best business loans SBA Loans Small Business Loans Short Term Loads Big Lines of Creditbusiness loans Long Term Loans Working Capital Equipment Financing Merchant Cash Advances

Inferno – The Making Of The Expendables: Kritik

Regie: John Herzfeld
Darsteller: Sylvester Stallone, Jason Statham, Dolph Lundgren
USA/2010: Start: 28.1.2011 (als Bonus auf der SE von THE EXPENDABLES)

Ein Kamerateam unter der Regie von 15 MINUTES Regisseur John Herzfeld folgt Actionguru Sylvester Stallone auf Schritt und Tritt bei den Dreharbeiten zu THE EXPENDABLES.

Eines wird schnell klar, wenn man die Doku über den EXPENDABLES-Dreh sieht: Sly ist auch im wahren Leben ein echter Übermensch. Am Set bluten und dann genäht werden? Noch die kleinste Übung, und vor allem ein gutes Omen für den Schauspieler. Hat Sly bei STOP…ODER MEINE MAMA SCHIEßT geblutet? Nein! Schnell war klar, dass seine Actionbombe mit der superduper Besetzung ein Hit wird. Jeder im Team scheint das auch ähnlich gesehen zu haben. Anfänglich schwebt über dem INFERNO noch der Hauch dieser schleimigen Arschkriecherei ach so vieler Making Ofs. Hach, wir haben so viel Spaß am Set, und Kameramann Jeffrey L. Kimball schwelgt in Superlativen, wenn er über Stallone redet – natürlich der beste Regisseur, mit dem er jemals zusammengearbeitet hat.

Inferno

Schnell sieht man dann aber, dass da wirklich etwas dran sein kann, an dieser Produktionsharmonie. Trotzdem, am Filmset macht Sly einfach alles selbst. Der Regie-Rambo spielt, hat währenddessen alle anderen Schauspieler im Blick, variiert nebenbei noch die Kameraeinstellungen, gibt hier und da Anweisungen, choreographiert die Kämpfe und dichtet spontan auch einfach die Dialoge aller Charaktere um. Stallone überfordert? Niemals! Na ja, zumindest seine hübsche Sekretärin wirkt ein wenig außer Puste, wenn sie im Vorfeld des Drehs tausende Seiten an verschiedenen Drehbuchfassungen sortieren muss.

INFERNO ist anders als der Film eine „One Man“-Show. Wir sehen Sly am Set, hängen mit ihm in seinem Büro ab, sind dabei, wenn Szenen geprobt werden, und hören gespannt zu, wenn die ganze Zeit noch Weisheiten aus dem Off über Bilder von Actionszenen oder Familienausflüge mit Frau und Kindern preisgegeben werden. Wirklich unterhaltsam wird der 92-minütige Spaß, wenn man die EXPENDABLES komplett beobachtet. Es ist schon fast unheimlich, wie alle anderen Actionstars Respekt vor dem großen Meister haben, gefügig seinen Anweisungen folgen und dann nach einigen Takes plötzlich eine coole Szene im Kasten ist.

Inferno

Natürlich gibt es auch Interessantes zu entdecken, wie zum Beispiel die Bösewichte unter dem Inselmilitär. Die wurden von der Produktion zunächst wild zusammengecastet. Schade nur, dass die Komparsen alle viel zu lieb für aggressives Militär aussahen. “Attack of the male models“, scherzt Sly. Die Lösung des Problems? Klar, sich einfach mal in Brasilien mit Jason Statham und Co. ein paar Vollkontakt Käfig-Kämpfe reinziehen und die brachialen Kämpfer dann direkt aus dem Ring in die Komparsen-Militärklamotten stecken.

Zurück hinter der Kamera wirbelt Stallone dann wieder wie ein verrückter Theaterregisseur, bewaffnet mit seiner speziellen Vision im Kopf, am Set herum. Immer bleibt aber noch ein wenig Zeit für die eine oder andere Anekdote aus Sly’s Leben. So wie die von dem ersten Rambo-Streifen. Den fand Stallone so scheiße, dass er ihn vom Verleih zurückkaufen wollte, doch er durfte den Kultfilm nur umschneiden, aber nicht vernichten. Also hat der Regisseur einfach alle Dialoge rausgeschmissen. Deshalb redet Rambo fast nie. Und schon ist man wieder ein wenig schlauer.

Bei dem Kampf mit Steve Austin ist es dann soweit. Sly geht zu Boden. Herrlich der besorgte Arzt, der Stallone dann zu erklären versucht, welche Sehnen in seiner Schulter eigentlich gar nicht mehr da sind wo sie hingehören. Scheiß drauf, Sly humpelt zurück hinter und vor die Kamera. Nach dem Dreh geht es dann erstmal erschöpft ins Krankenhaus und auch hier darf ein „One-Liner“ nicht fehlen. „Dad, was passiert mit dir, wenn die dich da rein schieben?“ fragt Slys kleine Tochter, als Papi in den Computertomographen verfrachtet wird. „Die frieren mich ein und dann komme ich zurück, wenn du groß bist und bringe alle deine Freunde um“.

Ja ja, so sind sie, die Actionhelden-Papis.

The Expendables


4 Antworten zu “Inferno – The Making Of The Expendables: Kritik”

  1. Björn Eichstädt sagt:

    Coole Sache. Haben will!

  2. Sylvio sagt:

    Ich finde schon die „Doku“, das Tagebuch, auf der RAMBO-Extended-Cut-BD interessant. Und das ist wahrscheinlich nicht halb so dolle wie das EXPENDABLES-Ding.

  3. Martin Beck sagt:

    Yep, bei mir wird jetzt auch der Geldbeutel geöffnet. Dürfte eine Premiere sein: ein Making Of als finaler Kaufanreiz:-)

  4. Sylvio sagt:

    Prima geschrieben! Jetzt freue ich mich gleich noch mehr auf die BD mit der Doku!

Hinterlasse eine Antwort

Autor:
Markus Breuer



Neueste Kommentare:
"Heul doch. Und: Danke, ist ausgebessert...."
Bei: Noch eine Liste - die besten Filme 2013
""erste Mal in der Filmgeschichte, das ei..."
Bei: Noch eine Liste - die besten Filme 2013
"Der erste war definitiv der coolere… der..."
Bei: The Expendables 3 – der erste Teaser
"Dem kann ich nur eines hinzufügen: Das s..."
Bei: The Expendables 3 – der erste Teaser
"Der erste Teil war jetzt nich so der Ham..."
Bei: The Expendables 3 – der erste Teaser