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Lava-Lava!: Jetzt auf DVD erhältlich

Regie: Federico Vitali
Frankreich 1994 / 95, Release: 01.07.2011 (DVD)

Hinter dem Namen LAVA-LAVA! steckt eine wahnwitzig-komische Animationsserie, die bereits im Jahre 1994 mit dem Kurzfilm „What’s up, Teddybear?“ ihren Einstand hatte. Aus der Feder des Regisseurs Federico Vitali und einer Handvoll Zeichentrickanimatoren entsprangen in der Folgezeit 13 weitere Episoden, die jetzt erstmalig gesammelt auf DVD erschienen sind.

Wer den oft arg effekthascherisch übersteigerten TV-Animationsserien unserer Zeit (HAPPY TREE FRIENDS, DRAWN TOGETHER, …) ob ihrer Kurzlebigkeit nicht mehr viel abgewinnen kann, der findet bei LAVA-LAVA! möglicherweise ein neues Zuhause. Denn Humor funktioniert bekanntlich am besten, wenn man die Pointen eines Sketches nicht wiederzugeben vermag. Wer ist schon in der Lage, jemandem, der noch nie einen Monty-Python-Film gesehen hat, den „Parrot-Sketch“ zu erklären? Mit Vitalis dreiminütigen Kurzfilmchen verhält es sich ähnlich. Man muss sie selbst erlebt haben, um sich daran herzhaft weiden zu können.

Bemühten sich die Herren der alten Trickfilmkunst noch vermeintliche Wesenszüge verschiedener Tierarten zum Zwecke einer unverwechselbaren Charakterisierung zu persiflieren, erfindet Federico Vitali die Tierwelt völlig neu: Immerbesoffene Rentiere, die einen kauzigen Santa Claus im Rentenalter den letzten Nerv kosten, sadistische Außerirdische, die aus dem Nichts kommen und allenorts ein verheerendes Chaos hinterlassen, Schafe im Wolfspelz, sich gegenseitig zerfleischende Bewohner eines Bauernhofs und vieles mehr.

Einen nachvollziehbaren Plot sucht man hier mitunter vergebens, und das ist auch gut so. Stil- und Erzählmittel sind vielmehr der Missbrauch von Alkoholika und deren Auswirkungen, versuchte und vollzogene Begattungen und immer wieder Exkremente und Stoffwechsel in Bild und Ton. Keine Frage, hier hat man es mit echten Partykrachern zu tun: zum Brüllen komisch und garantiert neben der Spur aller Moral- und Geschmacksempfindungen. Auch vor der Entweihung religiöser Symbole wird glücklicherweise nicht Halt gemacht („Rock around the Frock“).

Gleichzeitig ist die künstlerische Umsetzung jeder der hemmungslos verrückten Episoden auf einen kleinen, charmant-naiven Nenner reduziert. Man hält sich nicht auf mit aufwändigen Kulissen oder feinen Schattierungen, alles ist grell-bunt und großflächig ausgemalt, was einen unmittelbareren Effekt erzeugt, als es bei vielen anderen, oft teuer und kitschig produzierten Langfilmen dieser Tage geschieht. Noch ungeschliffener sind die sehr, sehr kurzen Exemplare des Bonusmaterials „The best of Guano“, bei denen man sich gar nicht erst die Mühe gemacht hat, stimmige Hintergründe zu entwerfen.

LAVA-LAVA! wurde vor einiger Zeit noch zwischendurch auf einem deutschen Privatsender ausgestrahlt und ist seit dem 1. Juli 2011 endlich im Handel.

Die DVD: (Bestellen bei shop.epix.de)
14 Episoden á drei bis dreieinhalb Minuten ergeben gute 48 Minuten Laufzeit für die LAVA-LAVA!-DVD (2 PAL-Ländercode), die trotz des eigensinnigen Humors mit einer FSK-12-Wertung in den Handel geht. Die Sprachauswahl enthält die deutsche Tonspur im Audioformat DD 2.0, das Bildformat wird mit 1,66:1 ausgewiesen. Als Specials gibt es ein limitiertes Digipack mit O-Card-Schuber, das angesprochene „Best of GUANO“ und eine Epix-Trailershow.




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Autor:
Florian Resch



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