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John Barry (1933-2011): ein Nachruf

Der britische Filmkomponist und Arrangeur starb am 30. Januar 2011 in Glen Cove, New York.

Mit seinen ungewöhnlichen Instrumentierungen, wie etwa elektronisch verfremdeten Harfen, repräsentiert Barry das „wilde London“ der 1960er Jahre. Verheiratet unter anderem mit Jane Birkin, in Jugendzeiten ein Appartement teilend mit Michael Caine, Gespräche und wilde Autofahrten mit Burton und Taylor, um die Häuser ziehend mit O’Toole: der junge Trompetenspieler, der aus einer professionell musikalischen Familie stammte, ist privat wie auch beruflich der britischen Szene stets treu geblieben.

Als ihm Anfang der 60er dank seiner Agentin Eve Taylor der Einstieg in das amerikanische Filmgeschäft gelang, befand sich seine Rock’n’Roll Band The John Barry Seven gerade inmitten des Trennungsprozesses. Nicht etwa wegen interner Streitigkeiten der UK-Brass-Band, sondern aus dem einfachen Grunde, dass sämtliche Mitglieder durch den großen sich einstellenden Erfolg, etwa als Musiker und Komponisten, keine Zeit mehr hatten für gemeinsame Auftritte. Juristische Streitigkeiten galt es schließlich zu bewältigen mit den Urheberrechten zu mehreren James Bond-Filmen. Barry wird nun die Orchestrierung und Feinarbeit vor allem am Titel-Thema von Bond zugeschrieben, während die erste Niederschrift von Monty Norman stammt.

Die glasklare Leichtigkeit und auch Strenge von Barry ist vielen mit Sicherheit in Erinnerung mit der Titelkomposition zu THE PERSUADERS (DIE ZWEI). Curtis und Moore mit ihren wahnwitzigen Dialogen werden hier ordentlich gegen den Strich gebürstet. Mit viel Glück findet man aber auch noch die Alben „Elizabeth Taylor in London“ (1963) und „Sophia Loren in Rome“ (1969) in gutsortierten Plattenläden. Immer wieder meldete sich Barry auch kritisch zu Wort: Große Verärgerung gab es seinerseits, dass immer mehr Komponisten die entsprechenden Filme „völlig zukleistern“ würden. Mit Auszeichnungen wie 5 Oscars und 4 Grammys war Barry bis zum Schluss innerhalb einer unsicheren Branche finanziell abgesichert.

Filmografie (Auswahl):
Guy Hamilton GOLDFINGER (1964)
Sidney J. Furie THE IPCRESS FILE (1965)
Richard Lester THE KNACK … AND HOW TO GET IT (1965)
Joseph Losey BOOM! (1968)
Anthony Harvey THE LION IN WINTER (1968)
John Schlesinger MIDNIGHT COWBOY (1969)
James Clavell THE LAST VALLEY (1971)
Nicolas Roeg WALKABOUT (1971)
Charles Jarrott THE DOVE (1974)
Blake Edwards THE TAMARIND SEED (1974)
Richard Lester ROBIN AND MARIAN (1976)
Robert Clouse GAME OF DEATH (1978)
Lawrence Kasdan BODY HEAT (1981)
Francis Ford Coppola COTTON CLUB (1984)
Sidney Pollack OUT OF AFRICA (1985)
Kevin Costner DANCES WITH WOLVES (1990)
Richard Attenborough CHAPLIN (1992)
Luis Llosa THE SPECIALIST (1994)

JohnBarry.org.uk

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Autor:
Claudia Siefen



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