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Hybrid: Kritik (Gérardmer)

Regie: Eric Valette
Darsteller: Stars: Shannon Beckner, Oded Fehr, Ryan Kennedy
USA/D, 2010

Wann eigentlich kommt der Zeitpunkt, an dem an Filmschulen wirklich gelehrt wird, dass man nur mit einigermaßen interessanten Figuren Spannung zu erzeugen vermag? Die schalen Abziehbilder menschlicher Existenz, die sich in der städtischen Autowerkstatt versammeln, die der Schauplatz für die Ereignisse in HYBRID ist, eignen sich jedenfalls nicht dazu. Es gibt genau eine Figur, der man ein bisschen Sympathie, und eine, der man dezidiert Antipathie entgegenbringt – aber beide sind gleichwohl immer noch so flach, dass man das kaum als emotionale Verbindung benennen will; es ist wohl eher eine im Stammhirn anzusiedelnde Reaktion auf dumpfeste Dialogreize.

Wobei man „Dialog“ hier nicht als etwas missverstehen sollte, in dem zwei Menschen miteinander sprechen und vielleicht auf das von der anderen Gesagte etwas zu erwidern hätten; in HYBRID ist fast immer ziellose Konfrontation in den Gesprächen angelegt, so es nicht um Anweisungen, ausbuchstabierte Exposition oder die Verlautbarung des eh‘ Offensichtlichen geht.

Eine Handvoll Ausnahmen von dieser Regel gibt es, und sie beschreiben die Momente, in denen der Film vergißt, dass er eigentlich ein irgendwie ernstzunehmender Film über ein besessenes, vielleicht auch außerirdisches oder sonstwie fremdartiges, jedenfalls: menschenfressendes Auto ist. Ja, die Grundidee kennt man natürlich womöglich aus CHRISTINE. Oder eben auch nicht: Aber die Grundidee dahinter könnte eigentlich so überzogen-verrückt sein, dass dies den Film retten würde. Wäre HYBRID nur ganz bei sich, bereitwillig Trash, in dem Sätze so jenseits von Logik und Verstand fallen, dass sie das Ganze schon wieder unterhaltsam machen.

Denn der mühsame Aufhänger, der löchrige Plot und die stereotypen Figuren (meine Güte, Oded Fehrs Rolle ist ja noch eindimensionaler als sein Auftritt bei RESIDENT EVIL!) sind es natürlich nicht, die aus diesem Streifen interessante Abendunterhaltung zu machen vermöchten, auch der Hinweis auf die geradezu aristotelische Einheit des Erzählten (Raum, Zeit, etc.) hilft da nicht – es könnte eigentlich nur die Hingabe ans Schrottige – in Blech wie in Zelluloid – hier zu Größe verhelfen. Indem er aber nicht sein will, was er ist, läßt sich HYBRID nur selten ertragen.





Mit bestem Dank an Butt-Kicking Babes

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Autor:
Rochus Wolff



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