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Kaboom: DVD-Kritik

Regie: Gregg Araki
Darsteller: Thomas Dekker, Haley Bennett, Chris Zylka
USA/ Frankreich 2011; Start: 28.10.2011 (DVD)

College – das bedeutet, Freiheit, Sex und tun, was man möchte. Der 18-jährige Smith teilt sich sein Zimmer mit dem schönen, aber ziemlich dämlichen Thor. Mit seiner misanthropen Freundin Stella unterhält er sich über die Dinge, die ihm am wichtigsten sind: Seine sexuellen Phantasien über Thor und seine Bisexualität, die er mit der sexhungrigen London auslebt. Doch das Hippie-Feeling bekommt Risse, als Smith anfängt über Männer in Tiermasken und ungeklärte Morde zu fantasieren … Realität und Fiktion vermischen sich.

KABOOM ist nichts anderes als ein Trashfilm, auch bei längerem Nachdenken entwickelt sich keine weitere Ebene, es bleibt bei der reinen Unterhaltung des Zuschauers – wenn man nicht vorher abschaltet.

Obwohl der Film durchaus gute Momente enthält: Die nie lächelnde, immer nüchterne Stella mit ihren Wahnsinnsoutfits, die ein bisschen an BARBARELLA erinnern. Wie Enid aus GHOST WORLD bringt sie die Dinge auf ihren sarkastischen Punkt: „I met plants with better personalities“. Sie studiert Kunst und ist sich trotz ihrer Jugend bewusst, dass das Studium vor allem ein „Pit Stop“ zwischen Schule und Beruf ist. Die entwaffnende London, die unsensiblen Liebhabern die Kunst des Sex näher bringt: „It’s a vagina, not a a bowl of spaghetti“.

Auch muss man öfter schmunzeln, weil der Film so furchtbar klar mit Geschlechterstereotypen spielt. Etwa wenn Thor und sein maskuliner Freund sich in Unterwäsche zwischen Luftkissen balgen und sich gefühlte 20mal als Schwuchtel bezeichnen. Auch schlecht gemachte Filmzitate bringen zum Lachen: „You are the chosen son“ heißt es über Smith, dessen Vater der Anführer einer Sekte ist. In einer nächtlichen Chatszene wird Smith von seinem unbekannten Gesprächsteilnehmer gesagt: „they’re watching you“ – Matrix lässt grüßen. Statt des kühlgrünen Farbstyles ist Smiths Zimmer in Magic Hour-blau getaucht, sodass seine Visionen und Alpträume in die wirkliche Welt einzutauchen scheinen.

Ziemlich dämlich ist der Plot des Films: Smiths verloren geglaubter Vater will seinen Sohn zurückholen, um mit seiner Sekte den Rest der ungläubigen Menschen mit einer nuklearen Katastrophe zu eliminieren. Nichts Neues ist der Stil des Films: Sehr häufige Frontalaufnahmen der Protagonisten, Blenden oder Schnitte im Format von iMovie-Effekten.

Viel Sex, Klischees und eine seltsame Story – man kann nur hoffen, dass sich die Macher sich selbst nicht so ernst genommen haben.

Die DVD (bei Amazon bestellen):
Die DVD enthält als Extras nur Ausblicke auf andere Filme: NO BODY IS PERFECT, WHATEVER WORKS und BUNNY AND THE BULL und den Trailer zum eigentlichen Film.




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Autor:
Filiz Schulz



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