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Kidnapped: Kritik (Fantasy Filmfest Nights)

KidnappedRegie: Miguel Ángel Vivas
Darsteller: Guillermo Barrientos, Dritan Biba, Fernando Cayo
ESP/2010; Start: 3.6.2011 (DVD & BD)

Ein Ehepaar plus die 18jährige Tochter ziehen in ein neues Haus, das prompt zum Ziel einer brutalen Einbrecherbande wird. Nach und nach eskaliert die Situation…

Bei KIDNAPPED steht weniger das „was“, sondern vielmehr das „wie“ im Vordergrund. Dem Film geht es nicht so sehr um eine klassische Handlung, sondern eher die Ausreizung einer Situation. Mit dem Eindringen der Bande wird ein klarer Rahmen abgesteckt, der sich im Folgenden immer stärker erhitzt. Terror in Reinform, Eskalation auf der Basis von Konfrontation.

Diese Situations-Filme erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, weil es dabei um Realität und die konsequente Ausspielung von Möglichkeiten geht. Das Geschehen verdichtet sich immer mehr, es gibt keine Ablenkung und die Intensität übeträgt sich im besten Fall auf den Zuschauer. Wo andere Filme irgendwann wegschneiden, bleibt die Kamera hier bis zum (bitteren) Ende dabei. „Was wäre wenn?“ in Gestalt tief sitzender Ängste.

Solch eine Form der Angst ist ganz sicher die von außen hereinbrechende Bedrohung der eigenen vier Wände, die bei KIDNAPPED genauso rasch wie brutal Wirklichkeit wird. Regiedebütant Miguel Ángel Vivas teilt seinen Film in 12 Szenen ein, die allesamt ohne Schnitte auskommen und so die immanente Bedrohung noch deutlich steigern. Man fühlt mit den Opfern, das Szenario wird verdammt real und auf erlösende Auswege wartet man vergebens. Was hier passiert, ist jetzt, sofort und unmittelbar.

Kidnapped

In Verbindung mit dieser szenischen Gestaltung wird den Darstellern eine wahre Tour de Force abverlangt, die durch den Einsatz von Splitscreens nochmal unterstrichen wird. Die Schauspieler geben hier absolut alles und tragen damit ihren Teil zum unbedingten Realismus des Geschehens bei. KIDNAPPED kann genau so passieren, inklusive all dem Schmerz und all der Gewalt. Die Situation ist echt, und damit auch die Spannung für den Zuschauer.

Es mag sein, dass der Film kaum Überraschungen bietet oder gar, wie bei einigen anderen Kritiken zu lesen, die warnende Reflexion eines FUNNY GAMES vermissen lässt. Die Agenda von KIDNAPPED ist einfach nur pure, dichte Spannung, deren brutale Realität nachhaltig erschüttert und dabei keinerlei Kompromisse duldet. Unabhängig davon, was man generell von dieser Art von Film hält: Das gesteckte Ziel wird auf jeden Fall erreicht!




6 Antworten zu “Kidnapped: Kritik (Fantasy Filmfest Nights)”

  1. Martin Beck sagt:

    1993 – HA! Ausgebessert. Danke für den Hinweis!

    Und ansonsten: Mir gefällt das Ende. „Übersichtlichkeit durch Endlichkeit“: Herrlich!

  2. Bartel sagt:

    Zwar nicht von 1993 wie ihr auf dem „Aktuelle DVDs Deutschland“ Link behauptet, aber mindestens genauso schrecklich wie die 90er! Für viele mag das Ende zynisch und aufgesetzt wirken, ich finde jedoch das hier einfach nach all den geschüttelten Handkameraschwenks, den zitternden bebenden Körpern und der kreischenden, hysterischen Emotionshektik ein ruhiger und angenehm unaufgeregter Schlusspunkt gelegt welcher dem ganzen Zennober ein geradezu altmodisches Ende setzt: Eben Übersichtlichkeit durch Endlichkeit!

  3. Morgan sagt:

    Was für ein sinnloser Dreck. Da waren wohl am Ende des Films die Ideen alle. :(

  4. Allan sagt:

    Super Film kein gewöhnlicher Ami-Happyend ;)
    Realitätsnah und spannend.
    Nur den Anfang versteh ich nicht genau, soll es zeigen, dass
    es bei einer Familie davor so geendet ist wie bei der im Film?

  5. Hector9874 sagt:

    Mann o mann was war das denn??!!! Heftig in allen Belangen..!!! Puh brauch erst mal eine Zigarette nach diesem Ende.
    Das war mal der heftigste Film den ich in letzter Zeit gesehen habe!!!

  6. Sylvio sagt:

    Schrecklich! Solche Filme will und werde ich nicht mehr schauen. Dann lieber der achtundneunzigste dumpfe Actionkracher, Horrorfilm oder Screwballkomödie. Oder Dokumentation. So.

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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