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Firestorm – BD-Kritik

Firestorm_Final Poster-thumb-300xauto-44177R: Alan Yuen
D: Andy Lau, Gordon Lam, Keung Ho-Man, Ray Lui
HK,C/2013

Die Polizeieinheit um Inspector Lui (Andy Lau) bekommt es mit der Gangsterbande um Cao Nan (Hu Jun) zu tun. (Eine Straße in) Central wird BRENNEN!

Fast scheint es so, als würde sich Hongkong auf seine einstigen Stärken berufen. 2013 brachte uns RIGOR MORTIS, eine Neuauflage der hüpfenden Vampire, THE WHITE STORM, eine Neuauflage heroischer Bloodshed-Epen, und eben FIRESTORM, eine Neuauflage brutaler Beton-Kugelhagel. Eigentlich ist das eine höchst erfreuliche Entwicklung, wenn da nur nicht die lausige Qualität der Filme wäre. Hüpfende Vampire ohne durchdrehenden Klamauk, Heroic Bloodshed von klobiger Blödheit und Beton-Kugelhagel mit grausigen CGI-Pengs. Hongkong kann offenbar nur noch Hochzüchten, aber nicht mehr mit Bodenhaftung durch Wände rammeln.

Im Grunde genommen möchte FIRESTORM so etwas ähnliches wie ein dicker Ringo-Lam-Film sein, was aber durch ein völlig verplantes, regelrecht dummes Drehbuch, grausig gezeichnete Figuren und ein absolutes Nullverständnis für Action zunichte gemacht wird. So eine Geschichte braucht unbedingt eine starke Kontrolle und eben keine behinderten Mädchen (ein wirklich ganz mieser Kniff, brrr), unterirdische Dialoge und haltlos überinszenierte Zerstörung, leider vorzugsweise mit Computereinsatz. Rauch über Central muss auf jeden Fall realistisch aussehen, ansonsten geht die ganze Härte, die an sich schon anwesend ist, geradewegs über den Comic-Jordan.

firestorm210 Produzenten hat FIRESTORM, einen Regisseur, Alan Yuen, der „hibbelige Überinszenierung“ auf seine Stirn tätowiert hat, einen ultradämlichen Cameo-Auftritt von Michael Wong und einen Hauptdarsteller namens Andy Lau, der wie üblich nur Andy Lau spielt und selbst nach mehreren tragischen Verletzungen noch mit perfekt sitzender Frisur und Maschinengewehr um die Ecke kommt. Was alles gar nicht sooo schlimm wäre, wenn denn der Film nicht tatsächlich einen auf Retro und hohe Dramatik machen würde. Gordon Lam mimt einen der eindimensionalsten Undercover-Cops der Filmgeschichte, seine unterbelichtete Freundin (Yao Chen) ist ständig am Jammern und der Gangsterboss strahlt eine selbstsichere Gemütlichkeit aus, als käme er gerade aus der Sauna.

Am Anfang, bei einem Überfall auf einen Geldtransporter, kracht es ja noch ganz gut, aber praktisch alles danach, leider auch inklusive des Finales in Central, erzeugt Ablehnung. FIRESTORM sieht aus wie CITY ON FIRE in den Klauen von Benny Chan, und wenn dann am Ende tatsächlich noch ein eierloser Mainland-Schlenker kommt, rösten die grundsätzlich hohen Hoffnungen endgültig in armseligen CGI-Feuern. Der Film ist einfach völlig kalt, viel zu blöd und auf eine ganz unangenehme Weise durchzogen von einem geleckten Hochglanzstil. Eine beifallheischende Abrissbirne, hochgezüchtetes Fast Food und im Großen und Ganzen leider überhaupt nicht gut. Es bleibt nach wie vor ein Rätsel, warum sich Hongkong beharrlich weigert, einfach mal wieder richtige Löcher in richtige Wände zu schießen.

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2 Antworten zu “Firestorm – BD-Kritik”

  1. Martin Beck sagt:

    Den habe ich gesehen, sogar schon vor FIRESTORM. Das ist für mich leider eine Liga – unbeholfenes bis grobschlächtiges Bummbumm-Kino.

  2. Chinamann sagt:

    Haste den WHITE STORM jetzt eigentlich mal gesehen? Der spielt noch mal in ’ner anderen Liga als das Feuer-Pendant.

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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