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Gantz – Spiel um dein Leben: DVD-Kritik

Regie: Shinsuke Sato
Darsteller: Ninomiya Kazunari, Kenichi Matsuyama u.a.
Japan/2011
Erscheinungstermin 2-Disc Special Edition DVD und BD: 22.09.2011

Nach Jahren treffen sich die alten Schulfreunde Kei und Kato in einer Tokioter U-Bahn-Station wieder und werden von einem heranrasenden Express-Zug erfasst. Doch sie sind nicht tot, sondern finden sich in einem rätselhaften Appartement wieder. Darin: andere Verunglückte, deren Leben noch nicht zu Ende ist, und eine mysteriöse, sphärische Kugel namens GANTZ, die sie in ein mörderisches Spiel zieht.

„Ich bin mir sicher, dass alle Menschen einen bestimmten Platz im Leben haben. Jeder von uns ist einzigartig und etwas ganz Besonderes.“ – Mit diesen zögerlich vorgetragenen Worten bereitet sich Kei auf ein Vorstellungsgespräch vor, als er auf Kato (Kenichi Matsuyama) trifft. Und sie könnten unterschiedlicher nicht sein. War Kei (Ninomiya Kazunari) in der Vergangenheit noch Katos Beschützer, scheinen sich die Vorzeichen vollends gedreht zu haben. Kato ist zum toughen Typen geworden, Kei zum farblosen Langweiler, der weder von seinen Klassenkameraden, noch seinen Eltern richtig wahrgenommen wird. Nicht die idealen Voraussetzungen, um in GANTZ‘ Auftrag außerirdische Invasoren zu jagen und zu eliminieren.

Es entwickelt sich eine für die Protagonisten verwirrende Suche nach dem, was sie Leben nennen. Danach, was ihr Mission ist, und dem, was GANTZ überhaupt von ihnen will. Denn je länger das Spiel läuft, Aliens getötet werden und Mitspieler sterben, umso realer wird das, was sie anfangs noch für Illusion hielten. Überleben wird zum Ziel, um zwischen den Aufträgen wieder ins normale Dasein zurückkehren zu dürfen und Antworten auf so viele Fragen zu finden.

Und je länger das „Spiel“ auch läuft, umso deutlicher wird auch, dass sich Kei und Kato im Grunde überhaupt nicht geändert haben. Der tough wirkende Kato ist immer noch feinfühlig, hinterfragend, während Kei, ausgestattet mit Waffen und kräfteverstärkendem Anzug, mehr und mehr zum Draufgänger wird, der er einmal war. Die Machtverhältnisse und Gruppendynamik kippen von Runde zu Runde und auch Keis Übermut nimmt immer obskurere Formen an. Erst als Kato in seinen Armen stirbt begreift er, welche Verantwortung er nicht nur für sich, sondern auch für die anderen trägt.

Regisseur Shinsuke Sato spielt in der beeindruckend stimmig inszenierten Realverfilmung des Kult-Mangas GANTZ nicht nur mit den Erwartungen der Zuschauer. Die harten Typen zerbrechen am Druck, die Unscheinbaren werden zu Helden und die sonderbaren Aliens wollen eigentlich nur zwischen den Menschen leben. Das Licht der Neonlampen, die Häuserschluchten Tokios, die Dunkelheit der Nacht, die den Spielern erst ihre Jagd ermöglicht, bis hin zum Blaufilter, der über fast allen Bildern liegt, verleiht dem Film eine Kühle, die erst gegen Ende durch die Hoffnung spendenden Worte Keis aufgebrochen wird.

Mit dem Wissen, dass er Kato ins Leben zurückholen kann, wenn er genügend Punkte in GANTZ‘ Spiel gesammelt hat, ist aus dem zögerlich-schüchternen Kei ein umsichtiger Anführer geworden:

„Ich bin mir sicher, dass alle Menschen einen bestimmten Platz im Leben haben. Jeder von uns ist einzigartig und etwas ganz Besonderes. Es gibt einen Ort, an dem wir unsere Fähigkeiten vervollkommnen können. Und wer begabt und talentiert ist, der hat auch die Pflicht sich anzustrengen. Jeder sollte es voll ausschöpfen, das Potential das er hat.“

– Für Kei ist das die Welt von GANTZ.

Die DVD und Blu-Ray (bei Amazon bestellen)
Das Bonusmaterial befindet sich auf einem separaten Silberling und hält neben dem Trailer nicht nur ein äußerst umfassend ausfallendes Making-Of bereit, sondern auch eine ganze Handvoll offizieller Interviews mit den Hauptdarstellern und Regisseur Sato, die über ihre Erfahrungen vom Dreh wie auch ihrer Interpretation des Stoffes und der Comic-Vorlage sprechen.




2 Antworten zu “Gantz – Spiel um dein Leben: DVD-Kritik”

  1. Sylvio sagt:

    HALB UND HALB würde ich mal sagen. Da ich die Vorlagen nicht kenne, erschloß sich mir der Sinn des ganzen Unternehmens nur bedingt. Langweilig war’s zumindest nicht, und die englische Synchro auf meiner Kopie war zum Brüllen beschissen aber eben deswegen auch irgendwie unterhaltsam. Teil 2? Gucke ich. Auch.

  2. Bartel sagt:

    Also wie jetzt? GANTZ oder GAR NICHT?

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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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