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Hatchet 2: BD-/DVD-Kritik

Regie: Adam Green
Darsteller: Kane Hodder, Tom Holland, Tony Todd
USA/2010; Start: 1.2.2011 (USA)

Nach dem Sumpf ist vor dem Sumpf: Victor Crowley ist immer noch am Leben, was eine Truppe braunzahniger Rednecks zusammen mit Reverend Zombie (Tony Todd) dringend ändern möchte.

Regisseur Adam Green genießt ja in Filmbörsen- und Fantasy Filmfest-Kreisen einen unerschütterlichen Ruf als stark blutender Überfan, was aber nichts daran rüttelt, dass diesem Image nun endlich mal ein richtig guter Film folgen sollte. HATCHET war FREITAG DER 13. für Arme, FROZEN fror im letzten Drittel zur dummen Farce und HATCHET 2 nun…wird seinen Platz unter den ganz, ganz großen Klassikern der Slashergeschichte einnehmen.

Nein, die letzten Worte sind natürlich Mumpitz, denn HATCHET 2 macht genau das, was Adam Green immer macht: Ein paar Genre-Eckpunkte markieren, großzügige Blutbeutel verteilen und dann dumme Charaktere dumme Sachen machen lassen. Es ist ja gar nicht so, dass der Regisseur völlig unbegabt wäre, doch diese nerdige Fanboy-Attitüde stellt ihm auch hier wieder ein saftiges Bein. Adam Green braucht dringend mal eine Vision jenseits der größten Kettensäge der Filmgeschichte, ansonsten kann er bald Olaf Ittenbach zum hochgepimpten Bruderkuss heranziehen.

HATCHET 2 erzählt praktisch die gleiche Geschichte wie HATCHET 1, es gibt erneut vollkommen debilen Humor und der Mythos Victor Crowley wird nicht einen Schritt ausgebaut. Das größte Manko des Films aber ist seine einstündige Wartezeit auf die große Schlachtplatte, was bei dieser niedrigen Messlatte eigentlich unverzeihlich ist. Wollte Green etwa doch etwas mehr als fröhliches Splattern in den Wäldern um New Orelans? Zu seinem eigenen Besten sollte die Antwort hierauf auf jeden Fall „NEIN!“ lauten.

Würde HATCHET 2 nur aus der letzten halben Stunde bestehen, dann könnte man sich gerne auf eine spaßige Goresause mit einigen echt haarigen Blutspritzereien verständigen. Diese Mega-Kettensäge schaut ja schon schick aus, und auch sonst dient alles zwischen Hackebeil und Därmen für die Zurschaustellung einfallsreicher Kills. Nur in Sachen Blut kommt HATCHET 2 auf jeden Fall aus dem Quark, doch wenn ansonsten totale Wüste angesagt ist, ist jenseits der nächsten Filmbörse einfach Schluß mit der Begeisterung.

Vielleicht mal Eli Roth anrufen? Ach nein, dann doch lieber Tom Holland. Der hat seit einigen Jahren nämlich so viel Zeit, dass er hier mitspielt und dabei doch mal in einer ganz anderen Liga war: Auf sein Konto gehen unter anderem CHUCKY und FRIGHT NIGHT.

Die DVD & Blu-Ray (USA):
Die US-Veröffentlichung von HATCHET 2 bietet den ungeschnittenen Director’s Cut, was hierzulande wohl nur über unsere österreichischen Freunde machbar sein wird. Als Extras gibt es Trailer, ein Making Of und zwei Audiokommentare. Ach ja, und die schwarzen Kontraste gehen einen Tick ins milchige – obwohl, nein: das war schon wieder Mumpitz.




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Autor:
Martin Beck
Good morning, my little chicks and cocks!



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