zwei Freunde gegenseitig als Mörder verdächtigen, nur folgt gleich danach ein vor allem aus Worten bestehender „Höhepunkt“…und diese beiden Freunde bleiben leider hauchdünne Klischees. Wes Craven, der Drehbuchautor, verheddert seinen roten Faden in dubiosen Spiegeltricks und ähnlichem Uraltgedöhns, so dass Wes Craven, der Regisseur, trotz atmosphärischer und gut geschnittener Scope-Bilder einfach keinen Fuß auf den Spannungsboden bekommt.

Einem straighten Teenie-Slasher verzeiht man bekanntlich vieles, aber eigentlich ist MY SOUL TO TAKE ja gar nicht straight. Er ist ein verwurschteltes Etwas aus handfesten Stereotypen und völlig verplanten Mystery-Elementen, die z.B. dadurch gekrönt werden, dass es nullkommanull Titten zu sehen gibt und der schwarze Alibi-Kumpel nicht nur schwarz, sondern auch blind ist. Wes Cravens Karriere kann wahrlich nicht als stabil bezeichnet werden, so dass selbst dieser Film ohne große Tränen ins VERFLUCHT-/ VAMPIRE IN BROOKLYN-/ DER TÖDLICHE FREUND-Lager gewunken werden kann, doch eine Enttäuschung darf man trotzdem konstatieren. MY SOUL TO TAKE bleibt tief in seiner US-Asche stecken und ist völlig zu Recht ein satter Flop.



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Autor:
Martin Beck
Good morning, my little chicks and cocks!



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