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Man of Steel – Kinokritik

man.of.steel.posterRegie: Zack Snyder
Darsteller: Henry Cavill, Russell Crowe, Michael Shannon, Amy Adams
USA/2013: Start: 20.6.2013

Mal wieder die Origin-Story von Superman – und als Bösewicht taucht General Zod auf, der die Erde in Krypton/ Mark II verwandeln möchte.

Zack Snyder hat dank WATCHMEN einen ewigen Stein im Brett für eine der spannendsten und besten Comic-/Superhelden-Verfilmungen überhaupt. Der Mann ist natürlich zuerst ein visueller Regisseur, doch in Kombination mit einem großartigen Buch, wie eben bei WATCHMEN, kann daraus etwas entstehen, dass sich trotz gewaltiger Größe ein Moment der Überraschung, ein „Gefühl“ vager Untiefen bewahrt.

Schnitt auf: MAN OF STEEL, mit einem herben Flashback zu SUCKER PUNCH – und Zack Snyder ist immer noch zuerst ein visueller Regisseur, der allerdings kaum noch eine inhaltliche Handschrift vorweisen kann. Und sich damit auf Drehbücher verlassen muss, die –Beispiel SUCKER PUNCH- hahnebüchenen Bockmist verzapfen oder –Beispiel MAN OF STEEL- eine freudlose, anscheinend mit stählener Faust verfasste Origin-Story mitteilen. Deren ermüdende Ernsthaftigkeit und wiederkäuende Bekanntheit durch gigantomanischen CGI-Krach versüßt wird.

manofsteel2089_tnSUPERMAN goes BATMAN und (Produzent) Christopher Nolan, inklusive Drehbuchschreiber David S. Goyer und Wagner-mäßigem Score-Bombast von Hans Zimmer. MAN OF STEEL biegt den ikonischen Strumpfhosen-Helden Richtung BATMAN BEGINS und möchte mit dem düsteren Tonfall anscheinend zunächst die Fanboy-Fraktion überzeugen. Die dann natürlich düster für authentisch bzw. wagemutig hält und so den Multiplex-Massen den *Eindruck* wertiger Größe vermittelt.

Dummerweise präsentiert mit spaßbefreiter Humorlosigkeit, die ständig eine Verbindung zwischen überbordener CGI-Optik und tiefgründiger Seelenschau versucht und dabei kaum die zwischen diesen beiden Polen bestehende „komisches Konzept, überzeug mich mal“-Wand durchbrechen kann. Superman bleibt eine durch und durch bekannte Figur, die ähnlich wie der Spinnenmann des SPIDER-MAN-Reboots keinen neuen Anfang, sondern eine neue Fortsetzung braucht. Die brütenden Gefühle, die Entdeckung des schlummernden Superhelden, die Konflikte mit der Umwelt – alles schon längst durch, besten Dank.

manofsteel_gallery11Oder eben auch nicht, wie es MAN OF STEEL mit imposanter Brust zelebriert und dabei geschlagene 50 Minuten braucht, bis Superman das erste Mal seinen Anzug trägt. Die tiefgründige Dramatik, die dazu an den Tag gelegt wird, kann leider kaum zünden, sondern verliert sich in hoffnungsfrohen Schauwerten, die allerdings schon bald eine ähnlich pompöse Bruchlandung einfahren wie das schlichtweg öde Drehbuch. Zack Snyder zeigt einfach viel zu viel, seine Bilder lassen keine Luft mehr zum Atmen. Speziell die letzten 40 Minuten sind eine einzige Kakophonie übermenschlich großer CGI-Zerstörung. Man kommt an die Grenze der möglichen Wahrnehmung, sieht nur noch verhuschte Hochgeschwindigkeits-Superhelden-Taten…und fühlt sich zunehmend gesättigt.

manofsteel_gallery18Diese ständige Steigerung von Schauwerten, dieses chaotische CGI-Getrommel, dieser vornehmlich laute Sinnesangriff – all das hinterlässt eine erschöpfende Geschwulst. Eine äußerst fragliche Definition von Epik. Und ein letztendlich unbefriedigendes Kinoerlebnis, das einem ständig den Hammer namens „wichtig“ überzieht. Und dabei auch verdeckt, dass Henry Cavill eine durchaus passable Superman-Intepretation abliefert und einige größere Nebenrollen, speziell Kevin Costner als Ziehvater von Clark und Russell Crowe als Jor-El, angenehme Kanten bewerkstelligen.

Der beste SUPERMAN-Film, SUPERMAN 2, bezog seinen Reiz aus der ironischen Brechung des eigenen Mythos. Anstatt nun dem MAN OF STEEL-Reboot einen ähnlich mutigen Anstrich zu kredenzen, geht man hier lieber den tatsächlich kreuzbraven Weg einer „gritty“ Origin-Story, die SUPERMAN würdigen Bombast verpassen möchte…und dabei aber kaum Charme oder wirkliches Interesse für eine Neuausrichtung zukünftiger Filme zeigt. MAN OF STEEL ist BATMAN BEGINS mit aufgeblähter CGI-Pauke. Ach was wäre es doch schön, diese gestrenge Spirale sich ständig steigernder Superlative, die letztendlich nur ins Nirvana führen kann, mal irgendwie unterlaufen zu können. Und sei es nur, siehe STAR TREK INTO DARKNESS, mit zackigen Dialogen und einer angenehm unmotivierten Unterwäsche-Szene.

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Weiterklicken:
Die offizielle Seite des Films
MAN OF STEEL – Hans Zimmers kompletter Score im Stream
MINE OF STEEL – der MAN OF STEEL-Trailer in Minecraft
MAN OF STEEL – der Super Size Me-Trailer
SUPERMAN: alle Filme als BD-Box

Eine Antwort zu “Man of Steel – Kinokritik”

  1. nice post!!!!!! haha !!!!!! yes

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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