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In guten Händen: DVD-Kritik

Regie: Tanya Wexler
Darsteller: Maggie Gyllenhaal, Hugh Dancy, Jonathan Pryce, Rupert Everett, Felicity Jones u.a.
UK/2011 – Starttermin: 22.12.2011

Der alteingesessene Arzt Dr. Dalrymple findet Unterstützung für seine Praxis in dem jungen Dr. Mortimer Granville. Dalrymple behandelt ausschließlich „hysterische“ Frauen und erlöst sie von ihren Qualen mit einer ganz speziellen Massage am Unterleib. Als Granville an einem physischen Burnout leidet – seine Hände funktionieren nicht mehr so,
wie sie für seinen Beruf müssen – erfindet er mit Hilfe seines Freundes eine Vorstufe des Vibrators. Und die beiden Töchter seines Chefs verdrehen ihm zusätzlich noch den Kopf.

Anfangs ist es etwas befremdlich, einem Arzt aus dem viktorianischen England (Jonathan Pryce – BRAZIL, FLUCH DER KARIBIK) dabei zuzusehen, wie er eine vermeintliche Patientin nach der anderen mit der Hand befriedigt und sie von ihrer angeblichen Hysterie befreit.

An Klischees wird nicht gespart: Eine ältere Dame braucht geschlagene 60 Minuten um zum Höhepunkt zu kommen, andere fangen an zu singen, zucken, fluchen. Glücklicherweise zeichnet der Film aber viel komplexere Frauenfiguren als das Frauenbild der viktorianischen Gesellschaft.

Auf der einen Seite verliebt sich Mortimer in Emily (Felicity Jones – LIKE CRAZY, THE TEMPEST), die tugendhafte, gelehrige und etwas unmusikalische Tochter seines Chefs. Auf der anderen Seite findet er aber auch ihre Schwester anziehend. Charlotte (Maggie Gyllenhaal – THE DARK KNIGHT, DONNIE DARKO), die ein Armenhaus leitet und sich so gar nicht verhält, wie es von den Frauen erwartet wird. Sie trägt sportlichere Kleidung, mit der sie Fahrrad fahren kann, setzt sich bedingungslos für Benachteiligte ein und erkennt den Missstand der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts.

Und wahrer Höhepunkt des Films ist Maggie Gyllenhall, die Charlotte so unglaublich überzeugend darstellt, dass man meint, diese könne mit ihren „sozialistischen“ Ansichten wirklich die Welt ein kleines Stückchen besser machen.

Jedes Mal, wenn sie auftritt, fegt sie durch die Szene, mit ihrem Elan mitreißend; ein unglaublich warmes, offenes Lächeln auf den Lippen. Und natürlich immer mit einem spitzen Kommentar für die Herren, die es wagen, sich herablassend zu äußern.

Hinzu kommt der unschlagbare Humor des Films, z. B. die exzentrische Nebenrolle von Rupert Everett (SHREK 2, DIE HOCHZEIT MEINES BESTEN FREUNDES), der den Technikvernarrten (und leicht homosexuellen) Edmund spielt, mit dem Mortimer den Vibrator entwickelt.

Oder das wiederkehrende Auftauchen von Enten: „Oh look – ducks“.




Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=4FWReqkTWfA
Wertung: 4/5

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Autor:
Filiz Schulz



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