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Fright Night: Kritik

Regie: Craig Gillespie
Darsteller: Colin Farrell, Anton Yelchin, Toni Collette, Imogen Poots, Christopher Mintz-Plasse, David Tennant
USA/2011
Kinostart Deutschland: 06.10.2011

Charley kann sich eigentlich nicht beschweren. Sein letztes High-School-Jahr läuft gut, er ist endlich beliebt und das heißeste Mädchen der Schule ist seine Freundin. Als ein neuer Nachbar nebenan einzieht, beginnt seine heile Welt allerdings zu bröckeln. Es fällt aber auch schwer ihm zu glauben, dass der gutaussehende Jerry ein mordlüsterner Vampir ist, der sich ein neues Jagdrevier gesucht hat … zumindest anfangs.

1985 gedreht, spielte DIE RABENSCHWARZE NACHT gekonnt mit dem „mein Nachbar ist mir nicht geheuer“-Gefühl, das Alfred Hitchcock mit DAS FENSTER ZUM HOF perfektionierte. Tom Hollands Inszenierung erweiterte das Ganze um die Komponente Horror und brachte Vampire ins Spiel, so dass FRIGHT NIGHT zum Klassiker avancierte. Nun, ein Vierteljahrhundert später, durfte Craig Gillespie (LARS UND DIE FRAUEN) dem Remake im Auftrag von Disney (!) Leben einhauchen.

Klugerweise versucht man gar nicht erst mit dem Original zu konkurrieren. Die Rahmenhandlung wurde beibehalten, jedoch um einige knackige Zutaten und ansehnliche Effekte erweitert und ins Jetzt geholt. Im Vorfeld gab es aber gerade auf Grund des Auftraggebers Disney die Befürchtung, dass man FRIGHT NIGHT zu einer weichgespülten Neuauflage verkommen lassen würde, die sich in eine Ecke mit TWILIGHT stellen ließe. Nachdem die ersten roten Fontänen über die Leinwand gespritzt sind merkt man sehr schnell, dass man es eher mit TRUE BLOOD zu tun hat. Blut, Suspense und Sex-Appeal liegen in der Luft, was man hauptsächlich Colin Farrell (BRÜGGE SEHEN … UND STERBEN, MIAMI VICE) verdankt.

Einem Raubtier gleich lauert er seinen Opfern auf, umgarnt sie mit seinem Charme und schlägt dann eiskalt zu, um sich genüsslich ihr Blut schmecken zu lassen. Dem gegenüber bleiben sowohl Anton Yelchin (STAR TREK, TERMINATOR: SALVATION) als Charlie, Imogen Poots (28 WEEKS LATER, V WIE VENDETTA) als seine Freundin und Toni Collette (LITTLE MISS SUNSHINE, THE SIXTH SENSE) als Mutter bis auf wenige Szenen nahezu leichenblass und müssen sich von den Nebenfiguren den Rang ablaufen lassen. Die wirklichen schauspielerischen Highlights sind neben Farrell schließlich „McLovin“ Cristopher Mintz-Plasse (SUPERBAD) und insbesondere David Tennant (DOCTOR WHO), der als überdrehter Zauberkünstler und vermeintlicher Vampirexperte seiner eigenen Vegas-Show frönt und purer Rock ’n‘ Roll ist.

Doch zwischen Splatter-Effekten und gut gesetzten Schmunzlern gelingt es FRIGHT NIGHT aber auch eine Grundspannung aufzubauen, die einem Horrorfilm gerecht wird und man einer Disney-Produktion in dieser Form kaum zugetraut hätte. Vor allem das Spiel mit dem gängigen Wissen über Vampire sorgt immer wieder für Überraschungen und großartige Szenen. So jucken Jerry Knoblauch und Kreuze überhaupt nicht und auch den Umstand, dass er Häuser nur dann betreten kann, wenn er herein gebeten wird, weiß er in der wohl besten Szene des Films bombastisch zu umgehen, indem er seelenruhig Charleys vier Wände in Grund und Asche legt (Charley: „I thought you needed an invitation!“ – Jerry Dandrige: Don’t need an invitation if there’s no house.“).

FRIGHT NIGHT erfindet das Rad des Vampirfilms sicher nicht neu, dreht es aber ein gutes Stück weiter. Allein Farrell zu sehen ist eine Freude, auch wenn das Finale die gekonnt inszenierte Story davor durch das erhöhte Tempo überdreht.




3 Antworten zu “Fright Night: Kritik”

  1. Sylvio sagt:

    Ist das der mit den grünen Tomaten?
    Da heulte ich auch. Glaube ich.
    Yay.

  2. Bartel sagt:

    Komn Sylvio…gehen wir lieber Melancholia gucken….der wird dir bestimmt gefallen…ich lad dich auch ein…heul, heul, heul… ;)

  3. Sylvio sagt:

    Den will ich sehen. Doch, doch, doch. Bin ein großer Freund des Originals aber auch einer von Sonny Crockett. Doch, doch, doch …

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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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