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Mr. Hobbs macht Ferien: DVD-Kritik

Regie: Henry Koster
Darsteller: James Stewart, Maureen O’Hara, Michael Burns u.a
USA/1962, DVD-Start: 21.10.2011

Der Traum vom erholsamen Familienurlaub: Für James Stewart als fürsorglicher Familienvater und Ehemann Roger Hobbs soll er nicht in Erfüllung gehen.

Der eigentliche Traum vom Urlaub mit der Familie, eine Reise nach Europa um Kultur und Leben aufzusaugen, endet jäh, als Roger Hobbs (James Stewart) erfährt, dass seine Frau (Maureen O’Hara) lieber ein kleines und – wie sich später herausstellt – abbruchreifes Häuschen an der Küste gemietet hat. Noch dazu hat sie die gesamte Familie eingeladen mitzukommen. Von den eigenen jugendlichen Kindern bis zu den mittlerweile erwachsenen Nachkommen, die mitsamt ihren Partnern und Kindern aufkreuzen. Wenig Platz und viele Menschen mit noch mehr eigenen Problemen und Sorgen. Die ideale Grundlage für flott inszenierten Witz und komische Situationen.

So beginnt MR. HOBBS MACHT FERIEN auch mit einer Rückblende, einsetzend nach dem Urlaub, als Hobbs seiner Sekretärin einen Brief diktiert, der seiner Frau nach seinem Tod klar machen soll, warum sie nie wieder gemeinsam in die Ferien gefahren sind. Es ist der Auftakt für einen Blick in die Tage und Wochen davor, die bereits erahnen lassen, was für ein Chaos herrschte. Hier bietet Stewart eine gelungene Identifikationsfigur: Denn den Wunsch Urlaub vom Urlaub zu nehmen, dürften wir alle schon einmal geäußert haben.

Es ist eine seltene Gabe, die James Stewart in MR. HOBBS MACHT FERIEN offenbart. Die Geschichte ist vorhersehbar. Die Charaktere bunt gemischt, aber nur selten faszinierend. Die ganze Komposition wirkt wenig begeisternd, ja fast durchschnittlich. Und trotzdem schafft es Stewart daraus eine witzige, liebens- und sehenswerte Komödie zu machen, indem er eine perfekte Identifikationsfigur abgibt.

Jeder, der schon einen verpatzten Urlaub hinter sich hat, weil ihm währenddessen alles so furchtbar auf die Nerven ging, weil nichts gelingen und klappen wollte, wie geplant, findet sich in Hobbs, der doch eigentlich nur das Beste für alle will und dabei selbst komplett überfordert ist, wieder. Kein Wunder, dass Stewart für seine Rolle 1962 auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären für den besten Darsteller ausgezeichnet wurde.

Die DVD: (bei Amazon bestellen)

Mit der nun neu veröffentlichten DVD sowie Blu-Ray hat man die bekannte Geschichte um einige neue, bislang nicht gezeigte Sequenzen erweitert. Da es damals keine entsprechende Synchronisation dieser Szenen gab, sind sie – sofern man die deutsche Tonspur wählt – mit den Originalstimmen versehen und untertitelt. Die Bildqualität ist, gemessen an den knapp 50 Jahren, die MR. HOBBS MACHT FERIEN auf dem Buckel hat, sehr gut und angenehm zu betrachten.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Extras wie den deutschen und englischen Kinotrailer, einen „Behind the scenes“-ähnlichen Beitrag vom Besuch am Set und eine Galerie mit damaligen Aushängen, Plakaten und Fotos der Produktion.




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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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