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Monsterwolf: DVD-Kritik

Regie: Todor Chapnakov
Darsteller: Leonor Varela, Robert Picardo, Marc Macaulay
USA/2010, Start: 06.10.2011 (DVD)

Öl-Multi und Geschäftsmann Stark Holter lässt ohne Rücksicht auf Verluste auf altem indianischen Gebiet Bohrungen vornehmen. Dass dabei eine geweihte Stätte der Ureinwohner zerstört wird juckt ihn erst, als damit Kachinawaya erweckt wird. Ein uralter Geist, der sich fortan in der Gestalt eines großen Wolfes durch das Bohrteam meuchelt und alle tötet, die an der Entweihung des Landes teilhaben. Um dem Treiben ein Ende zu setzen machen es sich Anwältin Maria Bennet und ihr Ex-Freund zur Aufgabe Holter und somit auch die Rache des MONSTERWOLF zu stoppen.

MONSTERWOLF ist klassischer Tierhorror, ohne besonders hervorzustechen. Nicht, dass die wunderbar abstrusen Genetik-Monstermixe wie SHARKTOPUS oder DINOCROC nicht für ein paar Minuten unterhaltsam wären, aber auf Dauer ist es doch langweilig anzusehen, wenn man nur mit dem tierischen Upgrade Grusel zu inszenieren versucht. Todor Chapnakov (RETURN TO HOUSE ON HAUNTED HILL) hat sich da ein paar andere Maßstäbe gesetzt und liefert ein solides TV-Werk ab.

Jepp, richtig gelesen. MONSTERWOLF ist eine handwerklich gut gemachte TV-Produktion, die zwar nicht mit Geistesblitzen und großartigen Billiglösungen um sich wirft, aber für das geringe Budget, das zur Verfügung stand, zu unterhalten weiß. Allein das ist schon bemerkenswert. Aber es wird noch besser: Denn Chapnakov und sein Schreiber Charles Bolon bedienen nicht nur die gängigen Erwartungen angemessen – Die Bösen. Die Guten. Ein Monster. Das Paar, das zusammenfindet. -, sie haben auch noch eine kleine, grün angehauchte Botschaft in die Story gepackt.

Die Story selbst muss man nicht weiter ausführen. Sie ist überschaubar, aber man fühlt sich trotzdem gut bedient, da die Macher wussten, was sie haben – und vor allem, was sie nicht haben. Nämlich ein dickes Budget, um das große CGI-Fass aufzumachen. Der komplett aus dem Rechner stammende MONSTERWOLF taucht auf seinen tödlichen Streifzügen durch die Mannen der Bohrfirma und ihrer Helfer nämlich so reduziert auf, dass man ihm die bescheidene Machart nicht wirklich übel nimmt.

Lieber investierte man etwas Geld in das wohl bekannteste Gesicht des Film: Robert Picardo, der auf dem Raumschiff VOYAGER den Holodoc gab und sich auf seine alten Tage als kleiner großer Choleriker Holter Stark austoben darf. Es hat ein bisschen was von Rumpelstilzchen, wenn er tobend durchs Bild steigt, aber – wie gesagt – man fühlt sich trotzdem gut bedient. Gleiches kann man zwar nicht über Hauptdarstellerin Leonor Varela (DER SCHNEIDER VON PANAMA, BLADE II) sagen, da sie nur selten zeigt, dass mehr drin gewesen wäre, aber sie stört die Entwicklung der Storyline auch nicht wirklich.

Der Schuss Indianermystik, den man netterweise als Spannungsbogen nutzt, ohne ihn zu überspannen, tut sein Übriges. Es gibt sogar ein klein wenig Gore zu sehen. Und so hat man MONSTERWOLF schon nach dem Sehen recht bald wieder vergessen, was aber nicht weh tut. Überhaupt nicht.

Die DVD und Blu-Ray: (bei Amazon bestellen)
Anbei gibt es noch ein paar Interviews. Aber das war es dann auch schon.




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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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