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Fast & Furious Five: Kritik

Fast & Furious FiveRegie: Justin Lin
Darsteller: Vin Diesel, Paul Walker, Dwayne Johnson
USA/2011; Start: 28.4.2011

Vin Diesel & Co. sitzen mal wieder in hochgezüchteten Superautos und trotzen dabei sowohl physikalischen Gesetzen als auch Bundespolizist Dwayne Johnson. Das Ziel diesmal: Der Klau eines mit Drogengeldern gefüllten Tresors aus einer Polizeistation in Rio.

Ob wohl Vin Diesel ein Freund von E10 ist? Man möchte es bezweifeln, denn sonst wäre es ja gar nicht mehr möglich, mit einem Auto in einen Zug zu springen / hunderte Meter in die Tiefe zu stürzen / röhrige Autorennen zu gewinnen / einen riesigen Tresor mittels Stahlseilen durch halb Rio zu schleifen und dabei maximalen Kollateralschaden anzurichten. Nein, Vin Diesel tankt natürlich Super-Super. Und wenn der Tank dann voll ist, gibts noch einen satten Schluck für das grummelige Basstimbre.

FAST & FURIOUS FIVE schafft von Beginn an solide Tatsachen. Als eine aufgeregte Reporterin die völlige Demolierung eines Gefängnisbusses mit den Worten „amazingly, no one was hurt“ kommentiert, gibt sie damit grünes Licht für die folgende Parade hochgezüchteter Vollgas-Action. Teil fünf hat das höchste Budget der Reihe und bezahlt damit nicht etwa dringend benötigte Schauspiellehrer, sondern lieber Ohrenschützer für die zusätzlichen Krachschippen. Mehr Vollgas, mehr Geballer, mehr Alpha-Glatzen! Neuzugang Dwayne Johnson passt zu der Truppe wie Vin Diesels Schädel auf eine ungeschmirgelte Betonmauer und lässt auch gleich mal ein brünftiges Fausttänzchen vom Stapel. Rio ist praktisch ständig am Bröseln.

Fast & Furious fiveDas frische Geld tut dem Film außerordentlich gut, denn trotz 130 Minuten und einigen entbehrlichen Dialogszenen hat Langeweile keine Chance. Regisseur Justin Lin inszeniert mit strammem Tempo und beweist ein exzellentes Händchen für kinetische und dennoch übersichtliche Action, die über weite Strecken handgemachte Beulen vor abstruse CGI-Randale setzt. Bereits mit der ersten Actionszene, der bereits erwähnten Demolierung eines Gefängnisbusses, findet FAST & FURIOUS FIVE seinen fetten Groove und gibt ihn bis zum Ende nicht mehr ab – inklusive allerdings einem überdurchschnittlich hohlen Krachanteil im letzten Drittel.

Neben dem Verzicht auf allzu viel CGI ist der zweite entscheidende Kniff des Films die Verlagerung der Handlung auf eine Heist-Aufgabe à la OCEAN’S 11, was dann auch den Actionszenen mehr Vielfalt gibt. Die Chose mit dem Tresor, der an Stahlseilen aus der ihn umgebenden Wand gerissen wird, ist schon echt eine Schau, und den Preis für die beste Actionszene bekommt ausgerechnet eine Verfolgungsjagd über die Dächer einer Favela. Das Team um Vin Diesel beweist sich als stark tätowierte Klautruppe, die fehlende Fremdsprachenkenntnisse mit brachialen Kupplungskünsten ausgleicht. Wozu eigentlich Winterreifen Fast & Furious fiveaufziehen, wenn die Sommerreifen entweder am nächsten Baum kleben oder mindestens 50 Prozent der Fahrzeit durch die Luft fliegen?

Nein, eine wirkliche Entwicklung ist bei FAST & FURIOUS FIVE nicht festzustellen, sondern lediglich eine druckvolle Optimierung der einzelnen Bauteile. Weniger CGI, mehr Demolierung, ein höheres Tempo, vielfältigere Action und eine straffe Inszenierung, die immer wieder spektakuläre Stunthöhepunkte sucht. Der Film ist nahezu perfekte Popcorn-Unterhaltung, was selbstverständlich auch ein gerütteltes Maß an Dummheit und Unlogik einschließt, und donnert so stoisch auf sein Ziel zu, dass man eigentlich gar nicht anders kann, als sich dem schick glänzenden Radau willig hinzugeben. „Up until now it was mission impossible. Now it’s mission fuckin’ insanity.“

Was für ein toller Start in den Blockbuster-Sommer!



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2 Antworten zu “Fast & Furious Five: Kritik”

  1. Günter M. sagt:

    Also, da bin ich 100%ig bei dir, Martin. Was für ein verdammt geiler Kracher! Und ja, es erfreut das Herz, dass man Megaaction auch ohne (allzuviel) CGI und (grossteils) übersichtlich inszenieren kann. Teil 6 kann kommen…

  2. Sylvio sagt:

    DAS WILL ICH ABER AUCH MEINEN!! Verdammt noch mal! Will den auch sehen, und zwar sofort! Verdammte Axt …

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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