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First Descent – The History of the Snowboarding Revolution: Blu-Ray-Kritik

Regie: Kemp Curly, Kevin Harrison
Darsteller: Shawn Farmer, Terje Haakonsen, Nick Perata, Travis Rice, Hannah Teter, Shaun White
USA/2005, Veröffentlichung BD: 06.10.2011

Vor knapp 50 Jahren erfanden gelangweilte Surfer das Boarden auf Schnee als Zeitvertreib für die Wintermonate. 30 Jahre später, in den 1980ern, begann das Snowboarding seinen Siegeszug um die Welt. FIRST DESCENT ist eine Zeitreise von den Anfängen der Sportart bis hin zu seinem Sprung zum Massenphänomen und begleitet fünf Legenden von damals und Stars von heute auf ihrer Tour nach Alaska.

Der Begriff „FIRST DESCENT“ bezeichnet die Erstabfahrt eines bis dato unberührten Gipfels. Er steht für etwas Neues, Wildes, das noch niemand zuvor gemacht hat und Ordnungen komplett auf den Kopf stellen kann. Ganz ähnlich dem, was das Snowboarden mit der Wintersportwelt veranstaltet hat.

Ich selbst bin kein Snowboarder und unglaublich weit davon entfernt einer zu sein, bin aber seit jeher von den Athleten fasziniert, wie sie Pisten hinunterjagen und waghalsige Sprünge hinlegen. Umso weiter klappt die Kinnlade herunter, wenn man Shaun White, Hannah Teter, Terje Haakonsen und Co. in FIRST DESCENT auf ihren Boards die Gesetze der Physik außer Kraft setzen sieht.

FIRST DESCENT beschränkt sich aber nicht darauf die fünf weltbesten Boarder ihrer Zeit bei ihren Rides zu zeigen. Man verwebt vielmehr zwei Handlungsstränge zu einer beeindruckenden Lehrstunde über die lässigste Art einen Hügel hinabzufahren. Auf der einen Seite begleitet man die 2005 noch blutjungen White und Teter (beide nach Olympiasiegen und X-Games-Erfolgen schon damals Superstars), wie sie mit den alten Hasen Haakonsen, Nick Perata und „First Outlaw Rider“ Shawn Farmer den Weg nach Alaska antreten, um einen noch unbefahrenen Gletscher zu entjungfern. Auf der anderen Seite blickt man dekadenhaft auf die interessante Geschichte des Snowboardens zurück.

Beginnend in den 1960ern, findet man Archivbilder, die die ersten unbeholfenen Versuche einer noch namenlosen Sportart zeigen. Dass daraus später eine regelrechte Revolution wird, die während der 1980er aus den konservativen Skigebieten verbannt und in den 90ern dann zum Heilsbringer der in Langeweile versinkenden Areale wird, konnte damals niemand wissen. „Neonfarbene Störenfriede“, die an den Liften kritisch beäugt wurden und heute nicht mehr von den Pisten wegzudenken seien, heißt es auf der Rückseite der Hülle.

Und für wahr: eine Winterwelt ohne Snowboarder ist kaum noch vorstellbar. Ebenso wenig wie die kompletten Industriezweige, die sich seitdem um eine auf Lifestyle und Freiheit basierende Szene gebildet haben.

So kommen die alten Haudegen Haakonsen und Farmer zu Wort, wie sie mit Leidenschaft begannen und aus der Not heraus anfingen ihre eigenen Bretter zu bauen, um die Abfahrten zu rocken. Schließlich gab es noch keinen Milliarden verdienenden Firmen, die Weltklasseboards bauten. Aber auch, um zu sagen, wie sehr sich der Sport von damals mit dem Eventzirkus von heute unterscheidet. FIRST DESCENT bleibt kritisch, wenn man zu hoch zu fliegen glaubt, und hebt ab, wenn man denkt, man habe alles gesehen.

Das Spiel aus atemberaubenden Bildern und legendärem Sound wird durch den Einsatz modernster Luftaufnahme-Techniken noch beeindruckender, wenn man HD 3D TV und Co. sein Eigen nennen kann, um den vollen Umfang der hochwertig inszenierten Scheibe genießen zu können.

Die Blu-Ray: (bei Amazon bestellen)
Das grelle, aber absolut passend animierte Menü für Kapitel- und Szenenauswahl hält neben dem Kinotrailer ein cleveres Making Of, „Extended Snowboarding Action“, Promo Reel und Deleted Scenes parat, die allesamt noch mehr Lust machen die Sachen zu packen und den nächsten Gipfel runterzubrettern – oder wenigstens jemandem, der es kann, dabei zuzusehen.




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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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