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How to fix horror: Jason Zinoman über moderne Horrorfilme

Nimmt man sich die Zeit sich mit dem weiten Feld Horrorfilm auseinanderzusetzen, so stellt man immer wieder mit einer gewissen Überraschung fest, wie facettenreich dieses Genre im Grunde ist. Noch erstaunlicher ist aber die eigentliche Entwicklung, die Horrorfilme seit den späten 1960ern durchlaufen haben.

Das Bedürfnis des Zuschauers nach Angst, Grusel und purem Terror in der Sicherheit seines Kinosessels oder der heimischen Couch ist ungebrochen, aber der Ruf der Produktionen hat in den letzten Jahren stark gelitten. Angefacht durch Diskussionen in den Medien, die sich nur auf Torture-Werke wie HOSTEL oder die SAW-Reihe eingeschossen haben und fragen, ob man wirklich Filme dieses Kalibers drehen muss, ist es zuweilen fast schon in Vergessenheit geraten, das Werke wie DER EXORZIST, ALIEN oder auch WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN den Grundstein für die Freude am Schrecken gelegt haben. Jedoch haben sich mit den Jahren auch die Sehgewohnheiten des Publikums geändert, das auf der einen Seite immer öfter „Mehr!“ ruft, sich dann aber nur ungern in die Ecke der vermeintlichen Perversen drängen lassen möchte, da man sich an Leid und menschlichen Abgründen labe, auf der anderen Seite sind es aber auch die Studios, die mit Blick auf das schnelle Geld eben jene „niederen“ Instinkte und Wünsche mit eben diesen Filmen in Form von billigen Produktionen, Remakes, Reboots, Pre- und Sequels und vielen anderen unkreativen Lösungen bedienen. Das Ende vom Lied: Die wirklich guten Horrorfilme, die sich selbst als Kunstform Film zu inszenieren wissen (ohne dabei zu übertreiben und darüber hinaus eine gewisse kritische Öffentlichkeit erreichen), sind in der jüngeren Vergangenheit weitestgehend ausgeblieben.

Jason Zinoman, der unter anderem für die New York Times als Filmkritiker schreibt und jüngst sein Buch „Shock Value: How a few Eccentric Outsiders Gave Us Nightmares, Conquered Hollywood and Invented Modern Horror“ auf den Markt gebracht hat, hat auf slate.com einen äußerst lesenswerten vierteiligen Artikel über die Probleme und Chancen des modernen Horrorfilms geschrieben, der sich genau mit diesen Problemen beschäftigt und liefert auch gleich einige Lösungsansätze mit. Wer heute also noch nichts vor hatte, der hat soeben seine Tageslektüre gefunden.

How to fix horror, Part I: Stop Trying To Be So Respectable
How to fix horror, Part II: Kill the Back Story
How to fix horror, Part III: Embrace the Remake
How to fix horror, Part IV: Gore Is Good

via

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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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