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Lone Ranger – eine Box Office-Bombe und die Folgen

lone_ranger_wallpaper_3-otherLONE RANGER ist am 3. Juli in den amerikanischen Kinos gestartet. Basierend auf einem Budget von 250 Millionen US$ und einem (weltweiten) Marketing-Budget von 175 Millionen US$ wurden inklusive Sonntag 48,9 Millionen US$ eingespielt, plus nochmal 24,3 Millionen US$ in 24 weiteren Ländern.

Diese Zahl liegt sogar noch unter den bereits dezimierten Studio-Erwartungen von 65 Millionen US$ und markiert einen satten Flop für Disney, die LONE RANGER eigentlich als neues Franchise und neue Themenpark-Attraktion aufziehen wollten. Die (nur auf den Film bezogenen) Verluste werden aller Voraussicht nach nördlich von 150 Millionen US$ liegen.

loneranger369503So, und jetzt?

  • Darf man einfach mal die Frage stellen, ob die unter anderem von George Lucas prognostizierte Implosion der Filmindustrie gerade einen populären Sargnagel gewonnen hat. Der gleich neben JOHN CARTER eingeschlagen wird – noch einem Disney-Film, nur von 2012.
  • Zitat Dave Hollis, der “executive vp worldwide distribution” für Disney: “It’s very disappointing. Everything was perfect on paper, so today was incredibly frustrating.“ Das kann man so stehen lassen, oder?
  • Oder auch nicht: Weil hier zumindest indirekt das Publikum Teil einer mathematischen Gleichung wird, die Johnny Depp mit Gore Verbinsky, Jerry Bruckheimer und viel Geld kombiniert und rechts von dem „=“-Zeichen dann noch viel mehr Geld aufblinken lässt.
  • Was letztendlich heißt, dass die Zuschauer zu einer manipulierbaren Kuhherde herabgestuft werden, die mittels roter Knöpfe automatisch zu Tor 1 läuft. Des weiteren wird hier aber auch das gnadenlose Sicherheitsdenken des Studios offenbar, das zwar einerseits einen großen Film „wagt“, der kein Sequel oder Superhelden-Dingens ist, aber andererseits trotzdem Nummer Sicher will – mit dem Team der PIRATES OF THE CARIBBEAN-Reihe.
  • Und nochmal weitergedacht: Was für einen Einfluss haben bestimmte Namen auf den Erfolg eines Films? Waren die PIRATES-Filme zunächst wegen Jerry Bruckheimer oder Gore Verbinsky erfolgreich oder traf das Thema einfach einen Nerv – der dann mit einer satten Blockbuster-Präsentation „bedient“ wurde. Und erst über die folgenden Filme eine Erwartungshaltung bilden konnte, die sich vor allem an Namen festmachte. Johnny Depp ist wieder Jack Sparrow = PIRATES 2 bietet ähnlich gute Unterhaltung wie PIRATES 1.
  • Was Jerry Bruckheimer und Gore Verbinsky angeht, sind diese beiden Herren überhaupt in der Lage, solch große Filme wie LONE RANGER zu stemmen. Das ist an sich tatsächlich eine Leistung, aber sagt halt auch einiges über ihre künstlerischen Ambitionen aus – die in dieser Größenordnung zwangsläufig auf Meetings und „on paper“ treffen müssen.
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  • Zitat filmdrunk: „The thing is this: Jerry Bruckheimer is bad for movies (at least since his old partner Don Simpson died). He makes watered-down turds with the hopes that they’ll appeal to the widest swath of people, but even best-case scenario, people will only sort of put up with them. They’re not the kinds of movies that people love, that turn more people into moviegoers, that get people excited about going to the movies.”
  • Also DAS kann man tatsächlich so stehen lassen. Und gleichzeitig lamentieren, dass das Wettrüsten der Studios, einhergehend mit zunehmendem Sicherheitsdenken, keine „richtigen“ Filme mehr zulässt. Filme, die man auch in 10 Jahren noch gerne rauskramt und ohne den Hype des Moments genießen kann.
  • LONE RANGER wurde wiederholt als „gamble“ bezeichnet – was echt ein Witz ist und sehr schön beweist, dass Studios eigentlich nur noch ihre „comfort zones“ kennen. Also bewährte „properties“, die selbst wiederholte „origin stories“, wie z.B. THE AMAZING SPIDER-MAN oder MAN OF STEEL, eher durchwinken als die Wiedervereinigung des PIRATES OF THE CARIBBEAN-Teams. Das, siehe weiter oben, anscheinend tatsächlich nicht so „wertig“ ist wie das Thema eines Films.
  • Apropos: War es vielleicht ein „gamble“, auf die Adaption eines dezent rassistischen Radio-Serials aus den dreißiger Jahren zu setzen? Jaaa, durchaus – zumindest in Verbindung mit einer Laufzeit von 150 Minuten. Was aber auch wieder dem Studio anzulasten ist, das sich nicht traut, mal eine wirklich neue Geschichte aufzutischen und stattdessen einfach nur blind darauf setzt, dass die PIRATES-Crew es schon richten wird.
  • LONE RANGER bedeutet eine herbe Niederlage für Disney, Bruckheimer, Verbinsky und Depp. Letzterer dürfte hier am meisten zu knabbern haben, denn spätestens jetzt hat selbst die Behauptung seines Box-Office-Appeals eine dicke Kerbe…und wird geplagte „executives“ in schlaflose Nächte stürzen. Wenn schon Johnny Depps Grimassen keinen mehr ins Kino locken – WAS DENN DANN??
  • Für die Hollywood-Studios wird der „gamble“ wahrscheinlich eine weitere Einengung des sommerlichen Themenspektrums mit sich bringen, so dass bald nur noch Sequels/ Remakes/ Reboots/ Prequels mit allen möglichen Superhelden laufen werden. Immer schön kindgerecht, immer schön aufwendig, immer schon viel Krach. Und als „counter programming“ warten dann breitarschige Happy Madison-„Komödien“ und hohler chick-flick-Schmalz.
  • Lone-Ranger

