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Ich bin Nummer Vier: Kritik

Regie: D. J. Caruso
Darsteller: Alex Pettyfer, Timothy Olyphant, Dianna Agron
USA/2011; Start: 17.3.2011

Nummer vier (Alex Pettyfer) ist ein menschengleicher Außerirdischer, der mit seinem Beschützer Henri (Timothy Olyphant) unter der Identität John Smith in einer Kleinstadt in Ohio untertaucht. An der örtlichen Highschool verliebt sich der Junge in die sensible Sarah (Dianna Agron) und träumt von einem normalen Leben, während die Mogadorians, kaltblütige Aliens, nach seinen drei Vorgängern jetzt ihn umbringen wollen. Gut, dass John gerade Superkräfte entwickelt.

Nein, langweilig wird einem nicht in dem zielgruppengerechten Teenie-SF-Action-Fantasy-Romantik-Mix, bei dem der Spezialist für gelackte Mainstream-Thriller mit Jugendlichen, D.J. Caruso (DISTURBIA, EAGLE EYE), ein groß angelegtes Franchise in geölte Bildchen kleidet und anschließend durch die Playstation-Mangel dreht. Dafür sorgt das gefällige, flashig-flotte Abenteuer mit Anleihen bei JUMPERS, KYLE XY und HEROES regelmäßig für Heiterkeit. Wenn auch nicht immer absichtlich.

Der unterhaltsame Unfug basiert auf dem in Amerika erfolgreichen, gleichnamigen Jugendbuch von Pittacus Lore (Pseudonym der Autoren James Frey und Jobie Hughes), dessen umfangreiche Mythologie der Protagonist im Voice Over auf wenige Ereignisse eindampft, die dann bestenfalls noch als Backstory eines Videogames taugen. Das entläd sich erst im Finale als sinnfreie, aber actionsatte Superhelden-Effektschlacht. Davor wohnt man einer hübschen Teen-Operette der Youtube-Ära bei.

Denn über weite Strecken entfaltet sich eine etwas lahme Highschool-Romanze mit Alien, bei der sich zwei Außenseiter finden. Da kämpft die Hauptfigur gegen den eigenen Ziehvater und den fiesen Ex seiner Flamme, stets sehnsuchtsvoll Heimat, Normalität und Liebe ersehnend. Trotz zahlloser Stereotypen inszeniert Caruso das sympathisch und entlockt seinen Unterwäsche-Modeltypen mit ihrem Zahnpastalächeln durchaus Charme und echte Gefühle. Die Chemie stimmt nämlich. Auch wenn alles mit Softrock-Soße zugekleistert wird.

Dafür dürfen die finsteren Designer-Aliens hemmungslos chargieren und sich wie die Bountyhunter aus CRITTERS aufführen, was zusammen mit einer ganzen Reihe anderer Ideen für einen grotesken Spaß sorgt, der kaum sonderlich ernstzunehmen ist. Es ist der Reiz der Oberfläche (Produzent: Michael Bay), verbunden mit Abziehbildern, die doch eine gewisse Tiefe entwickeln und so dieser humorvollen Wundertüte einen netten Drive verpassen.



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2 Antworten zu “Ich bin Nummer Vier: Kritik”

  1. Samantha sagt:

    Ich habe mir als erstes den Film angesehen und danch das Buch gelesen und ich muss sagen ich fand es klasse. Ein sehr offenes Ende und sehr Actionreich, doch mir hat das emotionale gefehlt und auch das tiefgründige, dass im Buch eine sehr große Rolle spielt.

  2. Bartel sagt:

    Im Vorfeld hatte ich mir ja vorgestellt das das ganze eine Art Sozialdlrama wäre welches komplett auf dem Arbeitsamt abspielt….Karte ziehen…
    „Und? Was bist du?“
    „Ich bin Nummer 4.“
    „Nummer 5 lebt! Deswegen musst du wohl noch ein wenig warten..apropos wenig….kannst du mir mal deine strahlende Armleuchte in meinen Geldbeutel halten damit ich erkennen kann ob noch ein wenig Klimper da ist um nachher ne Runde 6 Ämter-Tropfen springen zu lassen?“

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Autor:
Thorsten Krüger



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