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Macabre: DVD-/BD-Kritik

MacabreRegie: Kimo Stamboel, Timo Tjahjanto
Darsteller: Shareefa Daanish, Julie Estelle, Ario Bayu
SIN,INO/2009; Start: 15.4.2011 (DVD & BD)

„Fünf Freunde und die Kettensägenkannibalen“. Adije, seine hochschwangere Frau Astrid und drei weitere Freunde nehmen arglos eine mysteriöse Anhalterin mit, die die Gruppe einlädt, die Nacht im Haus ihrer eher seltsamen Familie zu verbringen. Doof wie sie sind, lassen sie sich darauf ein und werden alsbald einer nach dem anderen von der blutgeilen Sippe mit allerlei Gerät in ihre Einzelteile zerlegt. Who will survive and what will be left of them?

Originalität ist definitiv keine Tugend von Kimo Stamboel und Timo Tjahjanto alias “The Mo Brothers”. Für ihren ersten Spielfilm, der wiederum auf ihrem Kurzfilmdebüt DARA basiert, bedienen sich die beiden sowohl formal wie inhaltlich derart freimütig bei so ziemlich jedem relevanten Genrevertreter der letzten Jahre, dass der geneigte Horrorfan ein Déjà-vu nach dem anderen erlebt. Die dünne Story und pflichtschuldige Einleitung dienen den „Brüdern“ allerdings ohnehin nur als Vorwand, eine Schlachtplatte vom Zaun zu brechen, die in ihrer Kompromisslosigkeit an selige Italo-Exzesse der Achtziger erinnert und zumindest keine Langeweile aufkommen lässt.

MacabreWären da nicht die Knallchargen von Schauspielern und das konfuse Drehbuch, die des Öfteren mal unbeabsichtigte Komik aufkommen lassen (wenn z.B. einer der fünf Freunde nach einem mit Sedativa versetzten Dinner mit dem Gesicht im Essen aufwacht und sich, trotz Anwesenheit der finster schauenden Anhalterin, erstmal die Suppe aus der Visage wischt und dann ausgerechnet zum Handy greift, um den Verbleib seiner Freunde in Erfahrung zu bringen), würde das glatt für einen kleinen Klassiker reichen. So verkommt MACABRE letzten Endes dann aber doch nur zu einer zugegebenermaßen recht spektakulären Effektschau, die den großen Vorbildern, die hier nur allzu offensichtlich Pate stehen mussten, bestenfalls das Plasma, aber zu keiner Zeit das Wasser reichen kann.

MacabrePositiv zu vermerken sind aber immerhin das zwar ebenfalls wenig originelle, aber ausreichend stimmungsvolle Set-Design, der relativ edle Look und eben die -mit Ausnahme des TOXIC AVENGER-Gedächtnis-Make Ups eines halbverbrannten Opfers- Gore-Effekte. Bei MACABRE wird geschlitzt, gesägt und enthauptet, als ob’s kein Morgen gäbe (und das gibt es für die meisten Figuren auch nicht), wobei zum Glück größtenteils auf CGI verzichtet und stattdessen lieber ganz traditionell mit Latex und Kunstblut gemanscht wird – und das in einem Maße, dass das als Drehort dienende Haus am Ende einer funda-
mentalen Renovierung bedürft haben sollte.

MACABRE erfindet zwar die Axt bzw. Kettensäge nicht neu, aber wem nach Feierabend einfach nur der Sinn nach einem mindestens knöcheltiefen Blutbad steht, der ist hier durchaus an der richtigen Adresse. In diesem Zusammenhang muss aber leider auch mal wieder vor der deutschen Fassung gewarnt werden: Für Verleih und Verkauf musste MACABRE trotz KJ-Freigabe um ganze fünf Minuten erleichtert werden. Hallo Österreich…

Die DVD & Blu-Ray: (Bestellen bei Amazon)
Kurz und schmerzlos: Die deutsche Synchronisation ist, nun ja, adäquat, Extras sind nicht vorhanden.




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Autor:
Jan Zeleny
Kinematopath



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