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Glücksformeln: DVD-Kritik

Regie: Larissa Trüby
Deutschland 2010
DVD: 21.10.2011

Was ist Glück? Diese Frage ist so alt wie die Menschheit selbst. Manche Menschen sind glücklicher als andere, obwohl sie weniger haben. Andere haben alles, sind aber unglücklich. In GLÜCKSFORMELN geht Regisseurin Larissa Trüby dem Glück auf die Spur, befragt Experten, spricht mit ganz normalen Menschen aller Altersgruppen und überlegt, ob man Glücklichsein vielleicht nicht sogar lernen kann.

Luis ist elf und findet sein Glück beim Spielen im Wald. Janina, 19, spricht nach ihrem Abitur über die Ängste ihrer Generation. Musik, das ist der Schlüssel zum Glück für den 34-jährigen Philipp, während die Paare Wiebke und Marc, beide in den Vierzigern, und Martin und Margerete, beide 71, über die Bedeutung des Glücks für ihre Partnerschaften philosophieren. Selbst der ehemalige Fabrikarbeiter Leo, 90, hat selbst in schweren Krisenzeiten seine Freude am Leben nicht verloren, da er sich sein Glücklichsein erhalten konnte.

Die Schicksale, die Larissa Trüby beleuchtet, sind allesamt unterschiedlich, werden aber durch den Faktor Glück zusammengeführt. Für jeden der portraitierten Menschen ist Glück etwas ganz Eigenes, ohne sich all zu tief in Kitsch zu verlieren. Um jedoch eine handfeste Grundlage zu legen, sprach Trüby auch mit führenden Wissenschaftlern aus der Glücksforschung, um einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu erhalten. So kommen Ernst-Fritz Schubert, der seit 2007 in Heidelberg das Fach „Glück“ lehrt ebenso zu Wort wie Malerin Oda Jaune, die Witwe des Künstlers Jörg Immendorff, der trotz seiner schweren Krankheit seine Fröhlichkeit bewahrte.

„Es gibt nicht den einen Schlüssel zum Glück. Es ist eher ein Rezept mit mehreren verschiedenen Zutaten.“
– Glücksforscher Ed Diener, bekannt als „Dr. Happiness“

Das mag richtig sein, allerdings fehlen in diesem Kaleidoskop jene Schicksale, für die Glück kein Luxus ist, die in den erbärmlichsten Verhältnissen leben und vielleicht „nur“ in Familie oder Religion ihre Zuflucht finden.

Es ist der westliche Mittelstand, der hier gezeigt wird. Menschen, die grundlegende Sorgen hinter sich lassen konnten, da ihnen Wohlstand und gesellschaftliche Absicherungen erlauben sich aufs Glücklichsein konzentrieren zu können.

Hobbies wurden zum Beruf. Hindernisse mit an Beharrlichkeit nicht zu überbietenden Optimismus überwunden. Überhaupt ist, wie es scheint und auch von den Experten belegt wird, Optimismus eine wertvolle Zutat, um Glück zu finden. Alles andere ist persönliche Einstellungssache.

Wirkliche Antworten liefert GLÜCKSFORMELN aber nicht. Wie gesagt, Glück ist etwas ganz Eigenes, dass sich nicht verallgemeinernd greifen lässt. Und so bleibt die Dokumentation bei all dem Piano- und Gitarrensound zu vorbeiziehenden Wolken am blauen Himmel mit seinen Einzelschicksalen harmloses Wellness-Kino.

Die DVD: (bei Amazon bestellen)
Trailer




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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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