    Die Lösung:

    Ist genauso simpel wie völlig unmöglich. Weil das System einfach festgefahren ist und eine Implosion tatsächlich der einzige Weg sein könnte. Nach der dann die Studios den Staub von ihren Jacken klopfen und die LONE RANGER-Millionen auf mindestens fünf Filme verteilen. Den mittleren Bereich. Der momentan ziemlich brach liegt und über Risikostreuung tatsächlich mehr Risiko ermöglicht.

    Eine Utopie? Nicht mal für Jerry Bruckheimer. Der genauso wie alle anderen Sommerkandidaten eskalierende Traumhäuser baut und sich wahrscheinlich als machtloses Rädchen sieht. Das viel zu gut verdient, um die Situation nicht noch so lange mitzunehmen, wie sie sich eben noch trägt.

    GOOD LUCK! Was angesichts der mathematischen Sommer-Gleichung als glatte Ironie durchgeht.

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    3 Antworten zu “Lone Ranger – eine Box Office-Bombe und die Folgen”

    1. thanks for the posts,it’right! get free now

    2. nice !!!!!! haha !!!!!! yes

    3. Mulle sagt:

      Naja, meiner Meinung nach ist das ganze viel einfacher … es ist ein verfluchter Western, das ist so weit weg von dem, was die Kids von heute wollen, bin ich der einzige der das so sieht? Ich meine zuletzt fand die Jugend zu Winnetouzeiten das Thema interessant. Western funktionieren in den letzten Jahren nur als Nischentitel mit schwerer tragischer Story. Gerade im Rest der Welt verbindet halt fast niemand was mit Cowboygeschichten, das ist halt Fact… Ich bin ja sicher kein Fachmann, aber ich habe von den ersten Infos an gewusst, dass es sich hierbei um ein Millionengrab handelt.

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    Autor:
    Martin Beck
    Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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