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Fantasy Filmfest 2013 – 10 Hits und 10 Flops

Fantasy-Filmfest-2013-PosterAlle Jahre wieder steht ab Mitte August das Fantasy Filmfest vor der Tür und wird auch 2013 für spitze Schreie sorgen – unter anderem vor Entsetzen, Freude und empörter Langeweile. Das mit Abstand größte deutsche Festival für Genrefilme ist inzwischen ein Pflichttermin für alle, die eine Alternative zum Multiplex-Futter suchen und bei “normalen” Festivals das arthausige Gähnen bekommen. Über ein viertel Jahrhundert Horror, Thriller und Fantasy. Es darf gratuliert werden!

Was das diesjährige Programm angeht, ist erneut die ganze Bandbreite von grandios bis Sonderschrott anwesend. Während das Programmheft wie üblich ALLES bejubelt, soll hier eine etwas differenziertere Beurteilung erfolgen. Für 9 EUR (=der aktuelle Kartenpreis) möchte man einfach ungern popeligen Schrott sehen und genausowenig aber das nächste Meisterwerk verpassen.

Zweimal Top 10 also, einmal nach unten und einmal nach oben: Was sind die größten Hits und die größten Flops des Fantasy Filmfestes 2013?

DIE HITS:

BIG ASS SPIDER
Aber logisch. Filme mit Riesenspinnen sind automatisch Pflicht, noch mehr sogar als Filme mit fliegenden Haien. Produziert von Travis Stevens, YESSS!

THE BODY
Spanien und Thriller, das passt. THE BODY ist großes europäisches Genrekino –was alleine schon ausreichen sollte- und erzählt auch noch eine verflucht spannende Geschichte. Besonders gut: Der Film besteht ebenfalls im Horrorgenre.



CHEAP THRILLS
„Was würdest du alles für Geld tun?“ Also auf jeden Fall diese knackige & sehr böse Komödie ansehen, die ziemlich gut den letztjährigen GOD BLESS AMERICA-Vibe erwischt. Produziert von Travis Stevens, YESSS!



THE CONGRESS
Jaaa, der Eröffnungsfilm, den muss man natürlich erwähnen. Halb „live action“, halb Animation, und so voller frischer Ideen, dass man die mitunter etwas aufdringlichen Meta-Versuche von WALTZ WITH BASHIR-Regisseur Ari Folman grad noch schlucken kann.



COTTAGE COUNTRY
Eine einsame Hütte im Wald, ein verliebtes Paar, yadda yadda yadda. Was aber in diesem Fall tatsächlich eine verflucht schräge und blutige Komödie fabriziert, die ganz anders als 100 BLOODY ACRES (siehe etwas weiter unten…) den TUCKER & DALE VS. EVIL-Spirit geradewegs mit der Axt erschlägt.



DRUG WAR
Ein Meisterwerk, auf EXILED– und THE MISSION-Niveau. Noch viel besser kann man einen Actionthriller kaum inszenieren. Mit Verlaub: Johnnie To ist der Beste. Und dieser Film –zumindest für mich- der beste des ganzen Festivals.



FRANKENSTEIN’S ARMY
Nur ein Wort: NAZI-FRANKENSTEIN-MONSTER! O-Ton von ganz, ganz früher: „A Trash is schon. Aba a bluadiger Trash.“



I DECLARE WAR
RAMBO mit Kindern, und zwar absolut konsequent, mit allen Emotionen, die ein Kriegsfilm erzeugen kann. Genauso ungewöhnlich wie faszinierend.



TULPA
Ein italienischer Giallo, gespickt mit Sex, viel Blut und jeder Menge Dario Argento – weit vor DRACULA, zum Glück. TULPA ist ein bisschen blöd, ziemlich retro und vor allem einfach da. Nur bei Italien und Giallo reicht das völlig aus!



YOU’RE NEXT
„Home Invasion“ done right – mit schwarzem Humor, satter Spannung und einem ebenso satten „body count“.


DIE FLOPS:

100 BLOODY ACRES
Möchte gerne ein zweiter TUCKER & DALE VS. EVIL sein, hat aber leider kaum etwas zu erzählen und einfach keine guten Gags. Ein bisserl Blut ist immerhin anwesend. Langweilig, leider.



AFTERSHOCK
HOSTEL als Katastrophenfilm – der erst ewig einen auf Party macht und dann, nach einem Erdbeben, die unsympathischen Protagonisten auf ebenso unsympathische Antagonisten treffen lässt. Inhalt & Spannung? Nein. Aber dumm blutet gut, ne wa?



APP
Holländischer Teenie-Horror um eine bösartige App. Mehr muss man eigentlich nicht schreiben, oder?

COME OUT AND PLAY
EIN KIND ZU TÖTEN ist ein toller Film…und dieses schludrige Remake, das statt Kinder genausogut Zombies oder Haie einsetzen könnte, leider überhaupt nicht.



HATCHET 3
Gore-Fontänen wie zu besten Ittenbach-Zeiten, aber ansonsten einfach nur plump, dumm und unfassbar schlecht gespielt. HATCHET 3 ist Slasher-Bodensatz.



THE LAST DAYS
Ist ja erstaunlich, dass die beiden CARRIERS-Regisseure, Àlex und David Pastor, die auf ewig den Rekord für den langweiligsten Eröffnungsfilm aller Zeiten halten, nochmal inszenieren dürfen. THE LAST DAYS handelt schon wieder vom Ende der Menschheit…und nein, besonders aufregend ist das alles nach wie vor nicht.



THE LORDS OF SALEM
Schon komisch, dass Rob Zombie nach seinen HALLOWEEN-Verbrechen nochmal Geld für ein neues Verbrechen erhalten hat. Ein Mann und seine Axt – zusammen erschaffen sie ATMOSPHÄRE!



SAVING GENERAL YANG
Ein weiteres chinesisches Epos, das weitere Schlachtengetümmel vom Zaun bricht und dazu dann chinesische Geschichte predigt. SAVING GENERAL YANG ist genauso bombastisch wie tödlich langweilig.



UPSTREAM COLOR
Den habe ich schon auf der Berlinale nicht kapiert (bzw. einfach keine Intention hinter diesem filmischen Enigma entdeckt) und kann nur dringend raten, sich ein paar Hipster-Kommentare zurechtzulegen, um natürlich mitreden zu können…und ansonsten auf den Besuch dieses sowas von wegweisenden Festival-Darlings dankend zu verzichten.



ZOMBIE HUNTER
Hohler Grindhouse-Trash aus der C-Schublade, ausstaffiert mit endlosen Zitaten, Low-Low Budget-Gerangel und Rübe-ab-Splatter. Dass Danny Trejo mitspielt, ist als Warnung zu verstehen.

Weiterklicken:
Die offizielle Seite des Festivals

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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